Beiträge von Ordnassac

    Ronnie O'Sullivan gab seinen Spitznamen alle Ehre, er siegte gegen Un-Nooh 10-1. Das Spiel dauerte gerade mal 108 Minuten, also etwas mehr als 1,5 Stunden. Im Gegenzug dauerte das super spannende Spiel von Jack Lisowki gegen Anthony McGill mehr als 5 Stunden und wurde im Final Frame für McGill entschieden (mit wundervollen Safeties auf Blau).


    Snooker vom Feinsten.

    Vor einigen Wochen sah ich im Ösi-TV den Norbert Hofer von der FPÖ (der, der fast Bundespräsident geworden wäre) - er meinte sinngemäß, das mit Corona sei vorbei und das mit den Masken auch. Bei einer Kundgebung verstieg er sich zu dem Satz:

    "Ich fürchte mich nicht vor Corona, Corona ist nicht gefährlich. Da ist der Koran gefährlicher, meine Lieben, als Corona.“

    ...und der galt mal als moderater FPÖler...

    Bei aller Liebe und freundlich gemeint: Was sollen wir mit einem an Nr. 7 stehenden IVer von Pauli anfangen? Wenn der so gut wäre, würden die ihn selber einsetzen.

    Da hast du was aber missverstanden. Østigård ist bei Brighton nicht erste Wahl. Bei einem 21-jährigen Spieler nicht unüblich in der Premier League. So verkehrt finde ich den Vorschlag nicht.

    YB ist zum 3. mal in Folge Schweizer Meister geworden, es wird schon von einer neuen "Dynastie" gesprochen, wie vorher bei Basel. Man muss auch sagen, dass St. Gallen eine super Saison gespielt hat (interessanterweise ist einer der Co-Trainer dort Eduard Schmidt, einer der Blogger von "Spielverlagerung". Stichwort: René Marić, Gladbach).


    Im Abstiegskampf wird es noch interessant, da Thun und Sion noch um den Klassenerhalt spielen. Wer es nicht schafft, spielt in der Relegation (in der Schweiz Barrage genannt) gegen den FC Vaduz. (Die Grasshoppers aus Zürich haben den sofortigen Wiederaufstieg vergeigt.)

    Ich wollte mich von den Thread insoweit fern halten, dass ich keinen Beitrag schreibe und werde es auch nachher so tun, aber das muss ich loswerden:


    ich komme ja aus Ungarn, da habt ihr genug gelesen was läuft (und es gibt noch vieles, was nicht durchdringt): in der demokratischen Grundordnung hapert es, in der Wirtschaft übernehmen immer mehr Oligarchen die diversen Branchen und bereichern sich von Staatsgeld, mein Land hat den höchsten Mwst-Satz (27%) und die kürzeste Auszahlungszeit von Arbeitslosengeld (3 Monate) in der ganzen EU. Viele Landsleute meiner Generation sind in den Westen (u. a. nach Deutschland) ausgewandert um ein besseres und ungestörteres Leben zu haben. Viele von ihnen werden nie mehr nach Ungarn (wohnhaft) zurückkehren...


    ...und in Deutschland gibt es einen wohl nicht kleinen Anteil der Bevölkerung die demonstriert und von einer Diktatur redet, weil man Maske tragen und Abstand halten muss? Echt?


    ('Tschuldigung, bin wieder raus.)

    Schon einige enge Dinger in der 1. Hauptrunde: Judd Trump mit seinem gewohnt engen ersten Spiel (10-8 gegen Tom Ford), bzw. musste Ding Junghui ins Final Frame gegen Mark King, der zwei mal einen Zwei-Frame-Rückstand einholen konnte.


    Bezüglich keiner Zuschauer: jetzt muss Anthony Hamilton kochen. Er hat sich wegen der begrenzten Zuschauerzahl (also das es sie überhaupt gibt) beschwert und hat sich trotz geglückter Qualifikation aus der WM zurückgezogen (somit Kyren Wilson ohne Spiel eine Runde weiter).

    Wenn hier schon munter Namen reingeworfen werden, mache ich es auch mal, meine "Mittel- und Osteuropäischen Einschätzungen" für die IV-Position (Ghita und Babić sind auch nicht schlecht):


    Václav Jemelka von Sigma Olmütz, Linksfuß, mit 25 im besten Fußballalter. Hat eine gute Ballbeherrschung. Problem: hat nie außerhalb Tschechiens gespielt (Eigengewächs von Sigma).


    Ragnar Klavan, ja, dieser Vorschlag ist eher "halbernst" gemeint. Kennt den deutschen Fußball (Augsburg), könnte von seiner Vita her ein Leader werden, aber bei solchen Spielern (34 Jahre mit viel Erfahrung in großen Teams) besteht halt immer Voronin-Gefahr. Linksfuß.


    Nikola Maraš, 24-jähriger Serbe, z, Z. an Almería vom portugiesischen Chaves ausgeliehen. Mit Almería knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Wenn wir das anpeilen wollen, würde einer helfen, der sowas schon kennt.


    Visar Musliu, ausnahmsweise einer aus der ungarischen Liga. Der nordmazedonische Nationalspieler hat mit Fehérvár eine sehr gute Saison (2. Platz) gespielt. Stabiler Spieler


    Siniša Saničanin, bosnischer Serbe bei Vojvodina Novi Sad, mit ihnen 3. und Pokalsieger geworden, kann auch LV & DM spielen. 25 Jahre, also im besten Alter den nächsten Schritt zu gehen. Linksfuß.


    Dušan Stojinović, 19-jähriges Talent aus Slowenien, mit ihm als Stammspieler wurd Celje zum ersten mal slowenischer Meister. Einer für die Perspektive.


    Mateusz Wieteska, Stammspieler bei Legia Warschau, 23 Jahre, ehem. polnischer U21-Nationalspieler, dank Bodze und Dawid wohl einfachere Integration. Leider Vertrag bis 2023, also vielleicht etwas teuer.


    Natürlich darf auch eine Schweizer Empfehlung nicht fehlen:


    Cédric Zesiger von YB, gerade mit ihnen Schweizer Meister geworden. Hat mit Fabian Lustenberger die Innenverteidigung gebildet. Leider Vertrag bis 2023, aber ich würde ihn im Auge behalten, falls es wieder mal hoch gehen sollte.

    Währenddessen in Belgien:

    Waasland-Beveren hat im Kampf um den Klassenerhalt einen immens wichtigen Sieg eingefahren: Ein Handelsgericht in Dendermonde hat dem (eigentlichen) Absteiger aus der 1. Division Recht gegeben und erklärt, dass die Pro League Waasland in den D1-Kalender aufnehmen muss. Das dürfte die endgültige Hiobsbotschaft für den Saisonstart am 8. August sein.

    Doch doch, das mit Lauber wusste ich. Denke aber keiner wird am Stuhl von Infantino ernsthaft sägen. Da hängen (auch in der Schweiz) noch ganz andere mit drin.

    War lange auch bei Blatter so, bis er nicht mehr tragbar wurde. Infantino ist nah dran, diese Geschichte wurmt in der Schweiz (gerade in Anbetracht der Wiederwahl Laubers, da will man etwas gut machen).

    Ich glaube dieser Fall wird weitreichendere Folgen für die Sportgerichtbarkeit als solches haben...

    und ich glaube das wird keinerlei folgen haben sondern die schieben sich alle gegenseitig weiter die Millionen zu...

    Ich meinte hier eher, dass der CAS an sich eine geschwächte Institution sein wird und vielleicht doch öfters der Weg der normalen Gerichtbarkeit genommen werden kann (wenn es die Situation zulässt).