Beiträge von Limbo

    Dank Corona-Pause, spätem Liga-Start und nächstes Jahr EM wird das schon ein echt küppelhartes Liga- und Pokal-Programm für die Clubs.

    Als ob das nicht reicht, hat der DFB erstmal 2 Freundschaftsspiele gegen die Türkei und Tschechien angesetzt, als kleine Vorbereitung auf 5 (kein Tippfehler, fünf) Spiele für die Nations League in diesem Jahr.


    Die haben doch alle Rinderwahn bei der UEFA!

    Wäre mir aktuell nicht so sicher, ob die vertragslosen Spieler aktuell soviel Handgeld kassieren.


    Sicherlich werden für die oberen 5% noch immer astronomische Summen abgerufen und auch gezahlt. Aber "dank" Corona werden viele Clubs (9 Clubs der 2. Liga standen wg ausbleibender TV-Gelder kurz vor der Insolvenz) sparen müssen, sprich den Kader verkleinern. Ich vermute mal, dass es eine breite Masse suchender Spieler geben wird und viele werden wohl leer ausgehen. Letztendlich werden viele Spieler froh sein müssen, einen halbwegs ordentlichen Vertrag zu bekommen und zum Ende der Transferperiode werden die Berater nervös werden und die Preise weiter sinken.

    Das Trainingslager der VDV wird vermutlich dieses Jahr ein wenig größer als sonst.

    Nicht das es für uns relevant ist, aber Finale DFB-Pokal am Donnerstag 13.5.21 (Christi Himmelfahrt) statt und damit noch vor dem Liga-Ende. Da hat man echt alles versucht, den Kalender maximal auszunutzen.

    Na guck, dann sind die ja schon 8,5 Millionen runtergangen.


    Aber wenn denen klar ist, dass man mit dem Kredit (für den die Bürgschaft ist) keine neuen Spieler verpflichten kann, dann haben die ja wohl noch genug Kohle für Verpflichtungen (Schwolow für 8 Mio aus Freiburg steht ja im Raum) und ich frage mich, wozu sie den Kredit überhaupt brauchen. Es zwingt ja niemand Schalke für teuer Geld neue Spieler zu verpflichten.

    In Wahrheit kann man das wohl nicht wirklich klar trennen.

    Hat ich grad im Kowniaki Tread gepostet, aber seh das es hier hin gehört.


    Erst kütt die 2te Coronawelle, dann is der Fußball immer noch ohne zahlenden Zuschauer, dann hängen wir möglicherweise im Mittelfeld der zwoten Liga fest und dann wird wieder die 'Kohle' knapp.


    Bin ziemlich pessimistisch und hoffe sehr, das die nähere Zukunft von unserer FORTUNA nicht düster wird.

    Ich hoffe, dass der Verein das halbwegs finanziell stemmen kann.

    Bei der erste Welle waren wegen der verzögerten TV-Gelder Auszahlung 9 Clubs aus der 2. Liga und 4 aus der 1. Liga kurz vor der Insolvenz. 9 Clubs bedeutet die halbe Liga ist betroffen. Wenn wir nicht zu den 4 Clubs in der 1. Liga gehörten, habe ich die Hoffnung, dass wir so gut aufgestellt sind, dass uns auch eine 2. Welle und die wegbrechenden Zuschauereinnahmen nicht den Todesstoß geben. Dazu kommt, dass die DFL die Clubs schon vor Wochen darauf hingewiesen hat, dass man besser nicht mit Zuschauereinnahmen in der Hinrunde der nächsten Saison kalkuliert.

    Ich überlege immer wieder, was es für Auswirkungen hätte wenn man das Fernsehgeld in der Liga für jeden Saison Start exakt gleich verteilen würde. Auch wenn ich mir mehr finanzielle Fairness davon verspreche, glaube ich, dass der Anreiz für die Endphase dadurch verloren geht.

    Der Zug ist schon lange abgefahren. Nach über 15 Jahren ungleichmässige TV-Gelder-Verteilung hat die 1. BL so eine Schieflage bekommen, dass man das nicht mehr korrigieren kann. Wobei nur ein Teil der Schieflage mit der TV-Gelder-Verteilung in der Bundesliga zu tun hat, aber diese hat den Weg dazu bereitet, dass Dortmund (vor ziemlich genau 15 Jahren so gut wie insolvent) und Bayern Dauergäste in der CL sind und da wird die dicke Kohle wird verdient. Zu diesem Duo ist ja nun noch das Projekt aus Leipzig hinzugekommen.

    Selbst wenn man die TV-Gelder wieder in gleichen Teilen verteilt, sind die CL-Teilnehmer wieder im Vorteil.

    Nicht ohne Grund können die 4 CL-Teilnehmer mal eben je 10 Millionen Euro an hilfebedürftige Clubs zur Verfügung stellen und nennen es dann Akt der Solidarität.


    Wir werden den FCB noch sehr oft als deutschen Meister erleben .... außer deren Flieger stürzt ab (und das wünscht man wirklich keinem) oder die verschwinden in eine europäische Superliga.


    Die andere Alternativen sind, man holt sich einen fetten Investor oder wird Marketingobjekt eines Konzerns. Und wenn das dann alle gemacht haben, stellt man fest: Scheisse, das ist ein Wettbewerb und trotzdem steigen 2 Clubs am Ende der Saison ab und einer geht in die Relegation.


    Fazit: Mit gut Wirtschaften, sprich seriöse Sponsorenverträge machen, Spieler besser machen und verkaufen, wird man in der 1. BL nichts mehr reißen können, weil die Schere zu schnell auseinander gegangen ist.

    Natürlich reicht das, aber es klingt immer so, als ob Freiburg und Mainz so unglaublich etabliert in der 1. BL sind, dass ihnen da nichts mehr passieren kann.

    Doch gegenteiliges ist der Fall, auch die beiden Clubs kämpfen nach Jahren BL-Zugehörigkeit und somit erheblich besseren Rahmenbedingen als Fortuna tendenziell eher gegen den Abstieg als um Europa. Das muss einen doch sehr bedenklich stimmen.


    Meine Meinung ist, dass der Zug abgefahren ist, um sich als "normaler" Aufsteiger noch nachhaltig in der Bundesliga etablieren zu können. Konstrukte wie Leipzig zeigen uns leider, wo die Reise hingeht.


    Röttgermann weisst zu Recht auf die ungleiche Verteilung der TV-Gelder hin, aber dies geschieht doch locker 15 Jahre zu spät (, wofür Röttgermann nichts kann). Jahrelang hat man sich von Dortmund und Bayern damit erpressen lassen, dass die im Notfall ihre TV-Rechte selber vermarkten und der verbleibende Rest dann viel weniger bekommt, als durch diese ungleiche Verteilung.


    Durch die ungleiche Verteilung der TV-Gelder über Jahre bzw durch Investoren hat es eine Hand voll Clubs geschafft, nicht nur wesentlich mehr als der Rest der Liga vom TV-Gelder-Kuchen zu bekommen, sondern sich auch in aller Regelmässigkeit an den Geldtöpfen der CL zu bedienen. Dadurch ist die Schere zwischen armen und reichen Clubs so weit auseinander, dass die armen Clubs faktisch chancenlos sind, selbst wenn sie seriös wirtschaften. Aufsteiger können sich, wenn es maximal gut läuft und von der Euphorie getragen noch ein Jahr in der 1. BL halten und sind dann i.d.R. wieder weg.


    Natürlich ist Watzke mit der jetzigen Verteilung der TV-Gelder hochzufrieden, aber es geht nicht nur darum mehr als die Anderen zu bekommen, sondern die Anderen auch von den Geldtöpfen der CL wegzuhalten. Doof nur, dass man mit Leipzig lange einen ernsthaften Konkurrenten kleingeredet hat, der sich jetzt ebenfalls an den CL-Töpfen mitbedient. Der Watzke kann eine verpasste Meisterschaft auch gut verkraften, solange man den Platz in der CL sicher hat. Ein Verein wie Schalke geht ein selbstmörderisches finanzielles Risiko ein, um einen internationen Platz zu erreichen ... warum wohl?

    Allein in der letzten CL-Season hat der FCB mit seiner perfekten Vorrunde für 6 Spiele unfassbare 74,xx Millionen Euro bekommen. Das ist mehr als für 34 Spieltage in der BL.


    Was für eine beschissene Liga ist das denn, wenn das Spannenste in der Saison der Abstiegskampf ist? Wobei die Spannung durch eine Relegtionsrunde nochmal künstlich gesteigert und herausgezögert wird.


    Solange die Fortuna sich nicht an Investoren verkauft, kann ich gut damit leben, dass wir in der 2. Liga spielen. Auch kann ich sehr gut damit Leben, wenn Spieler verpflichtet werden, die das Budget des Vereins nicht sprengen, auch wenn es eher Spieler sind, die vielleicht keinen glanzvollen Namen haben.

    Grüße aus Freiburg und Mainz.


    Ja, und das machen sie wirklich sehr gut. Befürchte aber auf Dauer werden diese Modelle leider auch verdrängt, von uns will ich erst gar nicht anfangen.

    Weiss überhaupt nicht, warum immer wieder auf Freiburg und Mainz verwiesen wird!

    Tendenziell findet man beide Clubs eher in der unteren Hälfte bzw auch im unteren Drittel der Tabelle wieder, manchmal gibt es auch einen Ausrutscher nach oben. Freiburg ist vor nicht ganz so langer Zeit auch mal abgestiegen. Mainz war die Saison auch lange mit dem Thema Abstieg beschäftigt.

    Also selbst für Clubs welche die letzten 10 Jahre viele Spielzeiten in der Bundesliga verbracht haben und finanziell damit deutlich besser als Fortuna stehen, geht es dann meist eher gegen den Abstieg als um Europa.

    Wenn man seine Spielerstatistik mit der von Bodzek vergleicht gibt es da keine großen Unterschiede. Das er fast genauso viele gelbe Karten wie Bodzek und Hoffman zusammen hat ist schon ein besonderer Wert. Weiß jemand ob das alles Fouls waren? Dann fände ich das ehrlich gesagt nicht optimal für einen Spielaufbau, aber wenn ich mir vorstelle das unseren Gegner dadurch die Chance genommen wird 8-10 Tore weniger zu erzielen, ist das schon okay.

    Hat schon eine sehr körperbetone und kompromislose Spielweise. Als er auf Rekordkurs in Sachen gelbe Karten war, wurdnen die gegnerischen Trainer befragt, die haben durch die Bank bestätigt, dass er kein unfairer Spieler ist, aber eben doch robust zur Sache geht.


    Sicher keine Verbesserung, aber ein Mentalitätsspieler. Kann eigentlich nur Ersatz für jemanden mit ähnlichen Qualitäten sein, der uns verlässt.

    Die Erwartungshaltung einiger ist aber auch spannend. Was erwartet man in der 2. Liga mit deutlich weniger TV-Geldern und wahrscheinlich eine kommenden Halbserien ohne Zuschauereinnahmen und die Last der fehlenden Einnahmen aus der letzten Rückrunde? Im Gegensatz zur 1. Liga mit den genannten Rahmenbedingungen werden wir uns sicherlich von den Spielern her kaum verbessern können.

    Mit Blick auf die EM 2024 und dem Austragungsort Gelsenkirchen ja durchaus vorstellbar.

    Hatte aber irgendwo gelesen oder gehört, dass der DFB wg Corona auch etwas klamm ist.

    Wieso braucht man Schalke um in der Arena EM zu spielen? So schnell wird das Ding doch bestimmt nicht abgerissen. Was soll da auch hin? Ein Schlachthof?

    Wenn Schalke Eigentümer der Arena ist und ich denke mal das sie eine Mehrheitsbeteiligung an der Betriebsgesellschaft halten, dann finde ich das schon relevant.

    Es ist davon auszugehen, dass für die Arena, wie auch bei uns bis 2024, z.B. noch Baumaßnahmen durchgeführt werden müssen.


    Sollte der Verein tatsächlich Pleite gehen, dann müssen sie ja zwangsweise bei dem Schuldenberg an die Reserven, sprich das Stadion gehen und die Beteiligung (oder große Teile davon) verkaufen, um die Gläubiger zu bedienen.

    Das wiederum dürfte dem DFB nicht gefallen, wenn sich die Eigentumsverhältnisse der Betreibergesellschaft kurz vor der EM ändern. Es wird ja sicherlich Verträge geben, aber wer weiss, was für eine Heuschrecke sich da eventl. in die Gesellschaft einkauft? Da ist mit vielen 'wenns' und 'abers' eine Menge Musik drin.

    Warum bürgt eigentlich nicht die DFL für den Kredit? Da könnte man sich doch solidarisch zeigen, zumal Schalke da unverschuldet reingeraten ist. --;)ir

    DFB...UEFA... wären ja auch Alternativen...

    Mit Blick auf die EM 2024 und dem Austragungsort Gelsenkirchen ja durchaus vorstellbar.

    Hatte aber irgendwo gelesen oder gehört, dass der DFB wg Corona auch etwas klamm ist.

    Meiner Meinung nach wird es keine Lex Schalke geben, da mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch andere Clubs Bürgschaften vom Land NRW haben wollen. Entweder alle oder keiner.


    Edit: Mit der EM 2024 und dem Spielort GE wird auch der DFB all seine Kontakte spielen lassen, damit Schalke nicht insolvent geht und der Spielort GE in Gefahr gerät auszufallen.

    Geht mal davon aus, dass Schalke nicht der einzige NRW-Verein ist, der auf eine Landesbürgschaft spekuliert. Ist nur der einzige Verein, wo die Info den Weg an die Öffentlichkeit gefunden hat.

    Die freiwillige Gehaltsobergrenze von 2.5 Mio ist unter dem Aspekt auch nur halb so freiwillig, da man eh keine Kohle hat.


    Ja, es ist kein Kredit, sondern "nur" eine Bürgschaft. Aber das ist ein Handeln der Landesregierung, was der Bevölkerung und da besonders den Händlern und Gastronomen, in dieser Zeit kaum zu vermitteln ist.

    Der HSV wird einen großen Umbruch beginnen, Hunt und Harnik werden nicht mehr Spielen. Und weitere werden die wegen Geld, noch abgeben müssen. müssen.

    Hunt hat eine Klausel gehabt, nach 20 Einsätzen gab es eine automatische Vertragsverlängerung um ein Jahr.

    Harnik hätte der HSV im Aufstiegsfall kaufen müssen, nun geht er wohl zurück zu Werder Bremen. Die Torausbeute war aber auch überschaubar.