Beiträge von Konstantin

    Doch, das ergibt sich aus dem Text über dem letzten Satz und zwar wenn es erforderlich ist, um dem Infekionsrisiko zu begegnen und das ohne Nennung des Namens nicht möglich ist... und wie ich bereits gestern schrieb, ist das zum Beispiel der Fall, wenn Infektionsketten ohne Nennung des Namens nicht nachvollzogen werden können und/ oder um alle betroffenen Mitarbeiter rechtzeitig informieren zu können, damit sie Maßnahmen zum Schutz zum Beispiel ihrer Familie treffen können.

    Was macht denn der Arbeitgeber, wenn er selber nicht nachvollziehen kann, wie sich die Infektionskette darstellt und das nur in Erfahrung bringen kann, wenn er die Mitarbeiter befragt?


    Ich glaube auch nicht, dass dies ein so seltenes Szenario ist und das der Datenschutzbeauftragte des Landes NRW oder das Gesundheitsamt besser beurteilen können, wie der Arbeitsplatz beschaffen ist und die Arbeitsabläufe aussehen und die Gefahrenquellen besser beurteilen können.


    Was den Direktor angeht, kann es genauso sein, dass dieser nicht rechtzeitig mit dem Amt Maßnahmen abstimmen kann, aber belegte Gefahren drohen, wenn er nicht schnell handelt.


    Was macht er denn zum Beispiel mit einer Schülerin, die belegbar mit einer infizierten Person in einem Haushalt lebt und vom Amt noch keine Anordnung erfolgt ist?


    Lässt er sie dann bis dahin weiter zur Schule gehen, weil nur das Amt diese Anordnung treffen darf? Unterlässt er eine Ermittlung der Infektionskette und unterlässt er es, die Betroffenen so zu informieren, dass sie nachvollziehen können, ob das Kind eventuell infiziert wurde und damit auch die Familie infizieren könnte?


    Ich denke, da gibt es je nach Situation keine festen und unumstößlichen Regeln, von denen nicht abgewichen werden darf, sondern wird auch die Schulleitung ausnahmsweise in besonderen Fällen handeln müssen und dürfen.


    Für jeden, der es gewohnt ist Verantwortung zu tragen, kann das nachvollziehen und es ist nicht despektierlich gemeint, dass es genauso nachvollziehbar ist, dass andersherum Missverständnisse entstehen und von amtsmissbräuchlichem Verhalten ausgegangen wird, wenn man selber nie damit konfrontiert ist, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

    Vorab möchte ich anmerken, dass ich es sehr schade finde, wenn einige User aus jeder Diskussion einen Kriegsschauplatz machen müssen, weil nicht der Austausch von Informationen und Meinungen im Vordergrund stehen, sondern persönliche Konflikte ausgetragen werden müssen. Hierzu habe ich an anderer Stelle bereits meine Meinung geäußert. Es macht mir zumindest so keinen Spaß, mich auszutauschen und ich werde das in Zukunft auch nicht mehr machen und mich aus der Diskussion zurückziehen, um mich selber zu schützen.


    Zum Thema:


    Ich bin Arbeitgeber von hunderten Mitarbeitern und ich beziehe meine Information nicht aus Quellen aus dem Internet, sondern werde von Fachanwälten und zuständigen Fachleuten wie Arbeitsmedizinern und Fachkräften beraten und handle nach deren Empfehlungen, die sich auf geltende Gesetze und Vorschriften stützen.

    Ich habe keine Internetquellen, auf die ich mich beziehen kann und auf die ich mich stütze,auch wenn ich mich natürlich selber vergewissere, ob ich richtig beraten werde, aber das mache ich, in dem ich die entsprechenden Gesetzestexte zum Nachlesen genannt bekomme und dann studiere, um nachvollziehen zu können, ob das, was ich empfohlen bekomme, auch selber nachvollziehen kann.


    Das sind im Fall von Corona mehrere Gesetze wie zum Beispiel das Bürgerliche Gesetzbuch, das Sozialgesetzbuch, das Arbeitsschutzgesetz, die Datenschutz-Grundverordnung, das Infektionsschutzgesetz, das Antidiskriminierungsgesetz ... und sogar das Grundgesetz.


    Es hilft also nichts, einzelne Gesetze heranzuziehen, die für bestimmte Sachverhalte etwas aussagen, was allerdings in Bezug auf abweichende Sachverhalte nur noch eingeschränkt zutrifft. Das habe ich hier aber bereits versucht zu erklären.


    Obwohl mir die ausgeartete Diskussion hier wirklich keinen Spaß macht und es mir im Grunde auch egal ist, was hier die üblichen User aus der Diskussion wieder zu machen versuchen, habe ich nach langem Suchen eine Seite gefunden, die speziell zum Thema Corona und Datenschutz eine glaubwürdige Quelle darstellt und diese Fragen versucht zu beantworten. Siehe hier:


    LDI NRW


    Auf die Frage welche Informationspflicht der Arbeitgeber gegenüber Beschäftigten oder Dritten hat, wird hier wie folgt geantwortet:


    Zitat:


    Soweit ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht (bspw. aufgrund festgestellter In- fektion eines Beschäftigten), kann ein Arbeitgeber dazu verpflichtet sein, weitere Beschäftigte oder auch Dritte, die mit der infizierten Person in Kontakt standen, über das daraus resultierende Infektionsrisiko zu informieren. In diesem Zusammenhang sind auch entsprechende Datenverarbeitungen zulässig, so- weit sie erforderlich sind, um weitere Personen zu schützen. Die namentliche Nennung einer infizierten Person wird dabei jedoch regelmäßig nicht erforderlich sein“. Zitat Ende.


    Ich zumindest lese und verstehe daraus, dass der Arbeitgeber die Pflicht hat, die Identität des Infizierten bekannt zu machen, wenn dies erforderlich ist und dies nicht machen muss oder nicht machen sollte, wenn dies nicht erforderlich ist.


    Aus den restlichen Fragen und Antworten ergibt sich auch zu den anderen hier diskutierten Fragen, was Arbeitgeber im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht erfragen dürfen und Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Rücksichtnahmepflicht von selber für Auskünfte ihrem Arbeitgeber gegenüber machen müssen.


    Auch hier verstehe ich die Aussagen des Datenschutzbeauftragten so, dass Arbeitgeber in Zeiten von Corona deutlich mehr erfragen dürfen und Arbeitnehmer deutlich mehr Auskünfte erteilen müssen, als dies üblicher Weise die Gesetze hergeben.


    Hierzu kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein, aber sollte diese ohne Anfeindungen und Diffamierungen äußern.


    Übrigens führt Augsburg gegen Mainz momentan.

    Wie ich bereits schrieb, werden hier viele Dinge durcheinander gebracht und auch falsche Schlüsse aus nicht zutreffenden Beispielen auf den besagten Fall bezogen. Genauso werden hier Sachen behauptet was die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum Beispiel angeht, die einfach im Zusammenhang mit Coronainfektionen falsch sind und daraus auch falsche Schlüsse gezogen.

    Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht, die sie sogar dazu verpflichtet, solche Informationen an die Belegschaft weiterzugeben, wenn dies zur Eindämmung der Seuche und zum Schutz der Mitarbeiter erforderlich ist.

    Mitarbeiter sind aufgrund der Rücksichtsnahmepflicht genauso verpflichtet, solche Informationen an den Arbeitgeber weiterzuleiten, wenn dies wesentlich von Interesse für den Arbeitgeber ist, um zum Beispiel andere Mitarbeiter zu schützen oder erheblichen Schaden für das Unternehmen zu vermeiden.

    Es ist eben nicht so, wie hier behauptet, dass der Datenschutz in jedem Fall über allem steht und der Direktor auf jeden Fall falsch gehandelt haben muss, da dieser auch eine Fürsorgepflicht hat, der er nachkommen muss.

    Natürlich ist unbekannt, wie es sich im speziellen Fall genau verhält, aber es ist eben nicht so, dass der Direktor unbedingt und zweifelsfrei falsch gehandelt haben muss, weil falsche Beispiele hierfür als Begründung herangezogen werden.

    Wie ich bereits schrieb, bringt es nichts die Rechte und Pflichten bei nicht infektiösen Krankheiten mit den Rechten und Pflichten bei Infektiösen Krankheiten zu vergleichen, da es so etwas wie die Fürsorgepflicht gibt, die nicht nur Eltern gegenüber ihren Kindern oder Arbeitgeber gegenüber ihren Arbeitnehmern haben, sondern auch Lehrer gegenüber ihren Schülern und Schuldirektoren gegenüber ihrer Schule inklusive allen Personen, die dazu gehören.

    Der Schuldirektor trägt die Verantwortung und muss entscheiden, ob die Rechte der infizierten Schülerin Vorrang vor dem Schutz der restlichen Schüler und ihren Familien haben und da kann die Entscheidung nachvollziehbar sein, Schulkameraden/ innen und ihre Eltern darüber zu informieren, welche Schülerin mit einer Covid19 Infektion am Unterricht teilgenommen hat, um den potentiellen Kontaktpersonen und ihren Familien die Möglichkeit zu geben, sich vor weiteren Infektionen zu schützen.


    Es gibt für einen Schuldirektor bei einer so infektiösen Krankheit ganz einfach ein gesteigertes Interesse und eine gesteigerte Pflicht, seine Lehrer und Schüler zu schützen bzw. eine Ausbreitung der Infektion unter den Lehrern und Schülern und ihren Familien zu verhindern.


    Das Interesse die Identität der Infizierten Schülerin geheim zu halten kann unmöglich das Interesse am Schutz anderer Menschen überwiegen. Das ergibt sich nicht nur aus diversen Gesetzen zur Fürsorgepflicht, sondern auch von selbst.


    Es leuchtet hoffentlich jedem ein, dass Menschenleben schützenswerter sind als Daten und oder die Privatsphäre oder die Rechte Einzelner, wenn es bei der Rechtsverletzung nicht um Leben und Tod geht.


    Salopp gesagt hat der Direktor durch sein zügiges Handeln versucht, seiner Fürsorgepflicht nachzukommen und die Gesundheit und das Leben der Schüler und ihrer Familien zu schützen. Dass man wütend ist, wenn Eltern und Mitschüler scheiße reagieren, ist verständlich, aber der Direktor ist da nicht der richtige Adressat für den Wutausbruch.


    Übrigens, wäre es besser gewesen, der Direktor hätte nicht gehandelt und es wären dadurch Familienangehörige der Schüler infiziert worden oder die Infektion hätte sich weiter ausgebreitet? Hauptsache die Daten der Infizierten wurden geschützt?

    Für mich sind es eher die Eltern und Mitschüler. Welchen Grund sollten die haben, so zu reagieren?

    Die höchste Form der Naivität, so eine Frage zu stellen.

    Ich, mit meiner grenzenlosen Naivität, würde deshalb auf jeden Fall nicht Gefahr laufen, die Infizierte Schülerin und ihre Eltern anzufeinden, weil die Schule ausfällt.


    Da bin ich echt froh, wegen meiner Naivität erst gar nicht auf so eine Idee kommen zu können. ;--)h

    Hier wird einiges verglichen und durcheinander gebracht, obwohl es sich die Pflichten und Rechte normalen Erkrankungen und hoch infektiösen und gefährlichen Erkrankungen völlig anders darstellen können.


    Eine Erkrankung, die nur den Betroffenen was angeht und eine hoch ansteckende und tödlich verlaufende Infektion, die andere Menschen in Gefahr bringen kann und sogar eine weltweite Pandemie auslösen kann, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.


    Arbeitgeber zum Beispiel dürfen Arbeitskollegen/ innen über eine Erkrankung mit Covid19 informieren und dabei auch die Identität der Person preisgeben, wenn dies für Vorsorgemaßnahmen für die eventuellen Kontaktpersonen wichtig ist, um Gefahren für andere Mitarbeiter/ innen abzuwenden.


    Als Arbeitgeber bist du sogar im Rahmen der Fürsorgepflicht dazu verpflichtet, den Namen zu nennen, um dazu beizutragen, mögliche Kontaktpersonen zu identifizieren.



    Natürlich muss das alles einem angemessenen Ausmaß und Rahmen stattfinden, aber in dem besagten Fall kann das natürlich die gesamte Klasse sein und eventuell auch die Parallel-Klasse, mit der die infizierte Schülerin bei Klassenübergreifenden Aktivitäten Kontakt hatte.


    Aber nun gut. Ich verstehe die ganzen Emotionen und die ganze Wut, aber ich habe hier nur versucht eine andere Sichtweise zu zeigen, statt mit auf den Direktor einzuprügeln.


    Ich glaube nicht, dass der Direktor was Böse im Schilde geführt hat, oder es ihm leicht gefallen ist.

    Platz 15


    Vorab finde ich die Wortwahl merkwürdig. Weder myfreexp noch ich „winden uns“ zu dem Thema. Wir haben nichts verbrochen und keine Interessen in dem Fall. Wir äußern nur unsere Meinung.


    Zum Thema selber:


    Der Direktor kann nur dann etwas falsch gemacht haben, wenn das Vorgehen nicht mit dem Gesundheitsamt vorab besprochen war. Ist das so?


    Ich gehe mal davon aus, dass der Direktor das Amt kontaktieren muss, wenn er von den Eltern Informationen über eine Infektion erhält und dann in Absprache mit dem Amt handeln soll. Die werden ihm mitteilen, was er zutun hat oder was das Amt gedenkt als Nächstes zu unternehmen.


    Wenn er in dem Fall eigenhändig und gegen Anweisungen gehandelt hat, ist der Fall eindeutig. Sollte er auf Anweisung des Amtes so handeln, ist er aus dem Schneider.


    Was man persönlich unabhängig davon für eine Meinung dazu hat, ist wieder was ganz anderes.

    Wenn man weiß, dass man es mit einem sehr gefährlichen Erreger zutun hat, der die Fähigkeit besitzt, sich sofort zu vermehren und zu verbreiten und einen neuen Wirt zu befallen, wäre es doch im Gegenteil im höchsten Maße unverantwortlich, nicht alle in Frage kommenden, potentiell Infizierten Personen sofort und vollumfänglich zu informieren, damit sie sich selber und ihr Umfeld durch entsprechende Maßnahmen schützen können.


    Die Mitschülerin des Infizierten Mädchens hat eventuell einen Bruder Zuhause, der seit Monaten Medikamente nimmt, die sein Immunsystem runter fahren sollen, weil er nächste Woche ein Spenderorgan erhalten soll.


    Wer will verantworten, nicht sofort alle in Frage kommenden Mitschüler mit den notwendigen Informationen zu versorgen, damit diese sich schützen können.


    Wer will sich denn anmaßen zu entscheiden, ob sich mit der Benachrichtigung noch Zeit gelassen werden kann, bis das Amt reagiert hat und in welchem Umfang die Informationen weitergegeben werden können, wenn es tatsächlich um Leben und Tod gehen kann?


    Wir reden hier doch nicht von einer harmlosen Infektion oder ein Infektion, die sich schwer verbreitet. Nach aktuellem Kenntnisstand dürfte jede Mitschülerin und jeder Mitschüler, der sich in einem geschlossenen Raum in der Nähe der Infizierten aufgehalten hat, mit hoher Wahrscheinlichkeit infiziert haben.


    Sollte da nicht jeder selber entscheiden dürfen, in welcher Gefahr er sich befindet?

    Die Wut und Verärgerung ist absolut nachvollziehbar, aber ist besser an die Eltern und Mitschüler adressiert. Der Direktor macht nichts anderes, als das Amt auch machen würfelnd die Info würde so oder so an die Eltern gehen, nur eben viel später, was weitere Schüler und deren Umfeld gefährden würde und dann erst recht für Verärgerung sorgen würde.


    Natürlich sollte der Direktor nicht wahllos und nach eigenem Ermessen Informationen an andere Elter heraus schicken, sondern dies auch in Absprache mit dem Amt vornehmen, damit Daten nicht missbraucht werden, aber im Grunde muss man doch froh sein, dass betroffene Mitschüler zügig informiert werden, damit es zu möglichst wenig weiteren Infizierten kommt.


    Dass die Eltern und Mitschüler so abdrehen ist zweifelsfrei daneben.


    In meinem Umfeld haben sich 3 Leute infiziert und ich habe davon erst ca. eine Woche später Erfahren, weil das Amt sehr lange benötigt, die Informationen weiter zu geben. Ich hatte immer Glück, dass der Kontakt viele Wochen her war, aber wenn ich davon erfahren habe, habe ich mich schon gefragt, welchen Sinn eine so spät erfolgte Information bringt.


    Im Ernstfall hat man schon sein eigenes Umfeld angesteckt, wenn man erst spät davon erfährt und so eine Situation wollte der Direktor wahrscheinlich verhindern und den anderen Mitschülern und deren Umfeld ersparen.

    myfreexp


    Ich bin hier tatsächlich schon gesperrt worden, weil ich Funkels Verdienste in Abrede gestellt habe bzw. ihn nicht gebührend gewürdigt habe. Das zum Thema Sperren.


    Mit Sokrates habe ich hier nichts zu klären. Der soll mich einfach in Ruhe lassen. Ich will von ihm gar nichts und wenn er mich nicht anspricht oder sonst wie in Zukunft kontaktieren sollte, wird es von meiner Seite aus auch in Zukunft keine Konflikte zwischen ihm und mir geben. Ich will mit ihm weder auf die eine noch auf die andere Weise was zutun haben. Der soll einfach von mir fern bleiben. Ich bin an keinerlei Diskussion mit ihm interessiert. Ich habe gar kein Bedürfnis ihn direkt oder indirekt anzusprechen. Ich verspüre such gar keine Lust, seine Beiträge zu kommentieren oder ihn in Beiträgen zu erwähnen.


    Das habe ich ihm aber auch schon des Öfteren erklärt, aber das interessierte ihn bisher nicht. Wäre schön, wenn er das mal endlich kapieren würde und seine Obsession, mich zu verfolgen endlich ein Ende hat.


    Ich habe es Wochen und Monate lang mit Ignorieren versucht, aber das hat ihn bisher im Gegenteil noch wilder gemacht. Auch aktuell bekomme ich PNs und will er mir ein Gespräch aufdrängen, obwohl ich darauf null Bock habe. Wahnsinn.


    Je mehr ich ihm aus dem Weg zu gehen versuche, desto bizarrer und extremer werden die Versuche, mich mit irgendeinem Scheiß aus der Reserve zu locken.

    Ich hoffe, dass das aufhört, sonst gehe ich freiwillig hier raus. Von einem beidseitigen Interesse kann nicht die Rede sein. Das muss ich ganz klar von mir weisen.


    Das soll es von mir aus zum Thema Sokrates auch gewesen sein, wenn er mir zukünftig nicht ständig weiter auf die Pelle rückt.

    So lange der Kontakt mit dem Virus für einige Menschen im wahrsten Sinne des Wortes lebensbedrohend ist, kann ich nicht verstehen, wie man von mehr Mut in dem Zusammenhang reden kann.


    Was soll das konkret für kranke und ältere Menschen bedeuten? Soll man als älterer oder kranker Mensch akzeptieren, dass gesunde und junge Menschen es einfach mal ausprobieren wollen, sich mit dem Virus zu infizieren und wenn es gut geht und sie einen selber nicht anstecken, schmeißt man ne Party und wenn nicht und man wird a gesteckt, dann hat man halt Pech und ist 2 Wochen später halt tot?


    Soetwas kann man doch nur ernst meinen, wenn man zu tief ins Reagenzglas geschaut hat, als ob man zu blöde ist um zu verstehen, dass man hier über Menschenleben spricht, die man zu riskieren bereit ist.


    Wir wollen doch alle wieder zur Normalität zurückkehren, aber doch nicht für den Preis, dass man sich selber oder andere umbringen könnte.

    Dass es bisher keine 2. Welle gegeben hat, ist den Leuten zu verdanken, die freiwillig weiterhin sich und andere schützen, in dem sie weiterhin Abstand halten, Masken tragen und vermeiden, mit anderen Leuten in geschlossenen Räumen intensiven Kontakt zu haben etc.


    Würden sich alle so verhalten, wie das einige handhaben und zwar als wäre alles wieder tutti, würde es schneller zu einer 2. Welle kommen, als wir denken können.


    Insofern kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man verärgert über Leute ist, für die man mit darauf achten muss, dass es nicht wieder schlimmer wird und die einen selber damit gefährden und vor allen Dingen kranke und alte Menschen.


    Würden alle ihre Maske tragen, Abstand halten und sich nicht in engen Räumen Stunden lang mit anderen aufhalten, wäre der Spuk bereits längst vorbei.

    Ich gehe Sokrates seit Monaten aus dem Weg und suche auch gar keine Konflikte mit ihm. Mich interessiert auch null, was er zu erzählen hat und auch ansonsten will ich so viel Abstand wie Möglich von ihm haben. Mir ist er völlig egal...


    ... aber wenn ich seit Monaten mit abfälligen Kommentaren bombardiert werde, die mich in eine rechte Ecke schieben sollen, ist die Grenze sehr weit überschritten und es für mich nicht mehr möglich, das kommentarlos hinzunehmen.

    Auch die blöden Anspielungen auf meine Person, die mir zeigen sollen, dass er oder irgendwen kennt, der mich persönlich kennt etc. gehen entschieden zu weit, auch wenn mir das im Grunde total egal sein kann.


    Solche Verhaltensweisen sind im Gegenteil sehr bedenklich.

    Vereine wie Union Berlin übernehmen sich finanziell und kaufen über ihre Verhältnisse Spieler ein und wenn das Geld knapp wird, weil man keine Reserven hat, werden Spieler gezwungen, auf Geld zu verzichten.


    Spieler, deren Verträge auslaufen und nicht verlängert werden, sollen, obwohl sie eh bereits wegen ihres auslaufenden Vertrages und ihres Alters in Schwierigkeiten sind, auch noch auf Geld verzichten.


    Wenn ein kleiner Verein in Not gerät, obwohl er gut gehaushaltet hat, sollen sich alle solidarisch zeigen, aber wenn das Geld vorher mit vollen Händen ausgegeben wurde, verstehe ich, wenn da nicht jeder mitmachen will.

    Ich finde die Reaktion des Vereins auf den ersten Blick und ohne Details zu kennen, eher schlecht und unfair.


    Von einem Spieler, dessen Vertrag eh nicht verlängert wird und der selber keine Loyalität vom Verein erfährt, sollte man nicht erwarten, dass er sich solidarisch dem Verein gegenüber verhält.


    Dazu wäre auch kein anderer Mitarbeiter bereit und die meisten netten Arbeitgeber hätten im Gegenteil Hemmungen solche Entbehrungen von Mitarbeitern zu verlangen, denen sie den Vertrag nicht verlängern.


    Aber wie gesagt, weiß man zu wenig zu dem Thema. Eventuell hat der Spieler sich vorher schon nicht so verhalten, wie es sein sollte und wurde der Vertrag auch deshalb nicht verlängert?

    Die Hertha hat mich zumindest ziemlich aufgeregt, weil sie mit ihrem Auftritt das Klischee der verblödeten und ignoranten Fußballer bedienen.


    Die Spieler sind einfach zu blöd, um sich zu merken, wie sie ein Tor bejubeln dürfen und der Bruno findet das alles nur halb so dramatisch.