BSG 08/15 Hoppenheim

  • Klar gibt es einzelne Fans, die zu den aktiven Fans eines Vereins gehören und die auch zu Länderspielen gehen. Die sind da aber nur als Einzelpersonen und nicht organisiert. Und schon gar nicht tragen sie dort Fanthemen aus der Liga mit zu den Spielen der Nationalmannschaft.

    Organisiert sind die schon, eine Freundin von mir - Werder Allesfahrer - besucht auch viele Länderspiele und bezieht ihre Tickets wohl da über eine besondere Quelle , aber es stimmt was Du sagst, die tragen da keine Fanthemen rein.

    Willkommen im Fussballaufzug


    Ich hoffe Uwe Klein hat einen guten Plan.


    Interimsplatz Block 139 Reihe 1

  • Das ist doch die klassische Ausrede, wenn sich der Uli mal wieder verbal vergaloppiert hat. Als wenn bei dem Medienecho in München auch nur der Greenkeeper Ruhe vor den Medien hätte.

    Und mit de Stuss, den er in der ZDF-Doku von sich gibt, schützt er ja auch keinen Bayernspieler.

  • Google Bewertungen sind immer ein guter Gradmesser ob was zu empfehlen sei - auch im Falle von Anwalt Christoph Schickhardt.


    https://www.google.com/search?…7aed:0xf850d7e6ad48c03c,1,,,

    Ich glaube der furchtbare Jurist hat beste Kontakte zu Google, denn das ist alles wieder "gecleared". Muss man als normaler ehrlicher Gewerbetreibender erst mal schaffen, wenn du schlechte Bewertungen bekommen hast. Da musst du ganz lange kämpfen, bevor da etwas gelöscht wird. Scheint ja die "Macht" auf seiner Seite zu haben, der werte Herr Professor.

    Ob Justizia noch blind ist?

    FOR - TU - NA !!!! --,)s

    Keep football out of politics

    but never keep politics out of football.





  • Ich glaube der furchtbare Jurist hat beste Kontakte zu Google, denn das ist alles wieder "gecleared".

    Schickhardt ist sicher alles andere als eine Zierde seiner Zunft, aber obiger Begriff ist im deutschen Sprachgebrauch mittlerweile eine feststehende Bezeichnung für Juristen in verbrecherischen Unrechtsregimen (v.a. in der NS-Zeit) & das sollte man doch bitte klar abgrenzen vom aktuellen Fußballbusiness unserer Zeit, so verrottet es auch sein mag.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Furchtbare_Juristen

  • Ich glaube der furchtbare Jurist hat beste Kontakte zu Google, denn das ist alles wieder "gecleared".

    Schickhardt ist sicher alles andere als eine Zierde seiner Zunft, aber obiger Begriff ist im deutschen Sprachgebrauch mittlerweile eine feststehende Bezeichnung für Juristen in verbrecherischen Unrechtsregimen (v.a. in der NS-Zeit) & das sollte man doch bitte klar abgrenzen vom aktuellen Fußballbusiness unserer Zeit, so verrottet es auch sein mag.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Furchtbare_Juristen

    Ich bin absolut bei dir, bei diesem von Hochhut geprägten Begriff und auch seiner dem damaligen faschistoiden Unrecht angemessenen Bedeutung.


    Ich danke dir auch ausdrücklich für deine absolut notwendige Einordnung.


    Trotzdem sehe ich auch hier eine ähnliche üble fast antidenokratische Tradition. Hier werden Menschen juristisch verfolgt und möglicherweise in ihrer Vita nachhaltig beschädigt, weil sie nach einer Verurteilung einen Eintrag in ihrem pol. Führungszeugnis erhalten.


    Das ist zwar kein juristischer, politisch motivierter Mord, dennoch aber ein sehr ernster Makel für manchen Betroffenen. Noch dazu, dass solche "Urteile" dann angesichts irgendwelcher Lapalien ausgesprochen wurden und zwar ausgerechnet in der Stadt, die von der Lichtgestalt beschenkt wurde.

    Hat zumindestens vor - aufklärerische Züge. Der große, reiche Kurfürst hat immer recht, weil er sich/uns ein schönes Schloß äh Stadion gebaut hat.


    Justizia ist nicht mehr blind!


    Aber du hast recht, der in einer schlimmen Zeit geprägte Begriff überzieht hier.

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rheinberg - Fortune ()

  • Google Bewertungen sind immer ein guter Gradmesser ob was zu empfehlen sei - auch im Falle von Anwalt Christoph Schickhardt.


    https://www.google.com/search?…7aed:0xf850d7e6ad48c03c,1,,,

    Ich glaube der furchtbare Jurist hat beste Kontakte zu Google, denn das ist alles wieder "gecleared". Muss man als normaler ehrlicher Gewerbetreibender erst mal schaffen, wenn du schlechte Bewertungen bekommen hast. Da musst du ganz lange kämpfen, bevor da etwas gelöscht wird. Scheint ja die "Macht" auf seiner Seite zu haben, der werte Herr Professor.

    Ob Justizia noch blind ist?

    Google-Bewertungen können bei angemessen vorsichtiger Betrachtung ein Gradmesser, aber keinesfalls eine solide Beurteilungsgrundlage sein. Habt Ihr die gelöschten Bewertungen zu Schickhardt gesehen? Die sind samt und sonders in den letzten Tagen geschrieben worden, offensichtlich weil man den Schickhardt als "Gegenspieler" seines Vereins bzw. der Fanszene(n) aus den Medien kannte, aber keinesfalls, weil man seine anwaltlichen Leistungen unmittelbar bewerten konnte. Von daher war die Löschung völlig richtig, da die Bewertungen jeglicher inhaltlicher Grundlagen entbehrten. Ich denke auch, dass er als Anwalt einfach weiß, wie man so eine Löschung angehen muss. Das hat nichts mit "Macht" oder gar parteiischer Justiz zu tun.


    Nur zur Klarstellung: Ich kann den Schickhardt seit dem Hertha-Prozess gegen uns so gut leiden wie Fußpilz. Ich kann mir auch auf Basis weiterer Prozesse, in denen er Rechtsbeistand war, ein gewisses Urteil aufgrund der von ihm vertretenen Parteien und aufgrund der letztendlichen Urteile bilden. Seine anwaltlichen Fähigkeiten solide bewerten kann ich hingegen keineswegs.



    Über Deine Verwendung des Begriffs "furchtbare Juristen" bin ich auch gestolpert. Das hast Du ja dank des Einwurfs von Nightflyer einigermaßen klargestellt.


    Dennoch hoffe ich, Dich misszuverstehen. Ich hoffe nicht, dass Du die Urteile gegen kritische Fußballfans mit denen gegen Opfer der NS-Diktatur vergleichst. Und ich hoffe auch nicht, dass Du die Gerichtsbarkeit dieses Landes (und auch die des DFB) mit der des NS-Staats vergleichst. Beides kann man durchaus im Einzelfall kritisch sehen - und das tue ich auch - aber dieser Vergleich würde weit übers Ziel hinausschießen. Zudem wäre er für mich eine Relativierung der Verbrechen der Justiz im Dritten Reich. Diese Absicht möchte ich Dir und Deinem Post allerdings ausdrücklich nicht unterstellen.

    "Ich will keine Zukunft - ich will Fortuna!"
    STUNDE X

  • Solltest du auch nicht, denn dann verstehst du meinen Kontext völlig falsch.

    Nichts liegt mir politisch und moralisch ferner, als jeglicher Faschismus oder dessen Verharmlosung.


    Was ich aber durchaus meine, ist eine gewisse undemokratische und gefährliche "Tradition" in gewissen Kreisen unserer deutschen Justiz.


    Manchmal scheint es fatal einfach, den Ruf eines einfachen angeklagten Menschen zu zerstören, als die "Version" des kapitalstarken oder mächtigeren Kläger zu hinterfragen. Und damit will ich ABSOLUT GARNICHTS mit der unsäglichen NS-Justiz gleichsetzen.


    Trotzdem hieß es früher unter den wirklich furchtbaren Juristen, dass es für sie die Pflicht sei, "das Kranke" (Verbrechen) aus dem "gesunden deutschen Volkskörper" zu entfernen.


    Mit allen Mitteln.


    Leider hat sich diese faschistoide Denke noch sehr lange in vielen juristischen Fakultäten an manchen deutschen Universitäten gehalten.


    Und wenn ich dann diesen Bericht sehe und darin das Verhalten von bestimmten Juristen, dann kommt es mir nur noch hoch. Natürlich war meine Wortwahl zu zynisch und daher vielleicht unangebracht! Aber meine Wut verstehst du?

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  • Deine Wut kann ich zumindest nachvollziehen, und auch die Intention Deines Postings. Meinen letzten Satz habe ich bewusst geschrieben, da ich Dich aufgrund Deiner Beiträge in diesem Forum niemals als NS-Relativierer wahrgenommen habe. Eher im Gegenteil. Dennoch finde ich, dass Du etwas übers Ziel hinausschießt und dass bei Nazi-Vergleichen größte Vorsicht geboten ist.


    Insgesamt aber: ;))shake

    "Ich will keine Zukunft - ich will Fortuna!"
    STUNDE X

  • Die Nazis sind fast alle tot. Die neuen Arschlöcher sind die Neonazis. Vom Tenor her gefällt mir dazu hier auch ein Leserbrief aus einer großen Zeitung zum Thema Nazi Ideologie.


    Richtige Antwort.jpg

    "Um zu verstehen, wer euch steuert, muss man nur entdecken, wen ihr nicht kritisieren dürft" (Voltaire)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von AlexR ()

  • So sieht's aus - allein die Tatsache, ein Stadion schon zu Lebzeiten nach sich selbst benennen zu lassen, spricht doch Bände...

    Hoppenheim hat eben keinen Paul Janes oder Toni Turek.

    Fortuna Düsseldorf war schon Pokalsieger als Dietmar Hopp noch mit Lochkarten arbeitete, Deutscher Meister bevor die Stadt Wolfsburg überhaupt gegründet wurde und stellte bereits einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft bevor der Chemiekonzern Bayer überhaupt realisiert hatte, dass es in Leverkusen auch außerhalb des Werkgeländes menschliches Leben gibt.

  • Und ich glaube, wir sind beleidigt oder angefressen , weil wir es nicht hinbekommen mit unserer Fortuna.

    Da ist es wieder, das unvermeidliche Neid-Totschlagargument.


    Und nein, im Grunde haben wir unseren Wiederaufstieg aus der 4. Liga bis zeitweise in die Bundesliga sogar besser hinbekommen als Hoppenheim. Nämlich ohne dabei Millionen reinzubutterrn sondern eher im Gegenteil dabei noch Millionen Schulden abgebaut zu haben. Und unsere Zweitligameisterschaft 2018 ist mehr als der höchste Titel, den Hoppenheim je geschafft hat. Von unseren großen Titeln und Endspielen gar nicht erst anzufangen...

    Fortuna Düsseldorf war schon Pokalsieger als Dietmar Hopp noch mit Lochkarten arbeitete, Deutscher Meister bevor die Stadt Wolfsburg überhaupt gegründet wurde und stellte bereits einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft bevor der Chemiekonzern Bayer überhaupt realisiert hatte, dass es in Leverkusen auch außerhalb des Werkgeländes menschliches Leben gibt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Friedie ()

  • Du weißt es besser. Es ist kein Neid. Es ist ärgerlich.

    Es ist eben Fortuna. Auf und ab. Deshalb lieben wir sie doch so sehr und können die (wenigen) Erfolge so emotional und ausschweifend genießen. Fortuna ist wie das Leben.

    Fortuna Düsseldorf war schon Pokalsieger als Dietmar Hopp noch mit Lochkarten arbeitete, Deutscher Meister bevor die Stadt Wolfsburg überhaupt gegründet wurde und stellte bereits einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft bevor der Chemiekonzern Bayer überhaupt realisiert hatte, dass es in Leverkusen auch außerhalb des Werkgeländes menschliches Leben gibt.

  • Du weißt es besser. Es ist kein Neid. Es ist ärgerlich.

    Es ist eben Fortuna. Auf und ab. Deshalb lieben wir sie doch so sehr und können die (wenigen) Erfolge so emotional und ausschweifend genießen. Fortuna ist wie das Leben.

    8x hintereinander Meister werden und sich "ärgern", wenn man 3:2 gegen nen Aufsteiger gewinnt. Das ist a) langweilig und b) total blöd!


    0:3 in Duisburg oder 0:5 daheim gegen Bayern verlieren und trotzdem feiern, das ist Besonders. Das werden so Dauersieger oder Retortenclubs nie kapieren oder gar erleben.


    Wenn Fortuna in der Bundesliga mit Mini-Etat als Aufsteiger Zehnter wird, dann ist das ein Mega-Erfolg, der einer Meisterschaft ähnlich ist.


    Bayern wir Zweiter oder Dritter und alles ist Katastrophe. Deppert...

    #17# - Für immer ------- Saison 2018/19: 40 Punkte um zu bleiben

  • Und ich glaube, wir sind beleidigt oder angefressen , weil wir es nicht hinbekommen mit unserer Fortuna.

    Da ist es wieder, das unvermeidliche Neid-Totschlagargument.


    Und nein, im Grunde haben wir unseren Wiederaufstieg aus der 4. Liga bis zeitweise in die Bundesliga sogar besser hinbekommen als Hoppenheim. Nämlich ohne dabei Millionen reinzubutterrn sondern eher im Gegenteil dabei noch Millionen Schulden abgebaut zu haben. Und unsere Zweitligameisterschaft 2018 ist mehr als der höchste Titel, den Hoppenheim je geschafft hat. Von unseren großen Titeln und Endspielen gar nicht erst anzufangen...

    Friedie , watt hättest du denn anstelle des Milliadärs D.Hopp , der seinen Dorfverein unbedingt in die 1. BL atablieren will,koste es was es wolle, anders gemacht ?


    Es ist doch Fakt, dass ohne Investor, der seine Kohle reinschießt, sich kaum ein Verein in der BL behaupten kann.

    Wo sind denn die ehemalige BL - Gründungsmitglieder geblieben ?

    Preußen Münster, 1.FC Saarbrücken, Eintracht Braunschweig, HSV, 1.FC Köln, Hertha BSC, Kaiserslautern,Meidericher SV,HSV,KSC,1860 München,
    Sie sind ohne Kapital in der Versenkung verschwunden. Ebenfalls auch die späteren BL-Aufsteiger, Fortuna Köln, Alemania Aachen,Greuther Fürth,Paderborn usw...

    Fortuna konnte doch damals froh sein, einen OB Erwin zu haben (Stadtsparkasse und Stadtwerke) sowie die Toten Hosen, sonst spielten wir doch heute mit dem Rather SV um den Aufstieg in die OL.

    Das solltest man doch als Fortune im Hinterkopf haben - oder?

  • Was hat denn Hoffenheim tolles geschafft? Ein komplett uninteressanter Verein der sich wenn er International spielt, von 3. klassigen europäischen Teams rausschmeißen lässt. Das höchste der Gefühle war damals unter Nagelsmann in der Quali gegen Liverpool. Das kleine Stadion dort, außer von Auswärtsfans gefüllt, ist halb leer und ohne jegliche Stimmung. Das was Hoffenheim geschafft hat, hat auch Augsburg oder Mainz geschafft, aber mit weitaus weniger Investitionen.


    Falls Hopp mal nicht mehr ist und Hoffenheim irgendwann mal absteigen sollte, dann finden die sich schnell in der 3. Liga wieder oder werden zur grauen Maus in Liga 2.


    Da hat RB tatsächlich etwas "besseres" geschafft. Und ich glaube mit nicht mal besonders viel Geld mehr.

  • Was hat denn Hoffenheim tolles geschafft? Ein komplett uninteressanter Verein der sich wenn er International spielt, von 3. klassigen europäischen Teams rausschmeißen lässt. Das höchste der Gefühle war damals unter Nagelsmann in der Quali gegen Liverpool. Das kleine Stadion dort, außer von Auswärtsfans gefüllt, ist halb leer und ohne jegliche Stimmung. Das was Hoffenheim geschafft hat, hat auch Augsburg oder Mainz geschafft, aber mit weitaus weniger Investitionen.


    Falls Hopp mal nicht mehr ist und Hoffenheim irgendwann mal absteigen sollte, dann finden die sich schnell in der 3. Liga wieder oder werden zur grauen Maus in Liga 2.


    Da hat RB tatsächlich etwas "besseres" geschafft. Und ich glaube mit nicht mal besonders viel Geld mehr.

    Wir fliegen wenigstens gegen 4. klassige deutsche Vereine ohne Quali für irgendwas raus.

    "Um zu verstehen, wer euch steuert, muss man nur entdecken, wen ihr nicht kritisieren dürft" (Voltaire)

  • @Artur, ich verzichte lieber auf den ganz großen Erfolg als meine Seele an einen Investor zu verkaufen. Und Fortuna ist immer noch da als eingetragener Verein, der von seinen Fans und Mitgliedern getragen wird. Ohne diese Leute hätte es auch kein Engagement von Erwin/Sparkasse/Stadtwerke usw. gegeben.

    Fortuna Düsseldorf war schon Pokalsieger als Dietmar Hopp noch mit Lochkarten arbeitete, Deutscher Meister bevor die Stadt Wolfsburg überhaupt gegründet wurde und stellte bereits einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft bevor der Chemiekonzern Bayer überhaupt realisiert hatte, dass es in Leverkusen auch außerhalb des Werkgeländes menschliches Leben gibt.