Die Corona-Topics

  • Ach nee, jetzt auf einmal. Auffälligkeiten, die ich schon vor Monaten ansprach ...

    Zitat

    Statistiker bezweifeln Lockdown-Wirkung auf Corona-Zahlen

    Forscher der LMU München sehen keinen unmittelbaren Zusammenhang mit Infektionsgeschehen


    https://www.pnp.de/nachrichten…orona-Zahlen-4002187.html


    Zitat

    Neue Studie: Effekt von Lockdown und Notbremse offenbar deutlich überschätzt

    (...)

    Allerdings mehren sich nach einem Jahr Pandemie die Anzeichen dafür, dass ein Kausalzusammenhang zwischen vielen Maßnahmen und dem Infektionsgeschehen nicht immer belegbar ist.

    So zeigten zuletzt mehrere US-Bundesstaaten, dass nach der Aufhebung fast aller Schutzmaßnahmen inklusive der Maskenpflicht auch nach Monaten weder die Infektions- noch die Todeszahlen anstiegen, sondern sogar kontinuierlich zurückgingen (...)


    https://www.focus.de/politik/d…schaetzt_id_13348160.html


    Und:

    7-Tage-Mittelwert Corona-Todesfälle Schweden: 12

    7-Tage-Mittelwert Corona-Todesfälle Deutschland: 143

    (Stand 30.5.21)

    Und so geht das ja schon seit Monaten, weitgehend verschwiegen von herrschender Politik und Mainstream-Medien ...

    "Wenn die Gesellschaft beschließt, den Fragenden hinzurichten, dann sagt das etwas über die Gesellschaft, aber nicht über die Frage." (D. Brüggemann)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Arthur Friedenreich ()

  • Lieber Arthur,


    ständige Wiederholungen machen Deine Thesen nicht stichhaltiger.


    Deutschland - halbgarer Lockdown - Infektionsrate in der Gesamtbevölkerung: 4,4 %

    Schweden - erst kein Lockdown, seit Herbst letzten Jahres sehr wohl Einschränkungen - Infektionsrate in der Gesamtbevölkerung: 10,58 %


    Da in Schweden die Letalitätsrate bei 1,35 % liegt, in Deutschland bei 2,4 %, und Deutschland die 8,23 fache Bevölkerungszahl hat, hinkt Deine "ich habe es schon immer gewusst" - These.

    Frage Dich lieber einmal, wie viele Menschen in Schweden noch leben würden, wenn sie nur eine Infektionsrate in der Gesamtbevölkerung von 4,4 % hätten.

    Und wenn wir jetzt noch hineinbeziehen, dass in Schweden jede zehnte Person bereits infiziert war und die Impfquote Erstimpfung immerhin auch schon 36 % beträgt, so könnte man dort, genau wie in Deutschland, den Rückgang der Todesfälle als zwangsläufig ansehen.


    Und der Zusammenhang zwischen einem strikten Lockdown und dieser Pandemie ergibt sich bei der Betrachtung von Ländern, die in ihrem Kurs nicht rumgeeiert sind wie wir, ich hatte als Beispiel schon einmal Irland und Portugal genannt, deren 7 Tage Infektionsinzidenzen super waren und wo dann die britische Mutante übers Weihnachtsfest als Mitbringsel aus England für Sprünge von teilweise um die 1.000 Infektionen pro 100.000 Einwohner gesorgt hat.

    Nach einem wirklich strengen Lockdown sind die Zahlen genauso schnell wieder gesunken.

    Erkennst Du da keinen Zusammenhang zwischen Lockdown und Ausbreitung?

    Corona Irland.png


    Und nochmal, vergleiche doch noch besser Schweden mit Dänemark und Norwegen.

    Warum hat Dänemark mehr als 3 x weniger Todesfälle als Schweden, in Relation zur Bevölkerungszahl?

    Vielleicht, weil sie nur eine Infektionsrate von 4,9 % haben?

    Ob das da am Lockdown lag?

  • Laut n-tv ändert Peru die Zählweise der Coronatoten:


    +++ 02:22 Peru ändert Zählweise: Statistik führt nun über doppelt so viele Corona-Tote +++

    Peru setzt die offizielle Zahl seiner Corona-Toten mehr als doppelt so hoch an wie bisher. Demnach sind nun 180.764 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, bislang waren es rund 69.000. Der Grund: Nun werden auch solche Todesfälle in die Corona-Statistik aufgenommen, in denen aufgrund der klinischen Befunde eine Infektion mit dem Coronavirus als "wahrscheinlich" anzunehmen ist. Das 33-Millionen-Einwohner-Land ist damit nun weltweit der Staat mit der höchsten Corona-Sterblichkeitsrate in Relation zur Bevölkerungszahl.


    "Wahrscheinlich". Das ist doch mal wissenschaftlich fundiert. Wahrscheinlich bin ich schwanger....

  • Und der Zusammenhang zwischen einem strikten Lockdown und dieser Pandemie ergibt sich bei der Betrachtung von Ländern, die in ihrem Kurs nicht rumgeeiert sind wie wir, ich hatte als Beispiel schon einmal Irland und Portugal genannt, deren 7 Tage Infektionsinzidenzen super waren und wo dann die britische Mutante übers Weihnachtsfest als Mitbringsel aus England für Sprünge von teilweise um die 1.000 Infektionen pro 100.000 Einwohner gesorgt hat.

    Nach einem wirklich strengen Lockdown sind die Zahlen genauso schnell wieder gesunken.

    Erkennst Du da keinen Zusammenhang zwischen Lockdown und Ausbreitung?

    Dann teile doch mal deine Erkenntnisse den Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit. Vielleicht wissen die das gar nicht und befinden sich auf einem Holzweg.

  • Rüttenscheider schrieb

    Anscheinend ist das Gesundheitswesen in Spanien schon sehr viel stärker auf Profit hin ausgerichtet als das Gesundheitssystem in Deutschland.


    Spanien scheint ja bezüglich der Beschäftigungsverhältnisse generell sehr speziell zu sein. Nur so lässt sich auch die, zumindest in Berlin, hohe Zahl junger spanischer Wirtschaftsflüchtlinge erklären: Keine vernünftigen Ausbildungsstrukturen für Jugendliche, die nicht studieren können oder wollen (ein duales Ausbildungssystem kennt man dort nicht), wenn ausgebildet wird, dann ohne jegliche soziale Absicherung, und wer studiert hat, bekommt keinen Job. Und wenn man so etwas liest, na dann gute Nacht.

    An der Ausbildung liegt es nicht. Krankenpfleger ist in Spanien wie ein Bachelor. Sie sind sehr gut ausgebildet, aber man bekommt fast nur befristete Verträge. Damit kann man schlecht planen. Trotzdem gehen viele wieder zurück, weil sie sich hier nicht so richtig einleben können.

    Die Krankenpflegeausbildung in Spanien wurde in Deutschland schon Anfang der 90er Jahre von Seiten der Krankenpflegekräfte gelobt. Das hing aber auch damit zusammen, dass in Spanien damals Krankenpflegekräfte auch medizinische Kompetenzen hatten, die Pflegekräften mit Ausbildung in Deutschland damals nicht hatten. Ich glaube, das ist heute in Deutschland immer noch so.


    Soweit ich das von ehemaligen Arbeitskollegen mitbekomme habe ist die universitäre Ausbildung in Spanien gut. Nur bekommt man dort als Berufsanfänger wohl keinen ausreichend bezahlten Einsteigerjob, wenn überhaupt. Deswegen gehen auch viele junge Spanier (oder auch Italiener) nach Deutschland.


    Einleben in Deutschland ist eine andere Sache. Da müsste man als junger Mensch wahrscheinlich eher in kleinere Städte mit weniger spanischen Landsleuten gehen, um auch gezwungen zu werden, sich hier einzuleben. (Dabei ist es egal, ob ich als Deutscher in ein Nest in North Dakota ziehe, in dem Deutsch noch öfter gesprochen wird, als Pole nach Chicago, als Spanier oder Türke nach Berlin. Will ich mich einleben, muss ich aus der Komfortzone raus.)

  • "Wahrscheinlich". Das ist doch mal wissenschaftlich fundiert. Wahrscheinlich bin ich schwanger....

    Um wissenschaftlich fundiert zu arbeiten, braucht man aber auch Ressourcen. Peru ist in der letzten Welle vom Virus überrollt worden. Mit einem wesentlich schlechteren Gesundheitssystem, als wir das in Deutschland haben. Da sind auf deutsch gesagt die Menschen gestorben wie die Fliegen. Die meisten kamen nicht mal zur Behandlung ins Krankenhaus und ein Test wurde oft auch nicht gemacht, weil da wie in vielen ärmeren Ländern kaum getestet wird.


    Von daher ist es gar nicht möglich, wissenschaftlich genau zu erfassen, wie viele jetzt exakt an Corona gestorben sind. Das kann man nur überschlagen, um eine realistische Größenordnung zu erfassen.

  • Und selbst wenn Peru jetzt anders zählt....

    Wäre für uns nur interessant wenn wir in unserer Diskussion Peru, als gut/schlecht bei Regeln, Maßnahmen und Verhalten, angeführt hätten.


    Und natürlich ist das immer driete die Zählweise oder eine Variabel im laufenden Prozess zu ändern. Kannste jede Statistik in die Tonne kloppen. Siehe Bettenzählung hier.

  • Und der Zusammenhang zwischen einem strikten Lockdown und dieser Pandemie ergibt sich bei der Betrachtung von Ländern, die in ihrem Kurs nicht rumgeeiert sind wie wir, ich hatte als Beispiel schon einmal Irland und Portugal genannt, deren 7 Tage Infektionsinzidenzen super waren und wo dann die britische Mutante übers Weihnachtsfest als Mitbringsel aus England für Sprünge von teilweise um die 1.000 Infektionen pro 100.000 Einwohner gesorgt hat.

    Nach einem wirklich strengen Lockdown sind die Zahlen genauso schnell wieder gesunken.

    Erkennst Du da keinen Zusammenhang zwischen Lockdown und Ausbreitung?

    Dann teile doch mal deine Erkenntnisse den Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit. Vielleicht wissen die das gar nicht und befinden sich auf einem Holzweg.

    Sind doch nicht meine Erkenntnisse, Zahlen sind für alle da.

    Kannst Du gerne mit mir drüber diskutieren.

    Es sei denn, Du glaubst blind der Wissenschaft.

    Dann solltest Du aber sämtliche wissenschaftliche Auslegungen beleuchten und nicht nur die, die Dir in den Kram passen.

    In dem Artikel, den Arthur verlinkt hat, geht es doch darum, dass bezweifelt wird, ob die Parameter, die zu Einschränkungen führen, die alleinig Richtigen und Wegweisenden sind.

    Da werden die R-Werte präferiert.

    Und sie reden wohl selber von Vermutungen und bringen auch das Testgeschehen hier mit in den Zusammenhang.

    Dass die beschränkenden Maßnahmen keine Auswirkungen hätten, behaupten sie jedenfalls nicht.

    Und alleine vom Zahlenwerk her, denn damit geht jede argumentative Richtung schließlich hausieren, liegt es doch eher nahe, dass Einschränkungen zur Abschwächung der Verbreitung führen.

  • Laut n-tv ändert Peru die Zählweise der Coronatoten:


    +++ 02:22 Peru ändert Zählweise: Statistik führt nun über doppelt so viele Corona-Tote +++

    Peru setzt die offizielle Zahl seiner Corona-Toten mehr als doppelt so hoch an wie bisher. Demnach sind nun 180.764 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, bislang waren es rund 69.000. Der Grund: Nun werden auch solche Todesfälle in die Corona-Statistik aufgenommen, in denen aufgrund der klinischen Befunde eine Infektion mit dem Coronavirus als "wahrscheinlich" anzunehmen ist. Das 33-Millionen-Einwohner-Land ist damit nun weltweit der Staat mit der höchsten Corona-Sterblichkeitsrate in Relation zur Bevölkerungszahl.


    "Wahrscheinlich". Das ist doch mal wissenschaftlich fundiert. Wahrscheinlich bin ich schwanger....

    Doch, das ist das Wesen der Wissenschaft, zumindest der Epidemiologie, dass man mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, mit Schätzungen. Wenn Du nur diejenigen Todesfälle nimmst, bei denen ein positiver PCR Test vorliegt, dann wirst Du die Anzahl der Menschen, die an oder mit einer SARS-CoV-2 Virusinfektion verstorben sind, unterschätzen, da nicht bei jedem Toten vorher ein PCR gemacht worden ist und selbst wenn ein Test gemacht worden ist, es sein kann, dass er zu einem Zeitpunkt gemacht worden ist, an dem SARS-CoV-2 nicht mehr im Rachen nachweisbar war.


    Wenn man nun jetzt alle mitzählt, bei denen eine SARS-CoV-2 Infektion wahrscheinlich vorgelegen hat (weil z.B. Krankheitssymptome stark darauf hindeuten und im Haushalt vielleicht andere mit SARS-Cov-2 infiziert waren), bekommt man eine höhere Zahl, wahrscheinlich eine überschätzte Zahl. Ob die Wahrheit nun in der Mitte liegt oder mehr bei der überschätzen oder bei der unterschätzen Zahl liegt, weiss ich nicht. Dazu werden viele Wissenschaftler noch viele Artikler schreiben und viele Diskussionen führen.

  • Ich würde mal sagen, "wer suchet der findet" .

    Ist doch mit allem so.


    Andele , du führst Schweden auf.

    Was ist mit all den anderen Gebieten welche die Wissenschaftler aufführen, als Beispiel dafür das Maßnahmen nicht zwingend Erfolg haben ?

    Lieber stehend sterben als kriechend zu leben.

  • Neue Namen für die Varianten

    https://www.faz.net/aktuell/ge…n-umbenannt-17368079.html


    DerRaider/Twix-Kalauer in 3-2-1

    Any fool can turn a blind eye but who knows what the ostrich sees in the sand. ― Samuel Beckett

  • "Die Stehplätze gehören abgeschafft, die Zäune erhöht, und bei jeder Ausschreitung sollten für den Verein 100 000 Euro fällig werden."
    "Bitte, Pfefferspray ist immer noch milder als der Schlagstock! Es tut kurz weh, die Augen tränen, das wars. "
    Im Namen der Toleranz sollten wir das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren!
    Wahnsinnige explodieren nicht wenn sie vom Sonnenlicht getroffen werden, ganz egal wie wahnsinnig sie sind.

  • Von daher ist es gar nicht möglich, wissenschaftlich genau zu erfassen, wie viele jetzt exakt an Corona gestorben sind. Das kann man nur überschlagen, um eine realistische Größenordnung zu erfassen.

    Dann zähle ich die, die definitiv an oder mit Corona gestorben sind (so wie wir es in Deutschland machen) aber sowas ist doch eigentlich sinnlos, oder?


    Zimbo4 Ja, aber einfach so, wie Doppelkorn es m. M. nach richtigerweise beschrieben hat - Zahlen sind nicht mehr relevant, wenn man die Zählweise einfach so ändert.

  • Ich würde mal sagen, "wer suchet der findet" .

    Ist doch mit allem so.


    Andele , du führst Schweden auf.

    Was ist mit all den anderen Gebieten welche die Wissenschaftler aufführen, als Beispiel dafür das Maßnahmen nicht zwingend Erfolg haben ?

    Schweden führt Arthur Friedenreich auf, folge den Ursprüngen oder meinem ganzen Post.

    Ganz nach dem Motto, wer suchet, der findet.

  • An Corona stirbt am Ende niemand sondern am Stillstand der organisierten Organfunktionen. Es wird ein natürlicher Zustand angestrebt. Der Tod ist die höchste aller Erholungsstufen für alle Lebewesen. Der Tod ist die Normalität. Das Leben ist die Ausnahme. Es fällt mir hier immer mehr auf, wie alle Welt teils fähig, teils unfähig mit Zahlen herumwerkelt, die erklären sollen, warum der Eine recht hat und der Andere Unrecht. Recht hat immer der, der heilt. So einfach ist das. Bisher gibt es keine gebrauchsfertige Begründung für die Wirksamkeit einer Maßnahme zur Pandemie Eindämmung. Aber wir haben eine Menge Beobachtungen machen können und Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie gesammelt, die eine Ursächlichkeit zumindest vermuten lässt. Wir haben eine Menge Wissen bisher angesammelt über die Covid Krankheit. Wir könne sagen, dass unsere Maßnahmen richtig waren durch Zahlen. Dafür haben wir Zahlen, die das belegen, wenn wir sie in Relation setzen zu unseren Beobachtungen. Wir können aber nicht sagen, dass wir die gleichen Ergebnisse hätten, wenn wir diese Maßnahmen nicht auf den Weg gebracht hätte. Das müsste aber z.B. bei einem wissenschaftlichen Beweis einer These, einer Theorie der Fall sein. Dafür fehlt uns die Kontrollgruppe einer seriösen Studie, eines serösen Studiendesigns, um solche Schlüsse zu ziehen. Kurzum fehlt es uns am großen Ganzen, was es zu beweisen gilt um recht zu haben oder nicht. Vielleicht sollten wir einfach mal nur auf die Menschen schauen, denen unsere Maßnahmen das Leben gerettet haben und nicht ständig uns an Konjunktiven abarbeiten in der Pandemie. Das könnte bei manchen Menschen auch Ihre Sichtweise verändern.

    Ich liebe die Amateure denn sie tun es aus Leidenschaft