Beiträge von itsumo Fortuna no tame ni

    TOPs und FLOPs (gehören doch jetzt hier rein, oder?)


    + Tor Zimmermann, musste lachen

    + G/R Ampomah, musste lachen

    + Kastenmeier ein paar mal in der Anfangsphase stark, beim Elfmeter die richtige Ecke

    + es wird immerhin gespielt

    + habe über weite Strecken keinen Hamburger Support vernommen


    +/- Terordde pusht seine Statistik mit absoluten Brökertoren, aber ich gönn's dem Jung

    +/- hab bis Minute 40 mit meinem Vater telephoniert, kurz nachdem wir aufgelegt hatten schlug das Schicksal zu


    - wieder mal allein zu Hause gehockt

    - Spiel war beschissen

    - YEAHEAHEAHAA YEEEHAAAA ALWAYS HAMBURG

    Es wäre schön, wenn ein Plan erkennbar wäre, den die Spieler aufgrund mangelnder Qualität leider nicht umzusetzen im Stande sind.

    Es wäre schön, wenn eine Qualität erkennbar wäre, bei der ein fehlerhafter Plan den Erfolg verhindert.


    Man erkennt halt beides nicht. Klar kann man gegen Hamburg verlieren, aber ich will irgendeine Idee erkennen, wie man sich das in der Theorie zumindest mal vorgestellt hat. Oder dass ein paar Einzelspieler aufzeigen, dass sie es vielleicht heute nicht können, aber gegen Würzburg, Regensburg etc. War alles nicht der Fall. Hoffnung, woher?

    Habe ich schon öfters hier gesagt, aber es ist immer interessant zu sehen, wie Deutschland mit seiner eigenen Nationalmannschaft hadert (nicht missverstehen, kann ich verstehen), aber sowas findet man kaum anderswo. Dann eher Hohn und Spott oder tiefer Spleen, wenn es mal schlecht läuft.

    Das Hadern mit der N11 in Deutschland ist denke ich geschichtlich eher der Regelfall als die Ausnahme. Du hast halt weltkriegsbedingt lange Zeit diese große Vorsicht, sich nicht allzu sehr mit Deutschland und seinen Symbolen zu identifizieren, dazu kommt noch dass es mit der DDR-Mannschaft ja auch noch eine zweite Landesauswahl gab und dann allzu große Identifikation schon zu einem politischen Statement wurde. Da fällt es dann auch viel einfacher, sich bei Misserfolg zu distanzieren - interessiert mich nicht, ist ja nur eine Verbandsauswahl und hat mit mir unmittelbar nichts zu tun, die "Landesehre" ist da nicht betroffen, nur weil die DFB-Elf verliert. Ich bin selbst erst von 1990, daher sind das jetzt auch Mutmaßungen, aber die Ergebnisse von VFN oder WFLV-Auswahlteams kränken mich auch nicht in meiner persönlichen Ehre.


    Man merkt das ja auch an den Medienreaktion zu den Turnieren 2006-2014 die ausdrücklich darüber berichtet haben wie die Deutschen endlich zu ihrer Nationalmannschaft gefunden haben (teils ging auch schon der mahnende Zeigefinger hoch), im Rückblick war das letztlich wohl einfach nur dem Erfolg geschuldet und nach 2018 sind wir zurück in alte Muster gefallen. Bei Niederlagen haben es halt die 11+X auf dem Rasen verbockt (oder die Funktionäre), kein Grund dass man sich persönlich als Deutscher dafür schämen müsste.


    Ich find's aber auch irgendwie interessant, ich habe erst heute früh bei der Morgenwäsche erfahren dass Deutschland gestern überhaupt gespielt hat. Das hätte ich mir vor zehn Jahren auch nicht vorstellen können, da habe ich noch das letzte Testspiel angeschaut.

    Schon eine Woche alt, aber falls es jemanden interessiert: Patrick Ittrich bei Manu Thiele (YouTube)


    Persönliche Meinung: Damit dürfte er mittlerweile die größten Player im fußballbezogenen jugendlichen Online-Medienbereich durchhaben, bei Bohndesliga und dem Rasenfunk war er ja auch schon. Würde mich nicht wundern wenn er noch anfängt FIFA Karrieremodus zu streamen oder solche Späße. Wer ihn bei einem der gerade genannten Formate schon gesehen/gehört hat, für den ist hier nicht viel Neues dabei.

    Den Unfrieden hast du auch bei bundeseinheitlichen Linien. Dann heißt es wieder "Warum müssen wir alle leiden, nur weil am anderen Ende der Republik die Zahlen steigen? BEI UNS läuft doch alles super! Warum werden wir dafür bestraft? Wir haben überhaupt keine Fälle!". Außerdem ist die Lage vor Ort was andere gesellschaftliche Akteure und Veranstalter betrifft, in den jeweiligen Ländern/Städten/Kreisen auch sehr unterschiedlich. In Aue kann man ein Fußballspiel alle zwei Wochen vielleicht noch ganz gut verkaufen, aber wenn du bei uns in der Arena wieder Spiele hast, liegen dir doch keine Sekunde später wieder zig Veranstalter in den Ohren, dass sie auch ganz tolle Hygienekonzepte haben und warum denn X nicht geht wenn Y.


    Entweder du hast unnötige Einschränkungen wo sie eigentlich nicht nötig wären ("gemeinsame Linie"), oder du hast viele Einzelfallentscheidungen, die jedes mal gerechtfertigt und erklärt werden müssen (und dann keinen gleichen Wettbewerb).


    Für Profifußball fänd' ich Lösung 1 noch am besten (was dann konsequenterweise weiter Geisterspiele bis auf weiteres heißen würde), im Amateurbereich so ab Oberliga kann man dann auch viel besser regionale Lösungen finden die auf das Infektionsgeschehen vor Ort reagieren. Gefickt ist dann natürlich mal wieder Liga 3+4, die überregional aktiv sind und gleichzeitig viele Zuschauer im Stadion finanziell brauchen.

    Ich war mittlerweile bei zwei Test/Freundschaftspielen, ich haue hier einfach mal zwei Berichte rein:


    Spiel 1 war hier in der Region so mit bei den ersten die abgehalten wurden, Testspiel zwischen Bezirksligisten in Bochum, vorher noch beim Vorstand durchgeklingelt ob Zuschauer überhaupt zugelassen sind - ging klar (Kontaktdaten mussten hinterlegt werden), aber kein großes Tamtam drumherum, also geschlossenes Vereinsheim. Waren vielleicht 30-40 Leute da, grob geschätzt 50% Groundhopper und 50% Leute mit Vereinsbezug. Anlage war groß genug, und die Leute konnten sich verteilen, Maskenpflicht gab es nicht*. Bis auf den Ausschankverzicht hat sich das mehr oder weniger wie ein normaler Amateurkick angefühlt.


    (*bei Betreten der Anlage schon, wenn man dann weit auseinander saß nicht)


    Spiel 2 war etwas später, undercover bei den Wuppis, Testkick in Wermelskirchen. Wollte dann doch gerne mal sehen wie das mit Fans im engeren Sinne abläuft und konnte so meine Lehren ziehen. Es gab Bier und eine Fresswagen, dafür aber Maskenpflicht über die kompletten 90min und die meisten der offiziellen 300 Zuschauer haben sich auf die Tribüne verteilt - die Abstände zwischen den Gruppen habe ich aber durchgängig als ausreichend wahrgenommen, das hat also zumindest ganz gut geklappt. Mit den Masken war das so eine Sache. Dadurch dass es eben Essen und Trinken gab, hatten einzelne natürlich immer mal wieder eine Entschuldigung warum das Teil gerade unten ist. Eine "lebhafte Diskussion" entzündete sich dann wortwörtlich auch daran, dass einige auf der Tribüne geraucht haben (logischerweise mit Maske unten), was aus der Perspektive von anderen als zusätzliches "Fick dich" wahrgenommen wurde. Es gingen immer mal wieder Ordner über die Tribüne, habe aber nie beobachten können dass sie Leute ohne Maske ermahnt hätten. Irgendwann schaute auch die Dorfpolizei mal mit 3 Mann/Frau vorbei, vielleicht hat das was gebracht (kann ich nicht einschätzen, da aufs Spiel konzentriert).


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    Wer die Anarchie beim Fußball zwingend braucht, den kann ich schon verstehen wenn er erstmal davon absieht ins Stadion zu gehen. Für mich persönlich ginge das für die Heimspiele in Anbetracht der aktuellen Situation schon klar, die große Anarchie hat man dann doch eher auswärts als bei einem Heimspiel in Liga 2, da ist über all die letzten Jahre sowieso auch schon viel Routine reingekommen. Klar ist das dann Kino-Athmosphäre, aber der Spieltag ist für mich einfach mehr als die reinen 90min+HZ in der Arena, Treffen mit meinen Freunden, gemeinsame Anfahrt, am Hbf noch ein-zwei-drei Bier und auf der Rückfahrt im RE1 nochmal alles rekapitulieren. Das würde ich gerne mitnehmen wenn es angeboten wird.


    Diesen Abgesang mit "jetzt stirbt Ultrà" anzustimmen, halte ich absolut für verfrüht und ich verstehe nicht wie uns diese Einstellung jetzt weiterbringen soll? Klar, wenn es so umgesetzt wird haben wir erstmal ein ziemlich steriles Stadionerlebnis. Aber diese wissenden Einschätzungen der Marke "das werden DFL/DFB nie zurücknehmen!!!!!1111" sind einfach drüber. Diese Logendystopie ist vielleicht für drei-vier Top-Vereine in Deutschland attraktiv, aber versuch das mal langfristig woanders umzusetzen als dort, es kommt dann einfach keiner. Wie willst du Duisburg und Essen allein mit stoischen Sitzplatzkunden vollmachen? Oder Düsseldorf, Bochum, Dresden, Karlsruhe, etc. Das System England funktioniert deswegen, weil die Liga ein globales TV-Vermarktungspotential hat von dem die Bundesliga nicht mal dann träumen könnte wenn Kaiser Wilhelm seinen Platz an der Sonne bekommen hätte. Es wäre für die Entscheider einfach maßlos dumm die Fankultur aus den Stadien zu bekommen, was meint ihr warum die überhaupt so geil drauf sind dass asap wieder Zuschauer reinkönnen?

    Finds im ersten Moment auch etwas Schade um T&F und den Medienthread (oft kompakt und alles auf einen Blick ohne Fremd-PKs und so etwas extra selbst raussuchen zu müssen), aber ihr habt euch ja was dabei gedacht und ich lass mich mal überraschen wie es sich konkret entwickelt. Und wenn es euren Aufwand reduziert ist das ja auch im Interesse aller.

    Pros:

    • Modernes Stadion das eine gute Fernsehübertragung ermöglicht (Positionierung der Kameras etc.)
    • So unattraktiver Gegner dass man sich nicht über ein tolles Los aufregen muss zu dem man wegen Zuschauerbegrenzung/Gästeverbot evtl. eh nicht fahren darf
    • Gegner ist schon bekannt und es gibt weniger Unabwägbarkeiten in der Vorbereitung


    Contra:

    • Fucking Ingolstadt
    • Der FCI
    • Die Schanzer
    • IA-IA-IAOOO

    liest sich schon recht prekär die finanzielle Situation:


    https://www.spiegel.de/sport/f…cb-47e3-abb2-6cd9e1970777

    Liest sich für mich wie bei allen anderen auch. Bei allen "Großen" kommt auch immer, dass die Geldlage zu prekär für den Aufstieg wird. Am Ende müssen sich auch irgendwann andere mal daran gewöhnen, dass man in Liga 2 weniger verdient und ihre Gehälter auch mal anpassen. Inzwischen sind sie lange genug in Liga 2, um da unter fairen Gesichtspunkten sagen zu können, dass genug Zeit gewesen wäre hier eine Anpassung vorzunehmen. Aber stattdessen holen solche Vereine immer wieder teure Spieler für teuer Geld und wundern sich dann falls es nicht geklappt hat.

    Lustigerweise habe ich schon gestern wieder erste Stimmen gehört dass man nächste Saison "mal richtig angreifen" muss, glaube es war der Gast in der HSV-Analyse von Manu Thiele auf Youtube. Die typischen HSV-Reflexe kriegst du aus diesem Verein in der Breite anscheinend einfach nicht ausgetrieben. Ich weiß auch nicht was da noch passieren muss, wahrscheinlich waren die beiden Nicht-Aufstiege in Folge noch zu knapp, sodass es zu verführerisch ist zu sagen "einfach noch 'ne Schippe drauf und dann passt das".


    Vielleicht brauchen sie mal eine Saison Platz 14 statt 4, ich weiß es auch nicht...

    Freiburgs Schwolow kommt wohl für 8 Millionen :popcorn: sind die nicht pleite?

    Die andere Frage ist, warum sich der Schwolow sportlich verschlechtern will?

    Es ist wirklich ein Mysterium. Was könnte einen Spieler nur dazu motivieren nach Schalke zu wechseln?


    Zufälligerweise kann ich Licht ins Dunkel bringen, die Mieten hier sind wirklich sehr angenehm, vielleicht findet er ja sogar eine schöne Genossenschaftswohnung in Ückendorf und der Verein zahlt ihm die Kaution und Genossenschaftsanteile. Dönerpreise sind hier auch noch in Ordnung und es gibt sogar Alt am Kiosk.

    Ich lese und höre es immer wieder in verschiedenen Kontexten, dass Argumente pro/contra Maßnahmen mit der Struktur "Wenn A, dann ja wohl auch B" gemacht werden. "Wenn Profifußballer bei Ecken Kontakt haben dürfen, warum dürfen sie dann nicht jubeln?"; "Wenn Politiker sich zu Parlamentssitzungen treffen dürfen, warum darf mein Kegelclub mit 10 Mann das dann nicht?". In einem gesellschaftlichen Normalbetrieb ist das auch völlig legitim und auch ein wesentliches Fundament von Gerechtigkeitsempfinden und Rechtsstaatlichkeit. Gleichbehandlungsgrundsatz.


    Das Problem ist, dass man mit dieser Logik keine ordentliche Eindämmung hinbekommt, weil man ab einem gewissen Punkt (an dem wir in Deutschland mittlerweile angekommen sind) sich einer Masse von gleichwertigen Aktivitäten gegenübersieht die man entweder alle verbieten oder alle erlauben müsste, wenn man fair und gerecht handeln will. Infektionen funktionieren ja nicht so, dass man automatische Übertragung hat wenn man sich an eine Abstandsregel nicht hält oder keine Maske trägt, sondern sich einer gewissen Wahrscheinlichkeit aussetzt. Ist ja wie beim Torschuss, da geht auch nicht jeder rein, aber je häufiger man aufs Tor schießt desto eher ist irgendwann mal einer drinnen. Dem kann man eigentlich nur beikommen wenn man immer wieder das Kriterium der Notwendigkeit anlegt. Ist es für einen Spielbetrieb notwendig dass Spieler in Zweikämpfe gehen? Ja. Ist es notwendig dass sie eng umschlungen jubeln? Nein. Also kann man darauf verzichten, um dem Virus weniger Chancen zu geben.


    Und genau DAS ist es was mich ankotzt wenn Spieler und Verantwortliche solche Regeln kleinreden, missachten und mit dem "ja aber ZWEIKÄMPFE"-Argument kommen. Das sickert nämlich seit einigen Tagen auch schön in die Gesamtbevölkerung: "Ja aber die Fußballer dürfen ja in Zweikämpfe, da können wir uns doch mal gemütlich zum Grillen treffen".


    Eine Lösung dafür habe ich auch nicht, wollte es mir nur mal von der Seele geschrieben haben.

    Ich warte täglich drauf dass bei Seifert die Sicherungen durchknallen und er sinngemäß sagt "Jetzt gebt doch mal Ruhe mit diesem verdammten Schutzkonzept, jeder weiß dass wir ein paar Leute bezahlt haben 40 Seiten vollzuschreiben damit die Politik ihr Gesicht wahren kann. Corona und irgendwelche Beschränkungen haben nix mit der Lebenswelt der Beteiligten zu tun, alles ultramännliche Megamänner die qua Geburt immun gegen den Driss sind. Und selbst wenn nicht, drauf geschissen und damit hat es sich. Es wird gespielt und basta!"


    Das würde mir dann immerhin doch den Respekt abnötigen den jemand verdient der seinen Gesprächspartner nicht für einen manipulierbaren Vollidioten hält.

    Leute wie Spahn, Drosten, Merkel und Söder finde ich viel ekelhafter, Erst machen die Lockerungen und schimpfen dann darüber, dass die Leute leichtsinnig werden. Warum kommt vom Oberpanikmacher Drosten keine klare Ansage gegen Geisterspiele? Das einzige was ihm einfällt ist, dass man über Ein oder zwei Jahre kein Stadion voll mache. Ja wenn es so schlimm ist, warum sind dann Geisterspiele möglich?

    Drosten ist kein Politiker. Er hat keine "Lockerungen gemacht". Er hat auch nie dafür plädiert oder sonstwas in diese Richtung gefordert. Von Drosten kommen keine Forderungen oder "klaren Ansagen", weil er das nicht als seine Aufgabe als Wissenschaftler sieht. Er hat sich letztens darüber aufgeregt dass er in der Presse und den Medien als "Entscheider" dargestellt wird, was nicht seinem Selbstverständnis entspricht - die Aufgabe, Entscheidungen zu treffen, sieht er bei der Politik, er selbst will durch seine Öffentlichkeitsarbeit eigentlich "nur" Wissenschaftskommunikation betreiben, weil er zufällig Experte auf dem Gebiet der Coronaviren ist. Ob das so überhaupt möglich ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Dass es schwierig ist, zeigt ja auch deine Wahrnehmung, dass du ihn als "Oberpanikmacher" einstufst.

    Es werden keine Fußballspiele stattfinden bis 31.8.. Auch nicht als Geisterspiele. Das kannst Du dem Konzertveranstalter, der Eventagentur oder den Volksfestbetreibern niemals plausibel erklären.

    Konzerte, Events und Volksfeste sind nunmal vollkommen sinnlos.

    Konzerte, Events und Volksfeste sind -wenn überhaupt- exakt genau so sinnlos wie der (Bundesliga-)Fußball. Meinst du wir richten die auch nur mit Luft und Liebe aus? Da hast du genauso Zulieferer und Arbeitsplätze dran hängen: Zeltbauer, Zeltwirte, Schankpersonal, Uniformschneider und -Verleiher, Fachhändler für Vereinsbedarf wie Orden, Säbel etc., Schausteller, DJ- und Musikagenturen, Tanzbands, lokale (Familien-)Betriebe. Und das nicht nur an 36 Bundesligastandorten sondern fast in jedem Dorf mit mehr als zwei Häusern. Ein paar Leuten beim Balltreten zuzuschauen ist moralisch nicht wertvoller als in einem Festzelt zu sitzen, Musik zu hören und Bier zu trinken. Oder nach Wacken zu fahren. Oder in die Oper zu gehen. Aber nur der Fußball führt sich wie das verwöhnte Arschloch auf das er mittlerweile ist und fordert Sonderbehandlung um Sonderbehandlung. Ich finde es nur noch ekelhaft.