Beiträge von Doppelkorn

    einige Foristen machen das ausschließlich. Fragmente und Gegenfragen.

    Und selbst die könnte man ausgestalten.


    Ich frage mich tatsächlich ob man das Nachtleben aus Berlin, ich denke EgonK beruft sich darauf, hier nach Düsseldorf projizieren kann.

    Berlin hat ein vielfaches an Touristen und unsere Messezeit ist tot.

    also die Müllwerker die das Rathaus links liegen lassen fand ich schon interessant.

    Vielleicht auch nach dem Italienischen Modell mal 14 LKWs dort entladen.
    Vielleicht sollten die Busfahrer ihre Busse mal für paar Tage vor dem Haus der Entscheider parken.


    Vielleicht könnten auch mal alle Kitas Düsseldorfs mal einen Tagesausflug zum Landtag machen. Zeitgleich.

    Ist gar nicht so einfach, keine Frage.
    Eine Kita die bestreikt wird, wo 2 zu Hause bleiben und 2 zum Landtag reisen... dies halte ich halt für wenig wirkungsvoll.


    Wo liest du in meinem Text faule Schweine raus? Mit geht es um Adressat und Wirkung.

    Mir fehlt es wirklich an Kreativität dieser Sparte.

    Wenn Metaller, Autobauer o.ä. streiken stehen die Bänder still und es trifft den Gewinn der Inhaber.

    Wenn die Kita oder Bahn streikt, trifft es eine Familie, Erziehungsberechtigte oder was auch immer. Nicht die Entscheider.
    Der Unmut der Bevölkerung trifft dann sogar eher auf den Streikenden. Auch wenn alle „Verständnis“ zeigen...

    Ich hänge noch dem Gedanken nach, wie größere Menschenströme gleichzeitig, oder recht zeitnah ähnlich, die Lokale verlassen und Plätze und Bus/Bahnen überlaufen.


    Gab es nicht auch in England immer das Problem der Druckbetankung innerhalb einer bestimmten Zeit?

    doch, die Ferien verlängern um diese größeren Ansammlung kurzfristig zu unterbrechen bei gleichzeitigem freiwilligen Urlaubsanpassungen bei bspw. X% Gehaltsverzicht wäre denkbar. Ist aber ein schwieriges Konstrukt.


    Mal ab von den Ferien...

    Bei einigen AN und AG ist man tatsächlich zur Erkenntnis gekommen dass die Arbeit auch an 4 Tagen zu schaffen ist.

    Es kommt aber mMn auf die Lebensphase und Umstände an, ob man mit -300 Euro netto klarkommt und das lange Wochenende genießen kann.

    ich hatte das Gefühl du meintest mich.


    Ja richtig, die Verlängerung von Ferien, zumal der ein oder andere seinen Jahresurlaub durch hat dank Homeschooling und Lockdown, wäre eine Katastrophe und würde tatsächlich mehr Urlaubstage benötigen.
    Auch in Normalzeiten.

    Ausserdem gilt ja das Gleichbehandlungsprinzip und auch Kinderlose müssten die +Urlaubstage erhalten. (Bevor mir Meinereiner aufs Dach steigt -)weg:D )


    Edit

    Ja Dosti. Sinnvoller beitrag

    Die Müllwerker leeren dann nur noch den Papierkorb auf deinem Desktop

    Der/die Alleinerziehende war auch schon vorher überfordert (was die Sache nicht besser macht). Da müssen Lösungen her. Angefangen im Arbeitsumfeld.

    Die lassen sich aber nicht so schnell umsetzen. Alleine die aktuellen Vorschläge, doch die Weihnachtsferien mal eben um 2-3 Wochen zu verlängern, stellt nicht nur Alleinerziehende vor logistische Probleme. Manchmal habe ich den Eindruck, daß die, die soetwas in den Ring werfen, nicht weiter denken, als der Vorschlag Worte hat.

    Also die Arbeitgeber in meinem Umfeld wollen keine Weihnachtsferien verlängern....

    Liest du eigentlich was du selber schreibst? Vielleicht reden wir auch einander vorbei.

    Du meinst doch die Schulen....
    Die Schließungszeiten von Schulen waren schon immer länger als ein normaler AN Urlaub hat. In der Stadt Düsseldorf kommt man dem bspw. mit Akki und ähnlichen entgegen. Sollte ausgebaut werden.


    Home-Office.... lang verpönt und ignoriert, jetzt ein möglicher Baustein. Für die Dosierung fehlen wohl noch Erkenntnisse...

    das weiss ich sehr wohl. Ich lese deine Beiträge, auch wenn sie mir manchmal zu düster sind...

    MMn ist die Vereinsamung von Senioren ein (leider) altes Problem, dass sich durch Corona, mal wieder als Katalysator, verstärkt.

    Es ist einfach grausam zu sehen wie die Senioren enttäuscht sind wenn sie keiner besucht.

    Es ist aber auch schön zu sehen wie sie aufblühen, wenn man einfach mal mit dem Hund vorbeischaut.

    Gefühlt war die Situation zu Zivizeiten besser.


    Der/die Alleinerziehende war auch schon vorher überfordert (was die Sache nicht besser macht). Da müssen Lösungen her. Angefangen im Arbeitsumfeld.


    Die Digitalisierung der Schulen, was auch zu einer Entlastung von Alleinerziehenden und auch finanziell schwächeren bedeutet sind auch Themen.


    Ich sehe diese Krise als Chance, einiges neu anzupacken und zu überdenken. Was anderes bleibt uns auch nicht übrig, denn sie ist da und die Probleme waren schon vorher da.

    Nochmal, die schriebst über die Kinder... was haben sie dir erzählt? Ich glaube du hast keine. Das verstehe ich nicht warum du sie vorspannst.

    Du leidest unter Depressionen, da hast du mein Mitgefühl, keine Frage.

    Du konntest deine Eltern, sowie LaRoja2010 nicht besuchen während des Lockdown, auch da mein Mitgefühl. Ehrlich.

    Jetzt kannst du sie besuchen und schreibst von Vereinsamung. Das versteh ich ich nicht.

    Du schreibst von kaputtgehenden Freundschaften obwohl du sie besuchen und sie dich besuchen können. Das verstehe ich nicht.
    das ist nicht pauschal sondern ganz speziell auf dich bezogen.

    Antworte doch bitte mal auch speziell darauf.

    Arthur Friedenreich nannte auch die Kinder, auf eine Frage wo der Schuh drückt, kommt keine Antwort.

    Wenn ihr nicht Antworten wollt, worum geht es dann?


    Übrigens, bei dem Thema Zweiklassengesellschaft und auseinandergehen der Schere bin ich ganz bei dir.


    und ganz allgemein, wirklich allgemein:

    Ich kann es nicht leiden wenn jemand über Kinder schreibt und keine hat, wenn jemand bei Flüchtlingen über Obdachlose in Düsseldorf schreibt aber den Gutenachtbus nicht kennt, oder wenn man über hungernde in Afrika schreibt weil es grade oppurtun ist, jedoch keine Patenschaft hat und Miserior für ein Kleiderlabel hält!

    Komisch dass deine Gruppe diesen Schreibstil nur für sich beansprucht. Andere jedoch sofort diskreditiert werden. Lässt tief blicken.
    Mach ma n Rorschachtest Siehste wahrscheinlich nur Masken...

    Dann hast du leider nicht viel verstanden.

    Du konntest deine Eltern nicht besuchen und littest wie Hund im Lockdown, die Kinder leiden, die Freundschaften gehen dahin, Vereinsamungen sind schlimm, schlimme Winter werden kommen. Schriebst du bisher sinngemäß ...

    Du kannst deine Eltern besuchen. Du hast keine Kinder. Geh doch mal einen Freund besuchen. Darfst du alles.

    Findest du deine apokalyptischen Beschreibungen witzig?

    Mich beschleicht sogar das Gefühl, dass diese Leute sogar gerne schwarz tragen, schwarze Klamotten besitzen und genau dann nicht tragen würden.


    Ich geh jetzt die Omma im Heim besuchen die ich nicht habe, und schicke die leidenden Kinder in den Herbstferien die Schule, während ich an Vereinsamung und juckenden Ohren dahinsieche.


    nen angenehmen Tag gewünscht.

    Zb: Ich parke wo ich will, keiner schreibt mir vor wo ich hinpinkeln darf, Einbahnstraßen sind nur für die anderen, mein Hund kackt hier hin weil ich Steuern zahle. Oder einfach nur die Kontravetohaltung weil es Spass macht.


    Wo sind die seriösen Fragen wie: meine Maske Juckt hat wer n Tipp? Auf die beschlagene Brille kam ja auf eine ernstgemeinte Frage ein guter Tipp.

    Wo sind die Fragen wie mein Ohren fallen ab, gibbet was anderes? Nein, es wird gejammert dass man sich Cortison hinters Ohr schiebt.


    Egotrips, nicht mehr nicht weniger.

    Leute versteht ihr nicht?

    Es geht doch gar nicht um die Funktion der Masken. Es geht nicht um die vieeelen Kinder und deren Eltern die alle leiden. Es geht nicht um die Menschen die Panikattacken mit Ausschlag mit Masken haben und nicht um die Senioren die keiner mehr besuchen darf.

    Das sind alles Platzhalter für andere Geisteshaltungen. Und damit meine ich noch nichtmal politische.


    Ich spüre schon von weitem, dass solche Beispiele von Leuten gebracht werden, die weder Kinder, noch COPDleidende noch ihre Verwandtschaft im Heim besuchen gehen.

    Das klingt dann natürlich und anders. Damit und mit denen beschäftigt man sich dann auch ernsthaft.

    Nun muss ich deiner pessimistischen Ader mal entgegnen....

    Zwischen isolierter Kellereinzelhaltung und 600 Mann Feiern gibt es noch paar Stufen.

    Ich kann mich nicht erinnern wie eine Familie mit 29 Leutz ihre Omma im Heim besucht haben. Immer nur 1 bis 2 und auch nicht jeden Tag. Leider.

    Die Freundschaft geht nicht kaputt wegen Corona. Einzeln hat man sogar intensiver die Möglichkeit sich mit dem gegenüber zu beschäftigen.


    Übrigens... meinen Kindern geht es gut. Danke der Nachfrage