Beiträge von HerrJ

    Innenverteidigung defensiv solide, aber ohne jegliche Impulse nach vorne, Aussensverteidiger schwach, Aussenstürmer katastrophal, Zentrale kreativitätsfrei und als Bonus noch einer der unglaublichsten Platzverweise, die ich je gesehen habe. Kaffee auf.

    Dass unserem Mittelfeld die Kreativität abgeht, hat ja schon fast Tradition; daß die Außen allerdings sowohl offensiv als auch defensiv dermaßen schwach sind, ist eher neu und macht nicht besonders viel Mut.


    Ich sage jetzt mal einen erstaunlichen Satz: ich würde gerne Pledl und Ampomah sehen!

    Sehr schwieriges, da sehr sensibles Thema, bei dem umso mehr Differenzierung gefragt ist.

    Und genau das ist das Problem bzw. die Sache, mit der (nicht nur) hier einige offenbar größere Schwierigkeiten haben.


    Wenn ein offenbar chronisch delinquenter Jugendlicher Polizisten attackiert und diese in Ausübung ihres Berufs angemessen reagieren, schreit der eine Teil der Stammtischler "auf die Fresse hauen, dann gibt die Sau schon Ruhe", der andere "die bösen Polizisten tun dem armen Jung ja weh, Faschistenpack, blödes."

    Und zwar ohne jede Kenntnis polizeilicher Vorgaben, pädogogischer Konzepte oder gesellschaftlicher Zusammenhänge; dazu oftmals in einer Diktion, die in Ihrer tatsachenverdrehenden Ignoranz schon ziemlich hart an Agitation grenzt.


    Kurz: diese blöde Scheißhysteriesierung geht mir mächtig auf den Sack und die stramm rechten Kulturbewahrer, die aus Einzelfällen ständig einen Sittenverfall mit Lösungsoption back to the 50s basteln, fast noch mehr.

    Keine Ahnung, ob das dem Zeitgeist geschuldet ist, oder ob hier n paar Leute einfach nur provozieren wollen, aber so

    langsam gleitet dieses Forum leider in Richtung dessen, was man in großen Teilen der sozialen Medien wahrnehmen kann: Ahnungslosigkeit gepaart mit überhöhtem Selbstbewusstsein und Mitteilungsbedürfnis.


    Schade eigentlich, ich war bis jetzt eigentlich immer ein wenig stolz auf die im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen relativ reflektierte Diskussionskultur hier, aber der Stammtisch scheint uns so langsam rechts zu überholen.

    Jepp, gib den Pänz auf die Fresse, wenn sie sich daneben benehmen, dann werden sie sozial, empathisch, stets reflektierend und friedlich.

    Rohrstock ole.

    Natürlich kann er sich mittlerweile weiterentwickelt haben und natürlich ist eine vage Erinnerung an einen Sportschaubericht alles andere als eine seriöse Einschätzung.

    Trotzdem: der war da so unheimlich schlecht und unbeholfen, daß ich mich heute noch erinnern kann.

    Bin da also sozusagen aus zweifelhaften Gründen skeptisch.

    Ich sähe die Verpflichtung auch positiv. Bodze wird im Spätsommer immerhin 35, da kann ein zweiter Zerstörer nicht schaden.

    Unter der Voraussetzung, daß Morales und Sobottka bleiben wäre es dann aber der vierte - und damit selbst für die zweite LIga vielleicht doch ein wenig zu viel Rustikalität im Mittelfeld.

    Landesbürgschaften für Fußballvereine?

    Laschet hat angedeutet, daß sowas gang und gäbe sei, aber immer äußerst vertraulich behandelt wird.


    Fände ich doof, könnte ich irgendwie nachvollziehen, wenn es um um ihre Existenz kämpfende Traditionsvereine in den Ligen 3-5 geht, ganz sicher aber nicht für profitorientierte, neoliberal agierende Großunternehmen wie den FC Schalk 04. Und schon mal gar nicht intransparent und hinterücks. Und schon mal erst recht nicht in der momentanen Situation, in der Schalk sicher nicht der einzige Verein ist, der finanziell improvisieren muss. Und schon mal extra besonders gar nicht, wenn ein Club jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat und exorbitant super überhaupt nicht, wenn er anderen, seriösen und höchst symphatischen Vereinen ihren besten Stürmer wegkauft, obwohl sie sich ihn eigentlich gar nicht wirklich leisten können.

    "50% farbig, 50% best of the rest" und "durchmischt" ist schon ziemlich harter Tobak.


    Solch eine Bezugnahme rein auf die Hautfarbe respektive Ethnie ist - bei allem Verständnis für das Anliegen, ein Team zu haben, mit dem man sich identifiziert - schon arg rassistisch. Für mich war jedenfalls war ein garather Bebou durchaus identitätsstiftender als ein essener Hoffmann (nix gegen ihn) oder ein belgischer Familienversorger (nicht nix gegen ihn).