Beiträge von mauri

    Dynamo Dresden muss für 14 Tage in Quarantäne


    Im Rahmen der dritten Testreihen am Freitag wurden bei Dynamo Dresden zwei neue positive Coronavirus-Fälle gemeldet. Das gab der Klub am Samstagabend bekannt. Das Gesundheitsamt Dresden entschied als Folge davon am Samstag, dass sich der gesamte Kader plus Trainer- und Betreuerstab für 14 Tage in Quarantäne begeben muss - und damit vorerst nicht am Spielbetrieb teilnimmt. http://www.kicker.de/775279/ar…er_14_tage_in_quarantaene

    Passt so nicht oder zu welchem Zeitpunkt soll Helene auftreten?

    Ich verstehe deinen Standpunkt und den vieler anderer hier wirklich sehr gut. Mein Fußball ist das garantiert auch nicht.

    Ich kriege aber die Kurve noch nicht, dabei zu ignorieren, dass es um wichtige 3 Punkte für Fortuna geht.

    Daher kann ich mir auch nicht vorstellen, irgendwo bei nem Kaffee zu sitzen und das Wetter zu genießen während mein Verein gegen den Abstieg kämpft.

    Und das ist auch kein Vorwurf an Leute die das ignorieren können, nur ich kriege diesen Spagat irgendwie nicht hin - auch in der Gewissheit, dass es sich bei dieser Farce, die es zweifelsohne ist, um ein vorübergehendes Vergnügen handelt.

    Also: Ja natürlich gucke ich mir unsere Spiele auf Sky an. Mit gemischten Gefühlen allerdings.

    Jan, wie bereits gesagt, das ist völlig ok so und jeder sollte ohne sich rechtfertigen zu müssen, frei darüber entscheiden dürfen wie er aktiv mit dieser Situation umgeht.

    Ich finde nur, das sich gerade diejenigen im Nachhinein dann bei Diskussionen um Themen die besonders die Auswüchse dieses Sport betrifft dann doch eher zurückhalten sollten, weil es gerade sie sind, die mit ihrem Konsumverhalten dieses ganze System in seiner bisherigen Form weiter am kacken gelassen haben.

    Nicht falsch verstehen, ich nehme es mir bestimmt nicht heraus jemanden den Mund zu verbieten, aber es wäre nur ehrlicher wenn man dann manche Sachen besser nicht kommentiert, da man selbst aktiv zu beigetragen hat, das sich im Grunde nichts geändert hat.

    Du weißt schon wie ich das meine. ;)

    Nö.

    Meine Saison endete irgendwann im März. Ist nicht mein Fußball.

    Konsumier du es und hab viel Spaß dabei. Bis man nicht wieder ins Stadion darf, bin tue ic mir diese Farce nicht an.

    Was heißt konsumieren? Ich kann nicht nicht hinsehen, wenn mein Verein spielt

    Was ist das wenn nicht Konsum?

    Ist doch ok, brauchst dich nicht rechtfertigen. Sky wird sich freuen. :)

    Beim VFB Hilden kamen bis Ende der Siebzieger nach dem Aufstieg in die Verbandsliga (damals vierte Liga) auch zum Teil 2-4.000 Zuschauer.

    Jetzt spielen die in der Oberliga, der fünfthöchsten Klasse, was für solch einen Verein mehr als das Optimum darstellt und wenn es mal gut läuft, verdingen sich im Schnitt 200 Zuschauer und das trotz ansehnlichen Fussballs.

    In Tannenhof hab ich, trotz der lausigen Kabinen, immer gerne gespielt.

    Zuschauer nah am Spielfeldrand, es kam durch die Bäume drumherum alles enger vor und das Vereinsheim war auch ok.

    Früher selbst gekickt und es waren kaum Zuschauer da. Wenn denn mal ein Spitzenspiel war, wie zB ein Derby, waren schonmal einige mehr da. Da haste vor wahnsinniger Kulisse von 300 Leuten gespielt und wurdest "nervös"...

    Es gab aber auch Zeiten, da war es ab der Bezirksliga aufwärts normal vor mindestens mehreren hunterdert Zuschauern zu spielen.

    Kenne ich zumindest noch so vom VFB Hilden bzw. hab's selbst als Steppke miterlebt wenn die Erste sonntags am Hoffeld angetreten ist. ;)


    Diese Zeiten endeten gefühlt Anfang der Neunziger Jahre, als es mit der medialen Ausschlachtung des Fussballs erst so richtig losging.

    Neben den TV-Üertragungen aller Spiele, sehe ich als einen weiteren Grund, die gestiegene Attraktivität als Fan Auswärtsspiele zu begleiten.

    Dies führt dazu, das man einen Tag des Wochenendes komplett für Fussball draufgehen lässt und je nachdem wie die Verhältnisse daheim sind, es dann auch nur bei dem einen bleibt und sich keine Gelegenheit mehr bietet, beim Verein umme Ecke noch vorbeizuschauen.

    Auf fehlende Ehrenämtler und anderen Folgen für diese Vereine brauchen wir nicht mal weiter einzugehen.


    Zum eigentlichen Thema:

    Der Ball sollte und musste wieder rollen. Er wird es demnächst. Egal wie und unter welchen Voraussetzungen auch immer.

    Das war so gewollt, das wurde entsprechend durchgeprügelt. Die Maschinerie legt wieder los und wer glaubt, das es irgendwo einen Wandel geben sollte, wird sich meines Erachtens, leider schwer täuschen. Dafür ist noch zuviel Geld im Umlauf bzw. in Märkten wie Asien und den Emiraten in der Pipeline.


    Für unseren Verein wäre es eine weitere Gelegenheit gewesen etwas differenzierter aufzutreten, anstatt das man quasi nur die gleichen Aussagen wie von Funktionären anderer Vereine zu hören bekommt (Der Re-Start ist wichtig, usw usw usw.)


    ist aber scheinbar umso ehrlicher und wenn dahingehend nix passiert gesagt worden ist.


    Hat letztlich auch was von Authentizität und erinnert mich an den Persil-Slogan: "Da weiß man was man hat!"


    Ohne mich!

    Also 36 Gegner inkl. deines Herzensvereins und nicht nur einer.

    Echt jetzt? Wusste ich gar nicht. Endlich klärt mich mal jemand auf ...


    Was soll das? Muss ich alle Entscheidungen, die mein Herzensverein trifft oder mitträgt, gut finden? Und wenn nicht, bin ich dann kein Fan mehr?

    Entspann dich. Keiner spricht dir hier das Fansein ab.

    Dann sei aber auch so konsequent und fange erstmal mit der Kritik beim Verein an, bevor gleich auf die ganze Institution gehauen wird.

    Das sollte dann doch zumindest der erste Adressat für Kritik in diese Richtung sein.

    Im neuen Hochbeet Marokkanische Minze, Basilikum, Petersilie sowie Erdbeere und in Einzelgefäßen San Marzano Tomate und rote Spitzpaprika.

    Im Beet noch zahlreiche Wildbumensamen und -zwiebeln die nach und nach am kommen sind. Für die Bienen und Hummeln eine willkommene Abwechslung zu den Margheriten und Lavendel.

    Wenn es denn tatsächlich so kommt und demnächst der Ball wieder rollt:

    Wer will, soll sich das selbstverständlich anschauen, ist ja jeder frei das selbst zu entscheiden und auch nicht zu verurteilen.

    Ich bin da raus und werde mir den Murks nicht geben.

    Als vor ein paar Wochen Gladbach gegen Köln lief und ich beim zappen kurz auf dem übertragenden Kanal hängen blieb, hab ich mir das paar Minuten angeschaut und dann relativ ernüchternd wieder weggeschaltet. Nicht weil ich quasi wusste was mich da erwarten würde, sondern weil es schlichtweg einfach nur verstörend war und mit dem Fussball den ich kenne und immer noch liebe 0,0 mit gemein hat.


    Dieses Business, Corona hin oder her, wurde in den letzten Jahrzehnten in die total falsche Richtung gelenkt und hat erneut seine mittlerweile hässliche Fratze in diesen Wochen selbst demaskiert. Auf die ganzen öffentlichen Dampfplauderer, Fürsprecher und Verteidiger dieses Systems will ich nicht mal groß eingehen. Hat jeder selbst genug von mitbekommen und kann sich seine Meinung bilden.

    Das Spiel an sich wird in seiner Emotion und Schönheit wahrscheinlich (und hoffentlich) nie kaputt gehen, das System um das es mittlerweile aufgebaut wurde hoffentlich umso früher, aber selbst da hege ich keinerlei Hoffnung mehr, da zumindest bei mir in den letzten Jahr die Identifikation immer mehr am schwinden ist und gewissermaßen eine Entfremdung damit eingesetzt hat.


    So sehr mir das alles seit nun mehr acht Wochen (länger als die längste Pause zwischen einer abgelaufenen und neuen Saison) überhaupt nicht fehlt. Wenn überhaupt noch das drumherum vor und nach dem Spiel, die Menschen mit denen man diese Zeit gerne verbracht hat, das Schnacken und (Fach-)simpeln, das zuprosten und alles was ein Spieltag live vor Ort sonst noch ausmacht.

    Letztlich aber auch nur eine, wenn auch schöne, Nebensache und Mühle zugleich aus der es, zumindest für mich, einfacher als ich glaubte erscheint dieser den Rücken zuzuwenden bzw. auf Distanz zu dieser zu gehen.

    Krass!

    n-tv.de, Corona-Ticker

    Zitat


    +++ 12:14 Lindner: Zeit für anderes Krisenmanagement +++

    FDP-Chef Christian Lindner hat dazu aufgefordert, dass es angesichts der Zahlen an der Zeit sei, ein anderes Krisenmanagement an den Tag zu legen. "Wir brauchen intelligentere Wege des Gesundheitsschutzes ", sagte Lindner bei ntv. Die Bundesliga könne dabei mit ihrem erarbeiteten Sicherheitskonzept als Prototyp herhalten, sagte er. Ähnliche Konzepte könnten auch Anwendung in der Gastronomie finden.

    Was bitte soll Geister-Gastronomie? Schaut sich das auf Sky einer an? :facepalm:


    Richtig finde ich dabei ja, dass es Zeit ist, differenzierte Regelungen zu finden. Was angemessen und machbar ist, sollte auch erlaubt werden. Aber Leute wie Palmer. Lindner, Kubicki, ... schreien m.M.n. mehr nach Medienecho, als dass sie versuchen eine ernsthafte Diskussion einzuleiten.

    Nur zur Erinnerung: Lindner sitzt im Wirtschaftsrat des BVB.

    Mehr braucht man dazu nicht sagen, wenn er sich öffentlich für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs einsetzt.