Beiträge von Fort Tuna

    Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl durchaus hochinteressant:

    abgeordnetenwatch.de über Spenden an Parteien

    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass es sich um eine demokratiegefährdende Entwicklung handelt. Die wenigsten dieser Spenden dürften aus rein mildtätigen Motiven heraus getätigt werden...

    Hier - und bei "Neben"einkünften von Parlamentariern und Lobbyismus muss dringend viel, viel mehr Transparenz her! Damit man als Bürger zumindest die MÖGLICHKEIT hat, sich umfassend über die Verflechtungen der Parteien mit Reichen und Unternehmen / Unternehmerverbänden zu informieren. Ob das dann auch unsere Wahlentscheidungen in der Breite großartig ändern würde, weiß ich nicht. Für mich sind diese Zusammenhänge jedenfalls ein sehr wichtiges Kriterium.

    Ich finde, dass man schon einmal kritisch hinterfragen darf (muss!), was die Mehrheit der Düsseldorfer Bürger konkret von einem schicken neuen Opernhaus hat. Wie sieht denn so die Besucherstruktur eines typischen Opernhauses aus - verteilt auf Reiche, Großbürger, Kleinbürger, "kleine Leute", Touristen? Ich habe keine Zahlen dazu, würde mich aber nicht mal wundern, wenn die "Breitenwirkung" in die Düsseldorfer Bevölkerung hinein recht überschaubar sein sollte...


    Spontan würden mir da so einige Maßnahmen mit einem vermutlich viel größeren Nutzen für die Gesamtbevölkerung einfallen. Zum Beispiel endlich entschiedene Aktionen die helfen, Mieten bezahlbar zu halten, die liebevolle Pflege der sozialen Infrastruktur, Jugendarbeit usw.

    Mir fällt auf, dass auch in Düsseldorf immer mehr ehemals öffentliche Flächen "privatisiert" wurden und werden. Das kommt dann gerne als Leuchtturmprojekt daher wie zum Beispiel der aus meiner Sicht potthässliche und seelenlose Kö-Bogen, der so oder so ähnlich in jeder Großstadt der Welt stehen könnte.


    Übergeordnet stellt sich mir die Frage, wieso es so selten ernsthaft in Frage gestellt wird, dass die sogenannte Hochkultur aus von allen Bürgern aufgebrachten Steuermitteln hoch subventioniert werden muss. Bei einem Schauspielhaus kann ich das aufgrund des breiter angelegten gesellschaftlichen Anspruchs jedenfalls noch eher einsehen als bei einem Opernhaus, das letztlich wohl doch in erster Linie als ein schickes Unterhaltungsprogramm und Kulisse für die Selbstvergewisserung der "besseren Gesellschaft" dient.

    Dieses Spiel sollte uns alle geerdet haben.

    Wir haben ein dreckiges Zweitligaspiel verdient verloren, ohne klar schlechter gewesen zu sein als der Gegner. Kaum eine echte Torchance produziert und dann beim Standard-Gegentor mit riesigen Lücken in der Innenverteidigung. Für mich bisher das schwächste Saisonspiel.


    Preußer hat offenkundig noch einiges an Arbeit vor sich - und da muss sich wirklich noch viel tun, wenn wir tatsächlich oben mitspielen wollen.

    Gegen Kiel muss jetzt ein Sieg her.

    Leistung insgesamt ok, aber in der Abwehr unter Druck fast immer ziemlich wacklig. Und dann noch ein Torwart, der leider so gar keine Souveränität bei hohen Bällen im Strafraum austrahlt (noch nicht einmal im Fünfmeterraum!). Bremen war ein starker Gegener und hat letztlich auch nicht unverdient gewonnen - Punkteteilung wäre vielleicht gerechter gewesen.

    Insgesamt kein Drama - aber schon etwas unglücklich aus Fortunensicht.

    Der Fußball ist doch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - wozu also die Aufregung?


    "Das wird man ja wohl noch sagen (bzw. singen/zeigen) dürfen!" Außerhalb der Bundesrepublik Deutschland sogar NOCH mehr (wie praktisch!)...


    Für die Mitbürger auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gelten ohnehin mildernde Umstände, denn es handelt sich um DDR-sozialisierte junge Männer, die voll auf Diktatur und Extremismus stehen und sich jetzt ganz einfach ans andere Ende des Hufeisens begeben haben...

    Wo ist denn Euer Problem? Das regelt doch alles der allmächtige Markt:

    Die Wohnungssuchenden nehmen dann halt nur noch die energieeffizientesten Wohneinheiten - die Eigentümer mit den weniger energieeffizienten Wohneinheiten müssen dann eben deutlich geringere Mieten hinnehmen (wenn sie ihre Hütte denn überhaupt noch loswerden). ;--)jKann man gerade bei mir hier in München massenhaft beobachten...


    Die Erde ist übrigens flach.

    Schick finde ich auch, dass die Investitionen in Heizungs-/Solaranlagen/Wärmepumpen großzügig aus Steuergeldern gefördert werden. Und den Rest plus eine klitzekleine Minimalrendite holen sich die Eigentümer dann über die Mieterhöhung nach 559 BGB - natürlich ohne zeitliche Beschränkung. Und wenn die Mieter die Miete nicht mehr zahlen können, werden sie zu Bedürftigen degradiert und "erhalten" Wohngeld. Das ist in Summe eine Renditegarantie für Finanzinvestoren - aus Steuermitteln, die wir alle aufbringen. Klasse "Marktdesign" - dient echt voll dem (Normal-) Bürger.


    Und jetzt rege ich mich besser nicht weiter auf...

    Wir sollten die Erinnerung an die Pipiduschen aus dem Oberrang stets wachhalten. Wer in den achtziger Jahren im Müngers-dorf war, ist immun gegen jegliche Altersmilde in Richtung Äffzeh. So geht es mir mir zumindest bis auf den heutigen Tag. Fühle mich absolut okay damit, ein schlechter Mensch mit kleinem Geist zu sein. :saint:


    Und jetzt bitte ordnungsgemäß ab-stei-gen!!!!! :cursing:


    Go for it, Holstein Kiel!

    Der Friedhelm ist halt oldschool...

    Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie es bei einem Spiel gegen den HSV durch den R-Block schallte: "Keegan der Schnelle, der H . . . . . x . . . . .!" Das reimte sich zwar, war aber trotzdem nicht gut. :rolleye:

    Es war die Zeit der "schwarzen Perlen", in der eine bestimmte sexuelle Orientierung wie selbstverständlich als Schimpfwort verwendet wurde.


    Wie auch immer - hier hat er sich leider (fast?) um Kopf und Kragen geredet, auch wenn ich das nicht so hochsterilisieren würde.

    Wo steht der Fernseher schon im Grundschulalter im Kinderzimmer? Tendenziell mehr n Hassels-Nord oder in Oberkassel?

    Und was genau würde das dann aussagen? Dass die "Großbürger" die besseren Menschen sind? Dass diese mit Recht auf die "Heloten" hinabsehen? Könnte es sich dabei auch um eine (zumindest fragwürdige) Verallgemeinerung handeln?

    Mich würde an dieser Stelle ja viel mehr interessieren, welche Gründe es für den behaupteten Sachverhalt geben könnte? Und wäre das dann eher ein Bug oder ein Feature unseres Gemeinwesens/Systems? Finde ich das okay so/ist es mir egal (z.B., weil ich als Bildungsbürger sowieso auf der Sonnenseite unterwegs bin) oder würde ich das doch gerne geändert sehen?

    "Nach unten treten" muss man halt mögen - ich mag das überhaupt nicht.

    Jetzt reicht es aber schon wieder mit "OT" - danke für Eure Geduld!