Frauen- & Nachwuchsfußball

  • Killingkombo - hab heute mal nachgefragt: die Vereine, die Mitglied beim Landessportbund sind, sind auch über die Sporthilfe NRW (Versicherungspartner ist ARAG) versichert. Wenn jetzt ein Spieler, der nicht Vereinsmitglied beim Club XY ist, im Freundschaftsspiel getestet werden soll, dann sollte der jeweilige Verein dies der Sporthilfe NRW mitteilen und nachfragen wie es bei einer evtl. Verletzung aussieht. Die Sporthilfe NRW leistet in der Regel immer Soforthilfe, für Folgeschäden müsste dann die Privathaftpflichtversicherung des Testspielers greifen,- sofern er denn eine hat. Problematisch wird es z.B. bei Flüchtlingen, die erst ein paar Monate in Deutschland sind und noch keine Versicherung haben. Sowohl die Vereine, als auch die Spieler sollten sich darüber im Klaren sein, was evtl. passieren kann...

  • So wie es grob von u10 bis u14 gespielt wird... die NLZ unter sich, ohne Auf- und Abstieg, mehr Fokus auf die fussballerische Entwicklung jedes einzelnen Spielers, gerade in der u15 und u17 vor dem Hintergrund pubertätsbedingter Wachstumsunterschiede. Insbesondere in den beiden Jahrgängen legen die kleineren Vereinen ihren Fokus auf körperlich "weitere" Spieler für die Mission Klassenerhalt, um die fussballerischen Vorteile der NLZ auszugleichen. Da die NLZ wenig Lust auf Abstiege und Niederlagen gegen diese "kleineren" Vereine haben, orientieren auch sie sich in Richtung mehr Körperlichkeit, was für noch "wachstumshängende" Spieler ein Problem darstellt, egal wie technisch stark und spielintelligent sie sind. Für die fussballerische Entwicklung gerade in diesen beiden Jahrgängen wäre es mMn der richtige Schritt. In der u19 ist es für mich dann wieder egal... da dort das Wachstum meistens abgeschlossen ist und man sich dann auf körperlicher Augenhöhe begegnet.

  • Letztendlich kann man vor so einem Verein wie der SG Unterrath den Hut ziehen. Was die in den letzten Jahren in der Jugendarbeit geleistet haben, ist schon klasse. Dies betrifft nicht nur den Fußball -auch im Jugendbereich Handball haben die sehr engagierte Trainer.

  • Letztendlich kann man vor so einem Verein wie der SG Unterrath den Hut ziehen. Was die in den letzten Jahren in der Jugendarbeit geleistet haben, ist schon klasse. Dies betrifft nicht nur den Fußball -auch im Jugendbereich Handball haben die sehr engagierte Trainer.

    Das unterschreibe ich absolut und falls es irgendwie anders rüber kam... ich habe allerhöchsten Respekt vor der Arbeit dort! Mit kleinstem Etat in der u17 Bundesliga zu bestehen ist stark, in einigen Bereichen wird dort mMn sogar besser gearbeitet bzw ist die Mentalität ihrer Jungs auf dem Platz besser als in vielen NLZ. Klar... die Jungs wollen sich dort noch mehr beweisen, sich für größere NLZ bewerben, ihre Chance im Jugendleistungsfussball nachhaltig nutzen. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass ohne Corona weder die u17 Bundesliga noch die u15 Regionalliga (in dem Alter die höchste Liga) spielen würden in 20/21. Auch gibt es Leute, die ihre grob 35 Mann Kader grenzwertig sehen... da gibt es Jungs, die haben so gut wie keine Spielzeit, kaum sportliche Entwicklung... aber wer dorthin geht, der müsste wissen was ihn erwartet. Aber wie gesagt... grundsätzlich allerhöchsten Respekt vor der Arbeit in Unterrath.

  • Ausputzer

    Der Einwand des Unterrather Jugendleiters ist zumindest nachvollziehbar.

    Wobei der gute David ja keine Argumente gegen die Gründe für diesen angedachten Schritt hat, abgesehen von elitär wäre kontraproduktiv.

    Ich muss und will Herrn Suker Recht geben. Wie es läuft, läuft es nicht gut, und man muss zumindest mal diskutieren. Am Ende wird der Jungendfußball um eine Reformierung nicht rum kommen. Und da wird hoffentlich auch die Aussage von David gehör finden.

    Uwe Rösler: "Mein Wunsch ist ein Kader mit etwa 22 Feldspielern. So schaffen Wir auch Raum für Spieler, die sich in der U23 und U19 aufdrängen."