Alles rund um die WM 2022 in Katar

  • Bei jeder Entscheidung ( die den Verein betreffen ) sollten 27.000 Mitglieder eingeladen werden und dann wird diskutiert?

    Wie wäre es wenn der Verein von vorne herein sich gegen sowas Stellt, Gelegenheiten waren ja nun genug da.

    Und wenn ich ganz ehrlich bin, das nun gerade Rauszulassen scheint mir wieder ein Art Ablenkung zum Supporter Pass und Werder Karten Chaos. Nee lass mal gut sein mit dem.


  • Den "worst case" haben wir ja praktisch jetzt. Und warum ein Beschluss der Mitglieder eine "harte Nummer" sein soll, erschließt sich mir jetzt auch nicht. Ganz normal in einem "mitgliedergeführten Verein", oder nicht?


    Wenn Du mir gestattest, über Inhalte unseres privaten Treffens und unserer anschließenden PN-Kommunikation öffentlich zu berichten, will ich das gerne tun. Dazu bräuchte ich dann aber bitte nochmal ein ausdrückliches OK von Dir. Bisher hatte ich eine solche Zustimmung nicht, also habe ich mich fairer- und korrekterweise bisher auch dazu nicht geäußert. Habe ich das OK von Dir?


    Für den Moment darf ich aber wohl soviel sagen, dass es auf meine konkrete Rückfrage hieß "Ja, ich halte mich da bedeckt..... sorry.....".


    Und genau das ist ja das, was kritisiert wird: hinter verschlossenen Türen wird im Hinterzimmer und unter Ausschluss der gewöhnlichen Mitglieder irgendwas zwischen aus irgendeinem mir unbekannten Grund offenbar privilegierten Fans und dem Verein ausgekungelt und das dann als Position des Vereins "gemeinsam mit seinen Fans" verkauft. Weder von der "organisierten Fanszene" noch vom Verein selbst wurde über den status quo und diverse Zwischenschritte öffentlich informiert.


    Dass man auch als Fangruppierung mit dem Verein über das Thema spricht (so wie ja auch die AG Transparenz das Thema angesprochen hat), seine Position verdeutlicht und seinen Einfluss versucht geltend zu machen, ist das eine. Aber mir war jedenfalls weder bekannt noch bewusst, dass es ein gemeinsames Arbeitspapier von Verein und Fangruppierungen geben soll und wird. Aber wenn das wirklich so geplant und gewollt war, dann verstehe ich den Inhalt dieses Papiers noch viel weniger. Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie SCD, AK, UD, Hypers etc. diesem Lenor-Pamphlet haben zustimmen können. Ich hatte ja gefragt:


    Dann bitte mal Butter bei die Fische: Wer davon hat dem markierten Satz zugestimmt:


    pasted-from-clipboard.png


    Etwa alle (oder die Mehrheit derer), die Du oben aufgezählt hast? [...]


    Bisher keine Antwort, bekomme ich die Butter auf die Fische noch?


    Wenn ich zugunsten der Fangruppierungen mal unterstelle, dass diese eigentlich einen Boykott der WM befürworten und sich herausstellt, dass in diesem zentralen Punkt kein Einvernehmen mit dem Verein herzustellen ist, sondern das genaue Gegenteil herauskommt, dann kann man so ein Papier im übertragenen Sinne doch auch nicht "unterschreiben"! Aus meiner Sicht habt Ihr Euch instrumentalisieren und über den Leisten ziehen lassen.


    Wir (die AG Transparenz) haben uns im Rahmen der internen Debatte um die Veröffentlichung der Inhalte unseres Gesprächs vom 11.03.2021 am Rande auch immer mal wieder nach dem Stand in Sachen der "zeitnahen Positionierung" zum Thema Katar erkundigt. Die letzte uns per E-Mail vom VV dazu am 24.05.2021 übermittelte Information lautete, man sei "nach wie vor dabei, innerhalb des Vereins eine Positionierung des Vorstandes und des AR hierzu zu erarbeiten". Mit Betonung auf "innerhalb des Vereins" und "des Vorstandes und des AR". Von SCD, AK, UD, Hypers etc. kein Wort.


    Offenbar versteht der Verein Fangruppierungen also als "innerhalb des Vereins", während er dessen Mitglieder anscheinend außerhalb des Vereins ansiedelt? Nicht dass mich das nach den bisherigen Erfahrungen wundern würde, aber richtig ist das natürlich nicht.


    Jedenfalls bin ich davon ausgegangen, dass diverse Fangruppierungen irgendwann mal ihren Senf dazu gegeben haben, und das ist ja auch völlig OK. Dass es hier aber darum ging, ein gemeinsames Papier zu erarbeiten und das dann quasi als Position aller Fortunen verkauft wird, war mir (wie gesagt) nicht bewusst. Das ließ ja auch die letzte E-Mail vom VV überhaupt nicht vermuten.


    Zudem: VV, ARV und dessen Stellvertreter haben bei dem Gespräch am 11.03.2021 ziemlich unmissverständlich ihre private Meinung zu dem Thema kundgetan. Der Vorstand hat ja sogar das Recht, ganz ohne Konsultation Dritter (Fans, Mitglieder, whatever) eine Position des Vereins zu formulieren, auch das ist sein Job. Damit hätte ich zumindest gar kein Problem gehabt, wenn sich darin auch die eigentliche Meinung von den Vertretern von Vorstand und Aufsichtsrat wiedergefunden hätte.


    Wenn man aber schon meint, sich der Zustimmung der Basis des Vereins versichern und eine gemeinsame Position entwickeln zu wollen (prinzipiell ja ein lobenswertes Anliegen!), dann kann man aber doch nicht ausgerechnet die Mitglieder außen vor lassen und stattdessen nur mit Fanvertretern reden, in deren "Zuständigkeit" dieses Thema überhaupt nicht fällt!


    Während ich das schreibe, kommt gerade Dein nächster Beitrag rein:


    Wer muss denn aus Deiner Sicht daran teilnehmen?


    "Muss" gar nicht, wie oben gesagt. Aber wenn, dann Mitglieder. Alleine auf dem letzten Mitgliederforum im PJS hätte man ein Stimmungsbild dazu einholen können (auch durchaus per Abstimmung über die Frage "Soll Fortuna den DFB auffordern, die WM zu boykottieren?"). Das wäre eine weit breitere Basis gewesen als sie es jetzt ist. Nichts was den Vorstand zu irgendwas verpflichtet, aber doch schon ein Votum (auch) der m.o.w. zufällig anwesenden Mitglieder.


    Aber es geht nicht nur um Teilnahme. Es geht nicht zuletzt auch um mangelnde Information und eben Transparenz!


    Ich wollte noch zu einem anderen Punkt etwas sagen, aber der Post ist schon lang genug. Mache ich vielleicht separat.

  • Bei jeder Entscheidung ( die den Verein betreffen ) sollten 27.000 Mitglieder eingeladen werden und dann wird diskutiert?

    Ich zitiere mich mal selbst:


    Zitat

    Was spricht dagegen für solche Themen, sofern sie eben Mitgliederbelange betreffen, ein Mitgliederforum einzuberufen? Thema: Positionierung des Vereins zur umstrittenen WM in Katar. Dann hat jedes Mitglied die Möglichkeit an dieser/n Versammlung(en) teilzunehmen und kann sich folglich nicht mehr beschweren übergangen worden zu sein. Wenn es zu viele Interessenten/Anmeldungen gibt, dann kann man ja auch aus der Versammlung eine Kommission wählen, die stellvertretend aktiv das ganze ausarbeitet, aber man würde zumindest die Mitglieder am Prozess beteiligen.

    und dazu braucht es auch keine 27.000 einladungen sondern eine Ankündigung via mail und über die üblichen Wege wie die Homepage und social media ist ausreichend.


    Und wie in solchen Themen üblichen werden sich dann beileibe nicht 27.000 Mitglieder melden und teilnehmen wollen. Es werden sich die melden, die das Thema interessiert und die ihren Verein aktiv mitgestalten wollen. Und das ist wie man von Mitgliederforen oder der Hauptversammlung weiß in aller Regel nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Mitgliedschaft. Dennoch hätte man jedem Mitglied so die Möglichkeit geboten an der Sache teilzuhaben.


    Ich verstehe nach wie vor nicht was man im Verein für eine panische Angst vor der Mitgliederpartizipation hat. Im Gegenteil, bei grundsätzlichen Themen sollte ein solches oder vergleichbares vorgehen der Normalfall sein. Es liegt auch an Vorstand und Aufsichtsrat ein Gespür dafür zu entwickeln, die Mitglieder mitzunehmen. Dass dieses Gespür in den letzten 2 Jahren aber komplett abhanden gekommen ist, ist aber ja auch nichts neues.

    "Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach"

  • Jedenfalls haben die Mitglieder ein Recht, eingeladen zu werden. Sie sind der Verein.

    Bei jeder Entscheidung ( die den Verein betreffen ) sollten 27.000 Mitglieder eingeladen werden und dann wird diskutiert?


    Das passt zu dem Punkt, den ich in meinem letzten Beitrag nicht mehr angesprochen hatte:


    Mein Eindruck ist, dass sich in der "organisierten Fanszene" mittlerweile ein Anspruchsdenken entwickelt hat, zu alles und jedem konsultiert werden zu müssen, auf das vermeintlich unorganisierte Mitglied (das in Wirklichkeit aber organisiert ist, nämlich im Verein selbst) mitleidig lächelnd herabzublicken, weil man sich selbst für was Besseres hält. Dazu passt auch diese Einleitung eines Beitrags:


    Ich fände es gut, wenn ich Ihr Euch jetzt mal mit dem Papier selber auseinander setzt. Das "ich wurde nicht gefragt" sollte ja jetzt durch sein.


    Nee, ist überhaupt nicht "durch".


    Aus diesem wie auch aus dem Zitat weiter oben spricht eine unterschwellige Geringschätzung (wenn nicht gar Verachtung) gegenüber den Belangen "gewöhnlicher" Mitglieder, und das finde ich schon einigermaßen bestürzend bei einem Verein, der sich "mitgliedergeführt" auf seine Fahnen schreibt. Es sind auch immer dieselben User wie Jugend und Rüttenscheider , die solchen Posts zustimmen. Beide vermutlich "organisiert", Rüttenscheider laut Signatur auf jeden Fall bei F95.Antirazzista.


    Und anscheinend hat sich auch der Verein selbst inzwischen dieser Sicht- und Denkweise angeschlossen ‒ ob freiwillig, auf Druck von Fangruppierungen, aus purer Gedankenlosigkeit oder schlichtem Desinteresse, kann ich nicht beurteilen. Das Resultat liegt aber klar auf der Hand.


    Da hat man es dann als "organisierter Fan" natürlich leicht, sich nicht über mangelnde Teilhabe beklagen zu müssen. Darf dann aber über Gegenwind der gewöhnlichen Mitglieder auch nicht überrascht sein. Dieses Forum ist sicher nicht 100%ig repräsentativ, aber die Zahl der Zustimmungen (bzw. deren Mangel) zu diversen Beiträgen sagen auch mehr aus als gar nichts. Das könnte manchem organisierten Fan und User dieses Forums vielleicht auch mal etwas zu denken geben.


    Sowohl seitens der organisierten Fanszene als leider auch seitens des Vereins ist ein massiver Mangel an Gespür und Fähigkeit dafür zu erkennen, was "mitgliedergeführt" wirklich bedeutet, und zwischen den Belangen von Mitgliedern und Fans sauber differenzieren zu können. Dabei sind es nach meiner Wahrnehmung gerade die nicht in Fangruppierungen organisierten Mitglieder, die z.B. wichtige Anträge zu Satzungsänderungen einbringen und z.B. Fragenkataloge zur JMV ausarbeiten und formulieren. Das sind Belange von Mitgliedern, nicht zwingend aber auch Belange von Fans. Wobei es da natürlich immer auch Schnittmengen gibt.


    Um nochmal auf das Positionspapier zurückzukommen ‒ was hat man denn, verkürzt dargestellt, formuliert:


    Vergabepraxis ‒ Scheiße

    Land/Wetter ‒ Scheiße

    Termin der WM ‒ Scheiße

    Arbeitsbedingungen ‒ Scheiße

    Menschenrechte ‒ werden mit Füßen getreten (sowieso, auch außerhalb der WM)


    Und Fortuna ("gemeinsam mit seinen Fans") so: gegen einen Boykott der WM


    Na super... Natürlich ist das polemisch, und soll es auch sein. Ist manchmal notwendig, um Dinge zu verdeutlichen.


    Etwas differenzierter:


    Im Positionspapier steht "Obwohl das unmenschliche Kafala-System inzwischen formal abgeschafft wurde, kommt es nach wie vor - auch laut Amnesty International - zu schwerwiegenden Verletzungen von Arbeitnehmer*innenrechten".


    Und gleichzeitig "Wir sind davon überzeugt, dass Veränderungen in Gesellschaften nur von innen erfolgen können". Nachdem man weiter oben selbst schon festgestellt hat, dass sie eben nicht stattfinden. Weder von innen noch von außen.


    Zudem entbehrt das jeder Logik: Wenn Veränderungen nur "von innen" stattfinden können ‒ was zum Teufel hat dann unsere N11 da zu suchen? Die kommt doch "von außen". Wer formuliert so einen Stuss?

  • Jedenfalls haben die Mitglieder ein Recht, eingeladen zu werden. Sie sind der Verein.

    Bei jeder Entscheidung ( die den Verein betreffen ) sollten 27.000 Mitglieder eingeladen werden und dann wird diskutiert?

    Ja.

    Denn, wenn dies nicht möglich erscheint, drängt sich die Frage danach auf, warum überhaupt soviele Mitglieder in einem Verein aufgenommen werden, wenn für diese keine Partizipation vorgesehen ist.

    Ich kann mich mit der dargestellten Haltung überhaupt nicht identifizieren. Richtigerweise werden viele der kritisierten Belange in dem Papier aufgelistet, um dann vor sich selber einzuknicken und keine Konsequenzen aufzuzeigen.

    Das ist erbärmlich. (... aber für den Fortbestand der Karriere und des standings des einen oder anderen sicherlich besser so).

  • Ich empfehle einen, mE gut recherchierten, Artikel aus der 11Freunde, der per kostenloser Probemitgliedschaft nun auch online lesbar ist:


    https://11freunde.de/p/club/he…-akte-katar-30529840.html


    Lesezeit wohl ca. 30 Minuten. Damit lohnt sich wohl auch der Aufwand der Erstellung eines gratis Kontos.

    Es wird auch die Zahl der Toten auf den Baustellen eingeordnet und im Vergleich zu Deutschland „analysiert“, inwieweit es sich um eine erhöhte „Sterblichkeit“ handelt.

  • Bei jeder Entscheidung ( die den Verein betreffen ) sollten 27.000 Mitglieder eingeladen werden und dann wird diskutiert?

    Ja.

    Denn, wenn dies nicht möglich erscheint, drängt sich die Frage danach auf, warum überhaupt soviele Mitglieder in einem Verein aufgenommen werden, wenn für diese keine Partizipation vorgesehen ist.

    Ich kann mich mit der dargestellten Haltung überhaupt nicht identifizieren. Richtigerweise werden viele der kritisierten Belange in dem Papier aufgelistet, um dann vor sich selber einzuknicken und keine Konsequenzen aufzuzeigen.

    Das ist erbärmlich. (... aber für den Fortbestand der Karriere und des standings des einen oder anderen sicherlich besser so).

    Zumal ja genügend Zeit gewesen wäre, die Thematik für eine der sogenannten "Mitgliederversammlungen" vorzubereiten.

    "Aber eins, aber eins, das bleibt besteh´n!!!
    Fortuna Düsseldorf wird niemals untergeh´n!!!"


    "Fortune favors the brave, fortune favors Fortuna!"

  • ...

    Es wird auch die Zahl der Toten auf den Baustellen eingeordnet und im Vergleich zu Deutschland „analysiert“, inwieweit es sich um eine erhöhte „Sterblichkeit“ handelt.

    Schade, würde den Artikel gerne lesen und die "Analyse " beurteilen - aber solche "Probe-Abo's" mache ich grundsätzlich nicht (mehr). :wacko:

    Was mich an dem Artikel gefreut hat, war der gut gelungene Versuch die Sache un-emotional zu beurteilen. Es wurde gezeigt, was angelastet werden kann und welche Dinge (noch) nicht nachweisbar sind. Und das in einem Magazin, das ja sonst schon eine klare Neigung andeuten lässt. Ich bin auch ein Gegner der Katar-WM. Man könnte aber sagen, mir fehlten bisher die objektiven Gründe, weil ich mich noch nicht intensiv damit auseinandergesetzt hatte. Einfach nur "da ist es heiß, warum sollte man da eine WM austragen?" ist mir zu sehr Stammtisch... Der Artikel liefert eine gute Informations-Grundlage.


    Der Artikel ist nicht frei verfügbar, weil es sich um einen Titelstory aus einem Heft (von vor 1-2 Monaten) handelt. Das Heft gibt es sonst aber auch noch im entsprechenden Shop zu kaufen.

  • Einfach nur "da ist es heiß, warum sollte man da eine WM austragen?" ist mir zu sehr Stammtisch...

    Für mich war das der Anfang einer Reihe von Ablehnungsgründen.

    Ja klar. Damit überzeugt man aber keinen außerhalb der Fanszenen. Es gibt genügend weitere objektive Gründe diese WM abzulehnen. Und diese Argumente wiegen mE schwerer als die häufig eher subjektiv wahrgenommenen Ansichten der "linksversifften" Fanszenen. (Ich würde mich von meinen Ansichten - insbesondere im Fußball - zu letzteren eher mitzählen; der Klarheit wegen --;;))

  • Nee, jetzt natürlich nicht mehr. Da gibt es genug andere Gründe warum es diese WM eigentlich nicht geben darf. Deswegen war es ja auch nur der ANFANG. Und der liegt ja schon einige Jahre zurück --;;)

  • Für mich war das der Anfang einer Reihe von Ablehnungsgründen.

    Ja klar. Damit überzeugt man aber keinen außerhalb der Fanszenen.


    Verstehe ich nicht. Gerade das Argument der nicht sportkompatiblen Hitze muss doch jeden überzeugen, wieso sollten das nur Fanszenen begreifen? Am Ende hat's ja sogar die FIFA verstanden und die WM in den Winter verlegt.

  • Unabhängig von den ganzen miesen Umständen dort gehört in so ein Land einfach keine WM. Was haben die dort mit Fußball am Hut?

    Käme ja wohl auch keiner auf die Idee, eine Eishockey WM in Kuala Lumpur zu machen und dort 5 Eislaufhallen zu bauen.

    Das ganze dann noch in den Winter zu schieben ist die Krönung.


    Macht es wie ich und boykottiert die Scheiße, auch wenn es keinen anderen interessiert, ob ich es anschaue oder nicht.

    EINMAL FORTUNA - IMMER FORTUNA !!!!!!



    --,)s

  • Falls es noch eines weiteren Grundes bedurfte dieses Turnier zu boykottieren, so kann man seinen Blick derzeit nach Doha und Kabul richten. Hierzulande (und weltweit) ist der Aufschrei über die neuerliche Machtergreifung der Islamisten in Afghanistan riesengroß. Gleichzeitig gehört Katar seit Jahren zu den größten Finanziers der Taliban, diese unterhalten in Doha in Katar ein Politbüro im Exil, wo auch die Verhandlungen mit der Regierung Trump stattgefunden haben.


    Gerade fliegen die Bundeswehr und das Militär anderer Staaten Notevakuierungsflüge raus aus Kabul und nächstes Jahr spielen wir bei einem der größten Geldgeber der Taliban das größte Einzelsportturnier der Welt. Ironisch wirds wenn man bedenkt, dass die Amerikaner ihren hub in Doha haben und die Leute von Kabul erstmal nach Katar fliegen und gleichzeitig die Führung der Taliban gerade aus Doha wieder nach Kabul einreist.


    Kann man sich auch nur an den Kopf fassen.

    "Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach"

  • Falls es noch eines weiteren Grundes bedurfte dieses Turnier zu boykottieren, so kann man seinen Blick derzeit nach Doha und Kabul richten. Hierzulande (und weltweit) ist der Aufschrei über die neuerliche Machtergreifung der Islamisten in Afghanistan riesengroß. Gleichzeitig gehört Katar seit Jahren zu den größten Finanziers der Taliban, diese unterhalten in Doha in Katar ein Politbüro im Exil, wo auch die Verhandlungen mit der Regierung Trump stattgefunden haben.


    Gerade fliegen die Bundeswehr und das Militär anderer Staaten Notevakuierungsflüge raus aus Kabul und nächstes Jahr spielen wir bei einem der größten Geldgeber der Taliban das größte Einzelsportturnier der Welt. Ironisch wirds wenn man bedenkt, dass die Amerikaner ihren hub in Doha haben und die Leute von Kabul erstmal nach Katar fliegen und gleichzeitig die Führung der Taliban gerade aus Doha wieder nach Kabul einreist.


    Kann man sich auch nur an den Kopf fassen.

    Ist doch ganz praktisch, für den Rückflug muss das Flugzeug nur umbenannt werden:


    Zitat
  • Der massiv überladene US-Evakuierer neulich hat die ~640 Leute nach Qatar geflogen. Ich bin wirklich mal gespannt, was aus denen wird.

    Any fool can turn a blind eye but who knows what the ostrich sees in the sand. ― Samuel Beckett

  • Der massiv überladene US-Evakuierer neulich hat die ~640 Leute nach Qatar geflogen. Ich bin wirklich mal gespannt, was aus denen wird.

    Der war nicht überladen.


    Was mit den Leuten passiert, ist aber in der Tat fraglich.