Beiträge von myfreexp

    Ich habe mir jetzt noch einmal die Szene mit Kastenmeier angeschaut. Der zeigt an, daß er etwas spürt und behandelt werden möchte. Danach sieht man, wie Rösler mit kleiner Zeitverzögerung dann erst die Spieler ran ruft. Das sah nicht wie abgesprochen aus, warum auch. Das war letztendlich eine willkommene Trinkpause für die Spieler.


    Werden wir wohl nie ganz herausfinden.


    Aber erinnert sich wer an die (nicht "künstlich" herbeigeführte!) Unterbrechung in Regensburg beim Stand von 0:3 für Fortuna? Die haben das auch genutzt, und warum auch nicht.

    So, alle Folgen gestern gesehen und muss sagen, das es wirklich sehenswert ist.

    Gut und spannend dargestellte Geschichte inkl. einer tollen Schauspielerleistung.


    Kann ich nur bestätigen, hab mir die 6 Folgen an den letzten zwei Abenden reingezogen. (Für den Zusammenhang: es geht um => "Das Geheimnis des Totenwaldes" in der ARD-Mediathek).


    Und warum? Weil ich m.o.w. zufällig am Donnerstag abend auf der Rückfahrt von Solingen nach Düsseldorf im Auto die allabendliche Sendung von Jörg Thadeusz auf WDR2 in Teilen gehört habe - da war seine Gesprächspartnerin die Schauspielerin Silke Bodenbender, die in dieser Geschichte eine der (Haupt-)Rollen spielt. Das war dann für mich der endgültige Anstoß, mir das anzuschauen. Darauf gestoßen wurde man beim Aufruf der ARD-Mediathek ja hinreichend, aber gerade das macht mich oft eher skeptisch - in diesem Fall zu unrecht.


    Hier das Gespräch mit Jörg Thadeusz und Silke Bodenbender in der ARD-Audiothek:


    https://www.ardaudiothek.de/jo…r-schauspielerin/83878730

    Dein Beispiel zeigt das Strafen alleine nicht abschreckend sind, In Saudi Arabien wird so bestraft.


    AlkoholkonsumPeitschenhiebe
    EhebruchSteinigung
    DiebstahlAmputation der Hand
    RaubAmputation von Hand und Fuß
    Sex vor der EhePeitschenhiebe
    HomosexualitätTodesstrafe
    Blasphemie

    Todesstrafe

    Abwendung vom Islam

    Todesstrafe


    OK, dann nehme ich notgedrungen 1. und 5.

    Ach Du Scheiße! Was gibt's nur für Abschaum in unserer Gesellschaft/in der Welt!


    Mein herzlichstes Beileid allen Angehörigen. Und sowas vor Weihnachten... ;(

    Ein psychisch angeschlagener der mit 1,4x Promille auf Fußgänger losbrettert (stand jetzt). Ist das einfach nur abschaum oder Produkt unserer Gesellschaft, garniert mit unserem viel zu lockeren Umgang mit einer in Teilen sehr gefährlichen Droge?


    Sorry, aber 1,4x Promille ist gar nix und taugt in keiner Weise zur Erklärung oder Entschuldigung. Kann man eher unter "Mut angetrunken" einordnen.

    Ich verstehe einfach nicht, warum insbesondere bei Rückstand und einem rutschigen Boden man nicht einfach mal aus der (Halb-)Distanz aufs Tor ballert, wenn man schon spielerisch nix auf die Kette kriegt. Irgendwann rutscht vielleicht einer durch, ich muss dabei z.B. immer an die Tore von Hennings in Dresden und von Neuhaus gegen Union seinerzeit denken.


    Wenn man nicht aufs Tor schießt, kann man auch kein Tor schießen (und der Ball ist rund).

    Ich weiß nicht, ob's das schon länger gibt, ich jedenfalls hab's gerade erst in der ARD-Mediathek entdeckt: ARD-Retro


    Nicht nur für die Ü60, sondern gerade auch für die jüngeren Generationen interessant. Berichte und Reportagen zu allen möglichen Themen - Showbusiness, Städte, Politik, Fußball, DDR, und vieles mehr...


    Ich will nur 3 Reportagen verlinken - zum Düsseldorfer Flughafen, zu Schalke 04, und zu meinem Immer-noch-Lieblingspolitiker Helmut Schmidt:


    Düsseldorf: der Flughafen im Portrait

    Totenbrief für Schalke 04

    Helmut Schmidt: Ein Porträt (1965)


    Bemerkenswert auch die unterschiedliche Schreibweise Portrait/Porträt...


    Es lohnt sich definitiv, da mal herumzustöbern, da sind echte historische Schätzchen dabei. OK, einen noch:


    Erklärung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt am Tag des Mauerbaus


    Man achte auf die damals übliche Wortwahl ("die Zone").

    Wobei du dann wahrscheinlich bei vielen Sachen von Unilever, Mondelez oder Konsorten landest.


    Glaube nicht - was produzieren die denn? Wenn nicht Tchibo Kaffee von der Esso-Tanke, Schumacher Altbier, Zigaretten, Averna, Rotwein oder Gerolsteiner Mineralwasser, dann nicht (was Ernährung im weitesten Sinne betrifft). Was Restaurants in ihren Küchen verwursten, weiß ich natürlich nicht.


    Hier eine Liste von Nestlé-Produkten und -Marken (natürlich auch nicht vollständig, es soll über 2.000 geben):


    Liste von Nestlé-Marken


    Da ich bis auf Kaffee die meisten Produktkategorien wie Frühstücksflocken, "Gesundheitsernährung", Tiefkühlkost, Schokolade usw. eh nicht konsumiere, Nestlé kein Altbier braut und Averna nicht von Nestlé ist, fällt es mir nicht schwer, auf deren Produkte zu verzichten (bzw. der Verzicht geschieht ganz automatisch).

    Mir ist es eh ein Rätsel, warum Wasser hunderte von Kilometern durch die Gegend gekarrt werden muss. Gibt an jeder Straßenecke eine Quelle.


    Vor allem in jedem Gebäude einen oder mehrere Wasserhähne.


    Ich halte es ohnehin mit dem Handwerker, der vom Kunden ein Wasser angeboten bekommt: "Ich will mich nicht waschen, ich hab Durst."

    Mal was anderes

    https://www.sueddeutsche.de/po…tungsinitiative-1.5127561

    Lieferkettengesetz, auch bei uns in der Diskussion, in der Schweiz vor der Abstimmung.

    Haben das eben den Kindern beim Frühstück versucht zu erklären und am Beispiel von Nestle wird einem glatt schlecht...


    Produkte dieses Unternehmens sollte man ohnehin meiden. Ich erinnere mich dunkel an eine Dokumentation, nach der man diese Konsequenz eigentlich schon hätte ziehen müssen - aus den '70ern!

    DEG beim Magenta-Cup mit einem 3:2 in der Overtime gegen Wolfsburg (gegen die man im ersten Spiel stark ersatzgeschwächt noch 0:7 verloren hatte). Damit Platz 2 in der Gruppe gefestigt und mit guten Chance aufs Halbfinale.

    Ein Fortunanovesia kommt mir etwas zu überheblich rüber aber ich schätze sein Wissen über rechtliche Dinge, weil er da wirklich Ahnung hat, auch wenn ich ihn für einen Mod ungeeignet halte - ein mauri ist dagegen ein Bilderbuchmod.


    Kurze Zwischenfrage: Woran glaubst Du das erkennen zu können? (Ganz abgesehen davon, dass mauri gar kein Mod ist.)


    Stimmt, ließe sich mit etwas Mühe aber vielleicht herausfinden.


    Ich finde halt nur, dass so manche Diskussion - insbesondere in Deutschland - zu diesem Thema etwas hysterisch überladen ist. Und nur, weil es auch anderswo eine Diskussion über "Fräulein", "Mademoiselle", "Miss", "Señorita", "Signorina" etc. gegeben haben mag, heißt das ja noch lange nicht, dass bestimmte Dinge aus dem alltäglichen Sprachgebrauch komplett verschwunden sind. Die "Amtssprache" ist dafür jedenfalls kein tauglicher Gradmesser - und wie gesagt, auf die hast Du Dich ja in Deinem ursprünglichen Beitrag auch gar nicht bezogen.


    Gerade zu der von Dir erwähnten "Mademoiselle" :


    Heute wird die Anrede Mademoiselle oftmals als Kompliment von Männern und Frauen verwendet und von der angesprochenen Frau – ob verheiratet oder nicht – angenommen, da die Anrede ein jugendliches Aussehen impliziert. In der frankophonen Gesellschaft bleibt man solange wie möglich jung – und damit Mademoiselle. Eine Ächtung der Anrede wie bei Fräulein im deutschsprachigen Raum ist kaum zu beobachten.


    [...]


    Allerdings initiierten französische Feministinnen 2011 eine Kampagne gegen die als sexistisch und diskriminierend empfundene Angabepflicht in Formularen seitens Behörden und Unternehmen. Im Februar 2012 wurde das Wort Mademoiselle im amtlichen französischen Sprachgebrauch generell durch Madame ersetzt. Im März 2012 folgte auch das Großherzogtum Luxemburg dieser Regelung.


    Das beschreibt den Unterschied zwischen der tatsächlich gesprochenen Alltags- und der "Amtssprache" sehr treffend. Würde mich wirklich mal interessieren, wieviele französische Frauen sich bei der Ansprache "Mademoiselle" wirklich diskriminiert (oder doch eher geschmeichelt?) fühlen. Ich unterstelle, dass die Feministinnen deutlich in der Minderheit sind, sich aber politisch dennoch durchgesetzt haben.


    Diese ganze (auch sprachliche) Geschichte zwischen Frau und Mann ist halt eine permanent schwierige. Frauen, die sich gerne in den Mantel helfen lassen wollen und erwarten, dass man ihnen die Autotür aufhält, geht das ganze sprachliche Gendergedönse i.d.R. am Arsch vorbei - sie wollen bewusst als "typische Frau" wahrgenommen und "ritterlich" behandelt werden. Andere, die betont emanzipiert auftreten, stören sich eher an diesen Höflichkeiten und erwarten inmitten jedes passenden und unpassenden Begriffes ein sowohl geschriebenes als auch gesprochenes Gendersternchen. Und dann gibt's die Überflieger, die gleich beides und am liebsten zu mindestens 50% auch noch alle Vorstände und Aufsichtsräte besetzen wollen - aber nicht, ohne zu gegebener Zeit angemessen ihrem sehnlichen Kinderwunsch nachkommen und sich mal eben für eine Weile von ihrer Verpflichtung und Verantwortung für das Unternehmen "abmelden" zu können.


    Da ist man privat als Mann/Partner und geschäftlich als Firma bisweilen überfordert, all diese Ansprüche unter einen Hut zu bringen.


    OK, zugegeben, ich schweife etwas ab, deshalb stoppe ich lieber an dieser Stelle... Ich will aber nicht verhehlen, dass mir diese bisweilen militante und hinter jeder noch so harmlosen Begrifflichkeit unterstellte "Diskriminierung" übertrieben und unangebracht erscheint. Und manchen Frauen, die ich kenne, ebenfalls.