Beiträge von Konstantin

    Die Infektionszahlen gehen zurück und überall ist deutlich zu erkennen, dass sich die Situation langsam aber sicher entspannt, gerade in Deutschland, aber hier wird weiter kompromisslos ein Saisonabbruch gefordert.


    Mir kommt es so vor, als ginge es nur noch darum, die alte Bundesliga, wie wir sie bisher kannten, zu beerdigen, damit etwas Neues entsteht.


    Einige scheinen generell mit der Situation unzufrieden zu sein und zu hoffen, dass es ihnen bei einer neuen Bundesliga besser gefallen wird, weil dann vielleicht die Karten neu verteilt werden?!

    Oder sind einige einfach nur gelangweilt, müde, generell mit ihrem Verein unzufrieden?


    Wie auch immer halte ich es für sehr naiv zu glauben, dass sich nach einem Abbruch irgendwas zum Positiven verändern wird.

    Die Grüne ging gar nicht. Keine Selbstbeherrschung und kein Benehmen. Die ist ständig allen ins Wort gefallen und hat sich völlig daneben benommen.


    Das elendigste war allerdings, dass sie ständig polemisch wurde.

    Wenn bei der Sache keine Menschen leiden und sterben würden, könnte ich an der Situation gefallen finden, so wie es noch vor 2 Wochen war.


    Schön leere Straßen ohne die ganzen Irren, die ständig einkaufen müssen und eine herrlich saubere Luft ohne die vielen Autos.


    Irgendwas müsste man sich noch für Freunde einfallen lassen, die man vermisst. Den normalen Wahnsinn des Alltages vermisse ich nicht und mir gehen die vollen Straßen und die zurückkehrende Hektik bereits wieder auf die Nerven.

    Watzke weiß schon wie er seine "Fans" schocken kann..


    Zitat

    In diesem Fall "wird das zur großen Stunde der 50+1-Kritiker, die dann alles versuchen werden, um den deutschen Fußball auch nach angelsächsischem Vorbild zu organisieren. Diese Entwicklung kann man schon riechen", sagte der 60 Jahre alte Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund im "FAZ"-Interview.

    Ihn riefen seit Jahren Leute an, "die viele Hundert Millionen Euro zahlen wollen, wenn wir denn nur die 50+1-Regel abschaffen - damit sie dann die Mehrheit übernehmen können". Für die Borussia sei "das komplett ausgeschlossen. Aber je mehr Vereine unter existenziellen Druck kommen, desto eher wird das passieren", so Watzke.

    https://www.sport.de/news/ne40…1-ende-wegen-coronakrise/

    Natürlich will er mit solchen Aussagen Angst verbreiten, aber Recht hat er damit trotzdem, aber das es so kommen wird, habe ich die Tage ja bereits prognostiziert.


    Wer meint, dass finanzielle Schwierigkeiten in der Bundesliga zu einer positiven Entwicklung führen werden, wird ganz bitter enttäuscht werden und genau das Gegenteil erleben.

    Man kann Unternehmen nicht zwingen.

    Einige sind ja hier so fanatisch, dass sie auch einen Zusammenbruch der Liga und einen Zwangsabstieg ihres Vereins in Kauf nehmen würden, nur damit die Bundesliga keine Extrawurst gebraten bekommt.

    Es geht um gesundheitliche Risiken für die Spieler, Mitarbeiter und Tests, die woanders nötiger gebraucht werden könnten. Eher empfinde ich Deine Ignoranz fanatisch.

    Obwohl das RKI seinen Segen gegeben hat und klargestellt wurde, dass keine Ressourcen verschwendet werden, fahrt ihr weiter Euren Film.


    Hier geht es schon längst nicht mehr um Gesundheit sondern ums Prinzip.

    Stars zu haben, die man feiern und bejubeln kann, gibt es bereits seit tausenden von Jahren. Starkult wurde bereits in der Antike betrieben. Gladiatoren, die meistens Sklaven oder Verbrecher waren, wurden wie Götter behandelt, wenn sie erfolgreich waren.


    Warum das so war, obwohl man doch wusste, dass es eigentlich nur Verbrecher und Sklaven waren? Weil man das so wollte und sich diesen Luxus leisten wollte und Spaß daran hatte.


    Wir wissen alle, dass Hennings genauso wie wir aufs Klo geht und nur ein Mensch ist, aber um ihn für uns kicken zu sehen, zahlen wir ihm viel Geld und rollen ihm den roten Teppich aus und wenn er uns zum Aufstieg schießt, dann erklären wir ihn zum Gott.


    Für mich gehört Fußball mit seinen bizarren Nebenwirkungen zum normalen Leben und das möchte ich mir gerne erhalten. Das stelle ich jetzt nicht alles in Frage, auch wenn ich es auch lieber anders hätte.


    Einige sind ja hier so fanatisch, dass sie auch einen Zusammenbruch der Liga und einen Zwangsabstieg ihres Vereins in Kauf nehmen würden, nur damit die Bundesliga keine Extrawurst gebraten bekommt.

    Wollen wir sie jetzt wie normale Durchschnitts-Bürger behandeln,

    Sicher sind sie das. Nur weil sie etwas mehr Geld erhalten sind sie doch keine Übermenschen. Die Scheißen auch aus dem gleichen Loch wie du und ich.

    Das glaubst Du doch selber nicht.


    Wir gehen doch nicht ins Stadion, um Dosti und Konstantin dort spielen zu sehen, sondern die Fußballstars.


    Wenn Dir jetzt erst klar geworden ist, dass Fußballer andere Summen verdienen als Du und ich und Privilegien besitzen, kann Dir keiner helfen und gibt es jetzt nichts rumzuheulen.


    Einige scheinen jetzt die Gelegenheit zu sehen, ihre Stars, die sie gestern noch in den Himmel gehoben haben, zu sich herunter ziehen zu können, um mal richtig Dampf und Frust abzulassen.


    Die sollen jetzt mal spüren, dass sie doch nichts besseres sind, nur weil man sie bisher wie Stars behandelt hat.

    Die ganzen Empörungen über die Pläne des DFL kommen mir wie Neid, Missgunst und Frust vor weil man selber weniger verdient und selber keine Extrawurst gebraten bekommt.


    Dass Prominente wie Fußballer anders behandelt werden und Extrawürste gebraten bekommen ist doch nichts Neues. Das gab es bereits vor Corona und wird es auch danach wieder geben.


    Nichts am Leben eines Fußballprofis ist normal und verläuft so, wie unser Leben. Die bekommen bereits in der Jugend den roten Teppich ausgerollt, sobald klar ist, dass sie was können.


    Wollen wir sie jetzt wie normale Durchschnitts-Bürger behandeln, um uns bei ihnen für ihr wundervolles Leben zu rächen? Weil wir es nicht so gut haben? Deshalb sollen sie es sich nicht besser haben?


    Verstehe nicht was einige Leute damit für ein Problem haben, anderen etwas zu gönnen. Es sind halt Stars, die zu unserem Vergnügen Fußball spielen und hofiert werden, damit es ihnen besonders gut geht.


    Geht es uns allen jetzt so schlecht, dass wir sie vom Sockel stoßen wollen?

    Dass von Verbotsparteien, die am liebsten alles verbieten und reglementieren wollen, eine ablehnend Haltung kommt, verwundert mich nicht.


    Wenn es nach SPD und Co ginge, würde es eh keinen Fußball geben.


    Das Drama mit dem im Koma liegenden Fußballer macht natürlich noch einmal deutlich, dass auch junge und gesunde Menschen aufpassen müssen und auch bei jungen Menschen Vorsicht geboten ist, aber mit dem Thema hier hat das wenig zu tun.


    Der junge Mann wird sich nicht beim Fußball angesteckt haben bzw. er kann sich überall angesteckt haben.

    Die Botschaft dieser Umfragen an die Politik ist, dass die Hälfte der Bürger Geisterspiele sehen will und man einpaar Millionen Fußballfans verärgern wird, wenn man sich dagegen entscheiden würde.


    Diejenigen, die dagegen gestimmt haben, werden es der Politik verzeihen, wenn ihrer Meinung nicht entsprochen wird.


    Ich hätte übrigens damit gerechnet, dass weniger Bürger Geisterspiele haben wollen. Das ist meiner Meinung nach ein überraschendes Ergebnis.

    Für Stars, die 3, 5 oder 10 Millionen im Jahr verdienen und das bereits seit vielen Jahren und wissen, dass sie sich nächste Saison erneut so viel und mehr verdienen werden, ist es viel einfacher auf Gehalt zu verzichten, als das bei unseren Bungs der Falls ist.


    Unsere Jungs haben vorher schon vergleichsweise am wenigsten verdient und die meisten wissen nicht einmal, ob ihre Verträge verlängert werden und sie jemals wieder nach der Saison bei einem Erstligisten unterkommen... und da sollen sie jetzt einen Großteil ihres Gehaltes spenden, weil die Stars der Roma das auch getan haben, die in einem Monat mehr verdienen als unsere Jungs in einem Jahr?


    Wer generell neidisch auf die Gehälter unserer Spieler ist, weil er selber viel weniger verdient, sollte sich selbstkritisch hinterfragen.


    Die ausufernden Gehälter und Ablösesummen im Fußball sind zweifelsfrei zu kritisieren, aber unser Verein und unsere Spieler gehören sicher nicht dazu. Unsere Spieler bekommen im Vergleich zu anderen Spielern von reichen Vereinen Oldscholl Gehälter.


    Übrigens wissen wir nicht im Einzelnen, zu welchen Kompromissen die Spieler bereit waren. Sehr viele wahrscheinlich waren einige Spieler zu mehr Entbehrungen bereit als andere und hat man sich auf eine Summe geeinigt, mit der auch die Widerwilligsten einverstanden waren.

    Da das RKI die vorgeschlagenen Maßnahmen der DFL anscheinend für angemessen und ausreichend erachtet, sollte es damit auch möglich sein, den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können.


    Dem RKI darf man wohl glauben, dass sie eine ehrliche Einschätzung der Sachlage abgeben.


    Wie gesagt, Geisterspiele sind übel und machen keinen Spaß, aber wenn sie sein müssen, damit der Verein überleben kann und alle weiterhin ihren Job behalten können, muss das wohl so sein.

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass sich die Situation anders weiterentwickeln könnte, als das von den Experten befürchtet wird und das sich die Infektionsraten und Sterberaten in einigen Wochen deutlich verringern könnten und man dann ohne Not eine Katastrophe im deutschen Fußball angerichtet hat?

    Ich gehe da ehrlich gesagt mit positiveren Erwartungen an die Sache heran und hoffe darauf, dass das Tragen von Masken und andere Maßnahmen dazu beitragen werden, die Infektionen weiter zu verringern und das es auch wirksame Medikamente in absehbarer Zeit geben wird und wir schneller wieder zu einer annähernden Normalität zurückkehren, als dies in den pessimistischsten Szenarien prognostiziert wird.


    Eventuell gibt es 2-3 Monaten auch bereits einen Wirksamen Impfstoff, da bereits einige getestet werden und verliert der Virus schlagartig an Gefahr.


    Meine Dauerkarten habe ich auf jeden Fall verlängert in der Hoffnung, dass ich nächste Saison wieder ins Stadion gehen kann. Das mag für viele naiv und blöd wirken, aber am Ende weiß keiner wie es kommen wird.

    Menschen haben unterschiedliche Interessen und Prioritäten und für manche Menschen ist Fußball eben eine sehr wichtige Sache und viel wichtiger als Vieles, was andere Menschen für wichtig empfinden.


    In einer gut funktionierenden Demokratie werden auch die Interessen von Minderheiten geschützt und ernst genommen, auch wenn die Mehrheit anderer Meinung ist.


    Ich bin froh, dass wir in einem Land leben, in dem auch weniger populäre Entscheidungen im Interesse von Minderheiten getroffen werden und hoffe, dass der Bundesliga demnächst erlaubt wird, die Saison zu Ende zu bringen, auch wenn die Mehrheit das anders sieht.

    Ich habe heute nach langem Hin- und Herüberlegen und obwohl mich das alles extrem ankotzt meine drei Dauerkarten vorzeitig verlängert, keinen Rabatt genutzt und werde kein Geld zurück fordern, um meinen Verein finanziell zu unterstützen.


    Es gibt im Fußball nichts was mich mehr ankotzt als die irre Kommerzialisierung des Fußballs und ich würde mir nichts mehr wünschen für den Fußball, dass sich die Verhältnisse wieder normalisieren... aber ich werde meinen Verein in der Situation nicht hängen lassen.


    Die verschissenen Geisterspiele würde ich mir auch nicht anschauen, weil es mir Spaß machen würde, sondern nur weil ich mit meinem Verein mitbange und nicht anders kann, als dabei zu sein.


    Vor Fußball aus der 4. Liga habe ich keine Angst, aber ich sehe den Sinn nicht, wenn man den Weg für noch mehr Plastikvereine frei machen würde.


    Bei einem Saisonabbruch würden noch mehr Investoren noch mehr Einfluss nehmen und würden sich viele Vereine aus der Not heraus noch mehr vermarkten.

    was heißt denn auf einmal? Lies doch nach, was in den letzten Jahren hier so zum "modernen Fußball " geschrieben wurde. Speziell Yavin und Fortunist schrieben selbiges ständig. Aber auch viele weitere, mich zähle ich auch dazu sind immer mehr genervt von dem ganzen Fußballgeschäft. Dafür wurde man dann als weltfremd bezeichnet. Jetzt fällt es halt auch vielen anderen auf, wie weit sich der Fußball von denen entfernt hat, die ihn am Leben halten.

    Wer ist denn nicht unzufrieden mit der Entwicklung des modernen Fußballs? Wir haben es trotzdem mitgemacht und sollten jetzt nicht so tun, als ob wir nicht mitgemacht haben, auch wenn wir im Grunde nicht einverstanden waren.


    Mir würde ein Fußball, bei dem Geld eine untergeordnete Rolle spielt und es fair zugeht und Ruhm und Ehre im Vordergrund stehen, auch tausend Male besser gefallen und das weiß ich auch bereits seit vielen Jahren... aber dennoch habe ich meine Dauerkarten gekauft und Fortuna als Fan begleitet und damit alles mitgetragen.


    Jetzt soll ich so tun, als ob ich nichts damit zutun habe? Die Suppe muss man meiner Meinung nach jetzt mit auslöffeln und danach, wenn die Normalität wieder eingekehrt ist, dazu beitragen, dass sich etwas grundlegend ändert.


    Ich mache den Scheiß jetzt lieber mit, um meinen Verein vor einer Pleite zu retten und zeige meinen Protest dann lieber zu einem Zeitpunkt, wenn die Krise vorbei ist.


    Man sollte auch nicht vergessen, dass eine Pleite des Vereins sehr viele Arbeitsplätze kosten und sehr viel Leid verursachen würde.