Beiträge von AlexR

    Hab den Henke von seiner Art her noch nie leiden können.

    Und Ahnung hat er auch keine. Hat als Cheftrainer in Lautern das Talent von Neuzugang Axel Bellinghausen nicht erkannt, Dieser hat kaum gespielt, war oft gar nicht im Kader und zum Ende seines Cheftrainerdaseins hat er ihn sogar zur 2. Mannschaft abgeschoben. Bei seinem Nachfolger Wolfgang Wolf hat er dann seine Chance bekommen und ist durchgestartet.

    Ein unwiederlegbares Zeugnis für absolute Ahnungslosigkeit!

    Selbst der Präsident der Bundesärztekammer äußerte sich bei Lanz letzte Nacht sehr skeptisch gegenüber dem Nutzen von Masken. In bestimmten Situationen bringe sie vermutlich was (so total überzeugt wirkte er m.E. aber auch davon nicht), in anderen nicht, außerdem sei die Maske bei ärztlichen Untersuchungen oft bei der Diagnostik gewissermaßen hinderlich, er brachte auch philosophische Ansätze in Spiel, lud zu mehr Reflexion und Beachten von "Kollateralschäden" ein, er verwies ferner auf Gegenbeispiele wie Schweden, Schweiz, Dänemark - und endlich gab es in einer ÖR-Sendung auch mal eine ausführliche Diskussion über die Einordnung dieser ganzen Kurven und Zahlen. Lanz wirkte zunächst relativ empört, er wolle über gewisse Dinge bzgl. Masken eigentlich nicht mehr diskutieren ... Das wurde es dann aber doch. Auch über Meinungsfreiheit und Leute-in-die-Ecke-Stellen.

    Maske, Abstand und Hygiene haben uns eine deutlich kürzere Dauer gegenüber vielen anderen Ländern der ersten Welle verschafft. Der Lock Down hat sein Übriges dazu getan. Und jetzt hauen einige viel Vollspasten (Verzeihung liebe Spastiker, ihr wart nicht gemeint) mit dem Hintern wieder alles zu Klumpatsch. Danke ihr Fiescos für das Fiasko, das ihr für uns angerichtet habt.

    Mit den Inzidenzahlen ist daß auch so eine Sache. Wenn sich 3 Leute in einem Ort mit 4.700 Einwohnern infizieren, daß ist man dort auf einen Schlag bei 64. Da müssen dann 4.697 Leute unter Maßnahmen leiden.

    Mittlerweile weiß man ja auch, dass eine einzelne Zahl keine Aussagekraft hat für eine Momentanaufnahme der Pandemie. Erst in Verbindung mit anderen Zahlen /Begrifflichkeiten wird ein Schuh daraus. Deshalb finde ich den Vorschlag einer Ampel auch OK, die das Wesentliche als Ganzes darstellt über ein Farbsymbol Grün, gelb oder rot . Ich denke das wir jeder verstehen dann.

    Hexen, Ketzer und andere die nicht " auf Linie" waren.

    Ist ja nun keine Seltenheit in der Herrschafts Geschichte. ;-).

    Kommt abhängig vom politischen System bzw. Führung ja auch heute noch so vor.

    Und dann auch noch dieser Luther. Der hat doch tausenden von Menschen das Leben gekostet......

    ... und weil man uns aus dem Stadion verbannt hat , hat man uns auch unsere Stimme geklaut. Wir hätten Einiges zu sagen zu den Zuständen, wenn wir direkt vor Ort bei der Mannschaft wären oder eben aus Protest auch nicht mehr. Diese Möglichkeiten haben wir nicht mehr.

    Genau! Und ich hätte auch einen Buchtip für die User, die endlich mal abschalten wollen vom Informations Corona Wahnsinns Überangebot: Albert Camus, "Die Pest". Sehr lesenswert.

    Wenn wir schon beim Thema Existenzialismus angelangt sind "Das Imaginäre: phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft" von Sartre würde Ich dir empfehlen!

    Joooo! Gibt es die Erde noch wenn der letzte Mensch gestorben ist?

    Genau! Und ich hätte auch einen Buchtip für die User, die endlich mal abschalten wollen vom Informations Corona Wahnsinns Überangebot: Albert Camus, "Die Pest". Sehr lesenswert.

    Ja. Und von Heinrich Heine gibt es jetzt neu aufgelegt die Berichte von der Pariser Cholera-Epidemie 1832. Und die Einleitung von Boccacios 'Dekameron' behandelt schön anschaulich die Florentiner Pest von 1348.

    Fürwahr genug Lesestoff um mal Abstand zu gewinnen von dieser grässlichen Corona Pandemie. Kommt mal runter hier!

    Und das vielen Menschen die 24 Stunden rund um die Uhr Corona Berichterstattung ( ohne echte Neuigkeiten) irgendwann tierisch auf den Sack geht ist einfach eine zwangsläufig. Nennt man Übersättigung.

    Es gibt etwas, was man dagegen tun kann. Nennt sich abschalten. Geht beim TV und auch beim Radio. Und das sollten manche hier einfach öfter mal machen. Gutes Buch lesen, Lieblingsmusik hören, den Kopf frei machen.

    Natürlich ohne die aktuellen Infos aus den Augen zu verlieren aber so 1-2 Stündchen am Tag sollte es auch mal ohne Dauerberieselung gehen.

    Und wenn man denn unbedingt in die Röhre glotzen muss, gibt es auch hier hunderte von Alternativen.

    Genau! Und ich hätte auch einen Buchtip für die User, die endlich mal abschalten wollen vom Informations Corona Wahnsinns Überangebot: Albert Camus, "Die Pest". Sehr lesenswert.

    (...)"Wie kann man auf Immunität gegen ein Virus hoffen ?"(...).


    Bei einigen Virus bedingten Erkrankungen wie Masern darf man sogar drauf vertrauen.

    OK . Dan lass uns aber auch das Parlament mit einbeziehen bei den Entscheidungen für Maßnahmen, wie es die Opposition in Teilen fordert und andenkt. Solo Gänge der Länder wären dann aber auch zu den Akten gelegt?

    Nein, denn auch darüber hinaus wäre der Infektionsschutz Ländersache. Hinsichtlich des Parlamentsvorbehalts stellt sich die Frage, ob all diese Maßnahmen überhaupt vom bestehenden Gesetz abgedeckt werden. Tiefgreifende Grundrechtseingriffe durch Rechtsverordnungen auf Basis des Infektionsschutzgesetzes - Inwieweit gibt das bestehende Gesetz das überhaupt so her? Ist das Gesetz bestimmt genug und ist der Vorbehalt des Gesetz gewahrt? (Kein staatliches Handeln ohne Gesetz)


    Das Infektionsschutzgesetz selbst ist Sache des Bundes (Gesetzgebungskompetenz). Die Ausführung hingegen wie es der Regelfall vorsieht Sache der Länder (Landeseigene Verwaltung, Art 83 GG. Auch weiterhin. Die Länder machen auch keine "Alleingänge", sondern nehmen ihre Kompetenzen, die Ausführung des Gesetzes, nach ihrem besten Wissen und gewissen war. Aufgabe der Politik muss es aber sein, stets bestrebt zu sein, möglichst in vielen Bereichen an einem Strang zu ziehen. Dass es aber regionale Unterschiede geben kann, liegt wiederum auch in der Natur der Sache. Es ist nur wichtig, dass es in den entscheidenden Bereichen nicht zu Verwirrungen für die Bürger führt. Und das ist letztlich Aufgabe der Politik und etwas, woran man als Bürger die Arbeit der Politik auch bewerten sollte. Politik ist die Kunst der Kompromisse, denn egal ob Regierungschef A für strengere oder Regierungschef B für nicht so strenge Maßnahmen plädiert, beide haben doch verständliche Argumente auf ihrer Seite. Die Frage ist letztlich, wie man diese gewichtet und wo sich Einigungen erzielen lassen.

    Deine Fachkenntnisse sind sehr professionell und davor habe ich Respekt. Allerdings lesen sie sich für mich als Difosi eher wie die Niederschrift einer Lesung eines Repetitors der Juris prudens für fortgeschrittene Examenskandidaten zur Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen. Ich selbst kann da nur mit Bruchstücken etwas mit anfangen, hänge ich doch zu sehr emotional an diesem Thema und bin durch Deine Sachlichkeit eher blockiert als informiert. Trotzdem danke für Deine Erklärungsversuche. Staatsbürgerkunde in der von Dir praktizierten Form habe ich auf einer weniger hohen Taxonimiestufe während meiner Schulzeit genossen. Wenngleich die Möglichkeit der immer wieder aufs neue offen stehenden Hintertürchen bei der Auslegung vieler Gesetze für mich interessant erscheinen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Gesetzestext für die Juristen eher uninteressant sind und die Kommentare zu den Gesetzen und Auslegungen, in vielen dicken Bücher gesammelt, ungleich viel interessanter und relevanter wären. Ich weiß es nicht.

    OK . Dan lass uns aber auch das Parlament mit einbeziehen bei den Entscheidungen für Maßnahmen, wie es die Opposition in Teilen fordert und andenkt. Solo Gänge der Länder wären dann aber auch zu den Akten gelegt?

    Im ÖD spekulierten doch die meisten Arbeitnehmer auf eine gesicherte und ausreichende Pension im Alter.

    Wen meinst du damit?

    Wie sind deine Maßstäbe, dass du die meisten im ÖD für Besserverdiener hälst?

    Wie kommst du darauf, dass die Mehrheit im ÖD auf Pensionen spekuliert, die sie ohne Aussicht auf Verbeamtung nie bekommen können?

    Zu meiner Jugendzeit war für Schulabgänger nicht immer der Weg frei den Beruf auszuüben, den man sich erwünschte. Da kamen dann öfter die Ratschläge Berufe auszusuchen, Ausbildungsplätze auszusuchen, die eine sichere Arbeitsstelle und eine gesicherte (damals) Rente am Ende des Arbeitslebens versprach. Das waren oft Anstellungen bei der Stadt, bei Stadtwerken und Ämtern.

    Besser verdienend glaubte man, auch ich, waren damals schon diejenigen die eine Stellung oberhalb des Niedriglohnsektors bekommen konnten. Bei manchen war sogar eine Beamtenlaufbahn drin, wenn die schulischen Voraussetzungen gegeben waren. In der Tat haben die Menschen im ÖD etwas weniger verdient, hatten aber, wie hier auch schon geschrieben wurde, eine reihe Vergünstigungen, die den niedrigeren Verdienst eigentlich wieder ausgeglichen haben. Es gab in der Hierarchie Unterschiede im Verdienst.

    Zurück bei den Überlegungen zur Berufswahl in den 60er Jahren. Im Wirtschaftswunder spielten auch Sicherheitsbedürfnisse eine Rolle, obwohl man in der freien Wirtschaft mehr verdienen konnte damals. Und genau dieses Sicherheitsbedürfnis wurde immer wieder als Argument benutzt, um in den ÖD bei Stadt oder andere Ämter unterzukommen. Man hat damals vermutet, dass die Rnten dort sicherer seien als in der freien Marktwirtschaft. Und das war es, was spekulativ damals auch ein Anreiz war zunächst erst mal weniger zu haben aber sicher zu sein, dass man eine sichere Rente/Pension erhoffen/erwarten konnte. Also spekulativ darauf setzte.

    In Berchtesgaden gehen die Zahlen durch die Decke und Söderle fordert erst mal bundesweite Maskenpflicht. Ja, ne, is klar, wenn die in MeckPomm besser aufpassen, passiert auch in Bayern weniger.

    Söder raus.

    Der Landrat im Berchtesgadener Land mach dicht. Bis auf Weiteres ist Stay at Home angesagt. auch in den Schulen. Bin gespannt, wie sich das entwickelt, wo doch hier bei uns in NRW die Schulen, Laschet und Gebauer unantastbar mit ihren Entscheidungen sind.

    (...)"Je öfter ich deinen Beitrag lese, um vielleicht doch noch dahinter zu kommen, was du eigentlich sagen willst, bekomme ich das Gefühl, du willst das Grundgesetz insoweit verändern, dass es sich dem effektiven Infektionsschutz unterzuordnen hat? Wenn du es so meinst, dann geht das mal absolut gar nicht. Aus dem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie dem Sozialstaatsprinzip ergibt sich, dass der Staat einen Auftrag hat, dem Bürger ein funktionierendes Gesundheitssystem zur Verfügung zu stellen, mit weiteren Auswüchsen wie beispielsweise den Infektionsschutz. Dieses Grundrecht steht in Konkurrenz zu anderen Grundrechten, die durch Maßnahmen, wie wir sie derzeit erleben, beeinträchtigt werden können. Insoweit fällen Gerichte Urteile und wägen im Ergebnis einzelne Grundrechte gegeneinander ab, oder stelle bereits Geeignetheit oder Erforderlichkeit der Maßnahmen in Frage. An manchen Stellen stellt sich gar die Frage ob eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage vorliegt (auch hier wären wir wieder beim Thema Wesentlichkeitstheorie des Bundesverfassungsgerichts)."(...).


    Genau das ist es was ich will. Ob das Deiner Meinung nach absolut gar nicht geht weiß ich nicht. Du beschreibst eigentlich deutlicher als ich es getan habe, was ich meine.


    (...)"Du willst jetzt hingegen essentielle Staatstrukturprinzipen (Föderalismus) auflösen"(...).


    Nein. Ich möchte lediglich auf das Recht der körperlich geistigen Unversehrtheit aller Menschen verweisen und das auch in allen Bundeländern gewahrt wissen. Ein Infektionsschutzgesetz gibt es zwar. Aber seine Anwendung muss nachvollziehbar für alle Bundeländer gelten.


    (...)"Wir haben es mit einer gesundheitlichen Notlage zu tun - ein "Notstand" ist hingegen etwas völlig anderes."(...).


    Ich bin aber der Meinung, dass wir sehr wohl zwar keine gesundheitliche Notlage (das würde einzelne Menschen betreffen) haben sondern wir haben im Bereich Gesundheit, was die Bevölkerung betrifft einen zumindest drohenden Notstand für die Gesamtbevölkerung. Das größte Problem dürfte bei Inzidenzsteigerung das Personal Problem im Gesundheitswesen werden. Ich sehe keinen Anlass nicht von einem Notstand auszugehen der auf uns zukommt. Auch wenn dass juristisch im Wortlaut wahrscheinlich und da glaube ich Dir anders lautet. Für mich ist es menschlich ein Notstand für den Staat per Gesetzeswortlaut eine Notlage.


    Du bist beruflich juristisch unterwegs. Ich bin eher mit menschlich Problemen der Allgemeinheit ambitioniert unterwegs gewesen. Da mögen sich mache Sichtweisen dann doch nicht deckungsgleich darstellen lassen. Ich sehe die Dinge anders als Du. So ist das eben in einem Disput. Da macht mir eigentlich nur Deine Sichtweise des Problems einige Kopfschmerzen. Aber die Nackenhaare stellen sich dabei bei mir nicht auf.