Die Corona-Topics

  • Am Ende des Jahres, wird man feststellen, dass die Maßnahmen total überzogen waren. Die Hochbetagten in den Pflegeheimen etc. wären sowieso an jeder weiteren Kleinigkeit gestorben. Da kann man nicht Millionen Gesunde für in Geiselhaft nehmen.

    Diese Aussage ist in Anbetracht der Situation in Italien, Spanien, Frankreich und demnächst USA und UK einfach nur zynisch. Wir werden uns auch noch umschauen, wie der Rest der Welt betroffen sein wird, in den Entwicklungs- und Schwellenländern werden Millionen sterben. Ohne Maßnahmen hätte uns auch hier in Deutschland ein völliger Zusammenbruch des Gesundheitssystems mit über 1 Millionen Toten gedroht!


    Das Märchen, dass nur Hochbetagte sterben, sollte mittlerweile auch passé sein. Wie Cymru eben schrieb, ist es die Abwehrreaktion auf Covid-19, die oft zu Problemen führt. Es gibt Hinweise, dass bei jungen Todesopfern eventuell gerade eine zu starke Immunabwehr, ein Cytokinsturm, zu Komplikationen führt. Es sterben mittlerweile auch gesunde Jugendliche und Kinder an Covid-19.

    Die gestörte Immunabwehr ist ein sehr wichtiges Thema. Jedoch ist die Letalität bei unter 0,2%. Die Gründe zu erforschen wird viele Mediziner in Atem halten.


    Was die Situation in den anderen Ländern Europas und den USA betrifft, so sind die Gesundheitssysteme lange nicht so resilient wie das deutsche oder auch die skandinavischen Gesundheitssysteme. Man muss diesen Faktor bei der Bewertung mit einbeziehen.

    Wir werden uns vor allen Dingen noch umschauen, wie die Folgen des Virus Länder im globalen Süden in Konflikte treiben wird. Am Ende wird es fürchterlich-hohe Todesfälle geben, wobei 80-90% nur mittelbar durch das Virus entstehen werden.

  • Ein PC, Notebook fehlt in welchem Haushalt?

    In erschreckend vielen. Die Vorraussetzungen sind extrem unterschiedlich. Glaub mir, ich arbeite an einer sehr großen Schule in Düsseldorf. Düsseldorf kümmert sich leider nicht um die sozialschwachen Schulstandorte. Herr Geisel kauft lieber medienwirksam ein paar notebooks. Das muss auch eine Lehre dieser Krise sein, es darf nicht nur ein paar Prestige-Projekte in der Bildung geben, es muss flächendeckend sofort digitalisiert werden.

    Das in unserem ach so armen Land

    BRD und die einzelnen Bundesländer.

    NICHT JEDES KIND EIN TABLET NOTEBOOK HAT und ausgebildet wird

    Ist ein Witz.

    Es liegt aber auch daran das die Lehrer dafür fehlen oder keinen Plan

    haben.


    Wie mit Glasfaser Breit and LTE

    ENTWICKLUNGSLAND BRD


    Fahr mal ins Baltikum

    U Skandinavien

  • Am Ende des Jahres, wird man feststellen, dass die Maßnahmen total überzogen waren. Die Hochbetagten in den Pflegeheimen etc. wären sowieso an jeder weiteren Kleinigkeit gestorben. Da kann man nicht Millionen Gesunde für in Geiselhaft nehmen.


    Diese Menschenverachtung resultiert hoffentlich nur aus Unbedarftheit. Denkst Du auch einmal über das Geschriebene nach, bevor Du es veröffentlichst?

    Manche Leute schaffen es erstaunlich "gut", persönlicher Empfindlichkeit und Empathie in einem fürchterlichen Ungleichgewicht zu halten.

    Das Fahrrad bedeutet den Tod jeder zivilisierten Gesellschaft.

    Alte weiße Männer werden lernen müssen, mit dem Gendersternchen zu leben.

    Alles andere wäre Spekulation!

  • momentan herrscht ja weltweit ein Run auf Schutzbekleidung, insofern sind die aktuellen Massnahmen wesentlich auch durch diese unsägliche Knappheit ( Schutzbekleidung und -masken) bedingt. Wäre das entsprechende Material vorhanden und das Pflegepersonal in den Alten-/Pflegeheimen damit ausreichend ausgestattet (gilt auch für die häusliche Pflege) könnte man sehr viel effizienter diese Risikogruppen schützen und das öffentliche Leben wieder hochfahren.

    Falls Material fehlt verstehe ich gar wieso überhaupt Knappheit herrschen kann. Man wusste doch seit spätestens 2012 Bescheid. Stand dort doch fast 1 zu 1 drin in dem Szenario. Da muss doch wenigstens Material bevorratet werden. Ziemlich dicker Hund wenns so ist.


    Wo privatisiert wird geht's halt auch um Gewinn und das ist ja im Gesundheitswesen in Deutschland der Fall. Vielleicht liegts daran. Sollte man vielleicht mal überdenken.


    Gepennt hat die Politik wenn man sich das Dokument von 2012 mal durchliest. Da kann man eigentlich gar nicht nicht vorbereitet sein.

  • Du beziehst dich aber auch hier auf Modelle, die sich auf Patient Zero beziehen bzw. meinen Patient Zero zurückverfolgen zu können. Jedoch ist dies bei einem asymptomischen Krankheitsbild bei 50% der Fälle de facto unmöglich. Die Epidemiologen aus Oxford wurden dafür verlacht und angegriffen.


    Schweden zeigt, dass es relativ harmlos verläuft ohne Maßnahmen, somit widerlegen auch die Schweden die These mit den Millionen Toten durch covid-19.


    Dann zeigt sich immer deutlicher, dass Länder die viel testen die Todeszahlen deutlich verringern können. Seit Italien richtig testet, geht es dort voran und man kann Kranke sehr viel besser isolieren. Dies wäre der bessere Weg gewesen, leider war er nicht machbar, weil die Länder unvorbereitet waren. In der Zukunft wird das nicht so sein. Die Welle im Herbst wird deutlich milder verlaufen in Europa. Wie gesagt, wir werden dann über die Folgen der Krise und Maßnahmen sprechen und das wird happig.

  • Ein PC, Notebook fehlt in welchem Haushalt?

    In erschreckend vielen. Die Vorraussetzungen sind extrem unterschiedlich. Glaub mir, ich arbeite an einer sehr großen Schule in Düsseldorf. Düsseldorf kümmert sich leider nicht um die sozialschwachen Schulstandorte...

    Jetzt mal Hand aufs Herz... du weisst genau, dass in deiner Klasse, aktuell mal abgesehen von Flüchtlingskindern, Kinder keinen Zugriff auf Pc, Notebook, Tablet und Internet haben? Das es da riesen Optimierungspotential gibt... bin ich bei dir... aber selbst wenn es viele Kinder ohne Internetzugang gäbe, dann hätte man kurzfristig noch mit Gutscheinen entgegen wirken können. Bei 200.000 Stück bekommst du ein einfaches Tablet für 35€... wo wäre das Problem? Deswegen haben Hundertausende Kinder keinen täglichen online Unterricht? Wahnsinn wenn das wirklich der Grund wäre... bei all den Milliarden die jetzt zur Verfügung stehen!

  • In erschreckend vielen. Die Vorraussetzungen sind extrem unterschiedlich. Glaub mir, ich arbeite an einer sehr großen Schule in Düsseldorf. Düsseldorf kümmert sich leider nicht um die sozialschwachen Schulstandorte...

    Jetzt mal Hand aufs Herz... du weisst genau, dass in deiner Klasse, aktuell mal abgesehen von Flüchtlingskindern, Kinder keinen Zugriff auf Pc, Notebook, Tablet und Internet haben? Das es da riesen Optimierungspotential gibt... bin ich bei dir... aber selbst wenn es viele Kinder ohne Internetzugang gäbe, dann hätte man kurzfristig noch mit Gutscheinen entgegen wirken können. Bei 200.000 Stück bekommst du ein einfaches Tablet für 35€... wo wäre das Problem? Deswegen haben Hundertausende Kinder keinen täglichen online Unterricht? Wahnsinn wenn das wirklich der Grund wäre... bei all den Milliarden die jetzt zur Verfügung stehen!

    Du hast das Problem perfekt erkannt. Es ist der Wahnsinn! Aber hey, wir haben voll die geile Wehrhahn-Linie!
    Weißt du, was noch viel besser ist? Die Aufgaben, die aktuell zuhause gemacht werden dürfen aufgrund der unterschiedlichen Vorraussetzungen gar nicht bewertet werden. Aber pssst, nicht so wichtig. Der Kö - Bogen ist wirklich schön geworden...

  • Schweden zeigt, dass es relativ harmlos verläuft ohne Maßnahmen, somit widerlegen auch die Schweden die These mit den Millionen Toten durch covid-19.

    Gut dass die Schweden sich da selber auch so sicher sind.

    https://www.sueddeutsche.de/po…hweden-notstand-1.4868753


    Anders Tegnell begründete den schwedischen Weg mit der fehlenden Evidenz des Kennstnisstandes bzgl. SARS-CoV-2, um striktere Beschränkungen der Bürger zu begründen.

    Deiner steilen These fehlt es auf jeden Fall zum jetzigen Zeitpunkt an JEDER Evidenz.

    Das Fahrrad bedeutet den Tod jeder zivilisierten Gesellschaft.

    Alte weiße Männer werden lernen müssen, mit dem Gendersternchen zu leben.

    Alles andere wäre Spekulation!

  • Jetzt mal Hand aufs Herz... du weisst genau, dass in deiner Klasse, aktuell mal abgesehen von Flüchtlingskindern, Kinder keinen Zugriff auf Pc, Notebook, Tablet und Internet haben? Das es da riesen Optimierungspotential gibt... bin ich bei dir... aber selbst wenn es viele Kinder ohne Internetzugang gäbe, dann hätte man kurzfristig noch mit Gutscheinen entgegen wirken können. Bei 200.000 Stück bekommst du ein einfaches Tablet für 35€... wo wäre das Problem? Deswegen haben Hundertausende Kinder keinen täglichen online Unterricht? Wahnsinn wenn das wirklich der Grund wäre... bei all den Milliarden die jetzt zur Verfügung stehen!

    Du hast das Problem perfekt erkannt. Es ist der Wahnsinn! Aber hey, wir haben voll die geile Wehrhahn-Linie!
    Weißt du, was noch viel besser ist? Die Aufgaben, die aktuell zuhause gemacht werden dürfen aufgrund der unterschiedlichen Vorraussetzungen gar nicht bewertet werden. Aber pssst, nicht so wichtig. Der Kö - Bogen ist wirklich schön geworden...

    Hallo Ben,


    Bin kein Pädagoge. Nur Fahrer von

    Reise/Linienbus. Fahre aber sehr regelmässig (ausser jetzt) typische

    Kassenfahrten usw. Die Situation ist

    In anderen Städten Bundesländern

    nicht anders.

    Auch in München.

    Es gibt Schulen, da unterrichtet

    (alles um Computer EDV S.Media usw)

    nicht ein speziell ausgebildeter Lehrer.

    Es macht aus'm Fachbereich X einer

    mit. 20 Jahre Tiefschlaf im Kultusministerium.

  • Ja, Deutschland hat die Digitalisierung auch im Bildungswesen gründlich verschlafen.
    Aber Laptops für alle Schüler ist bei weitem kein Allheilmittel. Die haptischen Fähigkeiten verkümmern immer mehr. Das wird leider oft vergessen.

    Du bist die Schönste, on dat ess schön.

  • Wir sind selber Schuld. (der eine mehr, der andere weniger)

    In vielen Teilen unseres Landes würden Kinder "abgegeben" weil

    das 2. O. 3. Auto, das IPhone wichtiger

    waren. Es gibt sicherlich Ausnahmen.

    Aber Erziehung u. Entwicklung der Kinder ist leider bei einigen an die

    Schule abgeschoben worden.



  • Risikoanalysen aufgrund von Szenarien sind keine Vorhersagen


    Solche Risikoanalysen erstellt der Bund im Zusammenwirken mit den Ländern auf einer gesetzlichen Grundlage, welche ab dem Jahr 2010 eine jährliche Unterrichtung des Bundestages durch das Bundesministerium des Innern vorsieht.


    So handeln die als Bundestagsdrucksachen veröffentlichten und frei zugänglichen Risikoanalysen von folgenden Gefahren:

    2012 | Extremes Schmelzhochwasser aus den Mittelgebirgen und Pandemie durch Virus Modi-SARS

    2013 | Wintersturm

    2014 | Sturmflut

    2015 | Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem Kernkraftwerk

    2016 | Freisetzung chemischer Stoffe

    2017 | Betrachtung bisheriger Risikoanalysen

    2018 | Dürre


    Die umfangreichen Berichte enthalten stets Angaben zur jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schätzungen zum Schadensausmaß für die Schutzgüter:

    # Mensch | Tote, Verletzte und Erkrankte, Hilfebedürftige, Vermisste

    # Umwelt | Schädigungen von geschützten Gebieten, Wasser, Wald, Landwirtschaft, Nutztieren

    # Volkswirtschaft | Auswirkungen auf die öffentliche Hand, die private Wirtschaft, die privaten Haushalte

    # Kultur | Sicherheit und Ordnung, Politik, psychosoziale Auswirkungen, Kulturgut



    Eine etwaige Erwartung, für alle Auswirkungen der in den Szenarien skizzierten Gefahren vollständige Vorsorge treffen zu wollen, überstiege die Möglichkeiten unserer Volkswirtschaft. Der mögliche Denkfehler besteht darin, Szenarien mit Vorhersagen zu verwechseln.


    Zudem darf die damalige Entscheidung, sich nicht in dem aus heutiger Sicht erforderlichen Maße auf eine Pandemie vorzubereiten, nur auf Grundlage des damaligen Entscheidungsprozesses bewertet werden - nicht anhand des heutigen Ergebnisses. Die Tendenz, Entscheidungen nur anhand des Ergebnisses zu beurteilen [›Outcome Bias‹], wäre ein zweiter Denkfehler.



    Wir können uns nicht auf jedes denkbare Szenario vorbereiten. Die beliebte Suche nach Schuldigen halte ich deshalb auch hier gegenwärtig für müßig.

    "Initiation bezeichnet die Einführung eines Außenstehenden [...] in eine Gemeinschaft oder seinen Aufstieg in einen anderen persönlichen Seinszustand ..." | [Quelle: wikipedia, abgerufen am 24.05.2013] Regionalliga West, Saison 1967/68, 15. Spieltag, 12.11.1967 | Fortuna 95 - Westfalia Herne 4:0

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  • Ich beziehe mich im Wesentlichen auf die am 20.3. vom RKI veröffentlichte Modellierung. Die von dir angesprochene Testung mit anschliessender Isolation ist sicherlich die beste Strategie, dies würde ich auch unter dem abstrakten Begriff "Maßnahmen" fassen. Meine Intention war lediglich, auf den hypothetischen Fall hinzuweisen, der sich ergeben hätte, wenn wir keinerlei Maßnahmen getroffen hätten.


    Die Zwangspause hat uns Zeit verschafft, die genutzt wurde um Test- und Behandlungskapazitäten auszubauen sowie weitere Erkenntnis zu gewinnen. Schweden hier anzuführen ist m.E. nicht legitim, der Peak für D wurde für Juli erwartet, ca 5 Monate nachdem das Containment nicht mehr funktioniert. Schweden ist nach einigen Wochen schon bei einer doppelt so hohen Mortalität bezogen auf die Gesamtbevölkerung wie D. Auch in Schweden wird deswegen jetzt zurückgerudert.


    Die Strategie, mit umfangreichen Tests den Ausbruch in den Griff zu bekommen halte ich nach bisherigen Daten auch für die Vielversprechendste. Mit den richtigen Teststrategien könnte die Kapazität zudem schnell noch weiter hochgefahren werden, z.B. poolen von Proben zur Reduktion der Gesamtzahl an Tests und weitere Automatisierung der Probenvorbereitung. Ganz interessant auch ein Ansatz aus NL, dort konnten die Viren im Abwasser einer Stadt nachgewiesen werden, die bis dahin als frei von Infizierten galt. Zusammen mit Antikörpertests zum Monitoren der Immunität haben wir jetzt die Möglichkeit, viel schneller und umfassender zu testen und positiv getestete zu isolieren.


    Deswegen denke ich persönlich, dass es bald zu einer Lockerung der Sperren kommt und gerade die Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen, wenn auch unter Auflagen. Schwierig bleiben große Veranstaltungen, wir werden also noch eine Weile auf Fußball, Konzerte, Messen etc. verzichten müssen.


    Diese Möglichkeiten zum Testen standen vor wenigen Wochen, als es in D losging noch nicht zur Verfügung, allerdings nicht weil wir unvorbereitet gewesen wären. Die Geschwindigkeit mit der hier weltweit Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten ist schon sehr erstaunlich und zeigt, wieviel Fortschritte in den letzten Jahren gemacht wurden. Der erste PCR basierte Test war fertig, bevor das Virus sequenziert war. Heute kennt man verschiedene Mutationen, hat molekulargenetische Tests einer Vielzahl von Anbietern, hat die ersten Antikörpertests, hat weltweit über 60 Projekte für Impfstoffe, von denen 2 schon in klinischen Studien sind, verfolgt 40 bereits zugelassene Wirkstoffe oder Kombinationen zur Behandlung. Das alles gut 3 Monate, nachdem die ersten Fälle publik wurden und 2 Monate, nachdem es richtig losging. Deshalb bin ich auch vorsichtig optimistisch, dass wir schon 2021 einen Impfstoff haben werden und kurzfristig Behandlungen mit dem Blutplasma bereits Genesener starten.

  • In 100 Jahren ist die Menschheit zu digitalen Krüppeln verkümmert. Kinder lernen nicht mehr logisch zu denken, weil das Hirn keine Leistung dahingehend erbringen muß. Alles wird abrufbar sein, intellektuell wird sich unsere Spezies zurück entwickeln.


    Haptisch sowieso.... wenn man jetzt Kinder, die noch nicht laufen können mit Smartphone im Kinderwagen sieht, weiß man wo der Weg hingeht.... schlimm.

  • Sicherlich kann man nicht jede Gefahr vollständig schon im voraus abwehren. Dies gilt auch für eine Pandemie. Hätten wir 500.000 Intensivbetten zu jeder Zeit verfügbar, würde dies nicht nur viel Geld kosten (was an anderer Stelle wieder fehlen würde), es wäre auch unsinnig, da 90% immer frei wären und verrotten würden.


    Was aber schon wichtig ist, ist die Resilienz unserer Systeme immer und immer wieder zu überprüfen.


    Jedoch zeigt die Corona-Krise, dass der Markt nur bedingt resilient ist wenn es zu schweren Krisen kommt. Dies ist bei den Herausforderungen, die uns durch den Klimawandel erwarten ein Problem. Deshalb müssen die Marktteilnehmer in den nächsten Jahren verstärkt darüber nachdenken, wie sie ihren eigenen Anteil zu einer besseren Resilienz festlegen wollen. Dies wird kaum ohne Einschnitte bei den Profiten gehen.


    Die Nationalisten werden demnächst danach rufen die Produktion heimzuholen. Die Liberalen werden weiter global-integrierte Wertschöpfungsketten verteidigen und auf Innovationen durch Technologie setzen. Die Linke wird den starken Staat fordern.


    Am Ende wird ein ganz neuer Konsens gefunden werden müssen. Trotz der traurigen Zeit im Moment sind das gute Nachrichten für die Zukunft, denn die großen Probleme bleiben auch nach Corona bestehen. Es ändert sich nur etwas in Krisenzeiten.