Beiträge von Fortunanovesia

    Kämpft ihr mal schön weiter für all unsere Grundrechte. Irgendwann kommt auch der Tag, da wird auch das letzte Schlafschaf erwachen und sehen, in was für einem unterdrückenden System wir doch leben.


    So, jetzt muss ich wieder youtube-videos gucken. vielleicht erlangt mich ja doch noch die Erleuchtung.

    und dann schaue man sich das Bild der loveparade an, wo die Menschenmasse vom brandenburger tor über den großen stern hinaus ragten. Selbst dort, wo die veranstalter von über einer millionen Menschen sprach, ging die polizei von "nur" 800k Leuten aus. Und auf den Bildern von der "Deutschland Erwache"-Demo sieht man auch rund ne Million? Cool.


    Dann lass es von mir aus nicht 20k sondern 50k oder 100k Verstrahlte gewesen sein. Zeigt mir nur, dass man diese Leute ernst nehmen und dem dort teilweise verbreiteten Bullshit entschieden entgegentreten sollte. Gleichzeitig sollte man auch die Strippenzieher im Hintergrund als das enttarnen was sie sind. Ideologen, Populisten und Demagogen, die aus verschiedensten Gründen ("Querfront") anfällige Menschen zu ihren Zwecken manipulieren und ausnutzen. Seien es politische oder bei vielen nicht minder wichtig finanzielle Interessen. Dass inzwischen ganze Zweige entstanden sind die von der Schaffung und Vermarktung dieses Bullshits leben und gut verdienen ist ja auch kein Geheimnis


    Und im Hinterzimmer lacht man sich vermutlich über all die Vollidioten kaputt, auf dessen Kosten man die Kohle scheffelt. Genau wie die großen "Vorbilder", die man so gerne kritisiert


    "Cui bono" frag ich mich da.

    Wenn ich lese, man stecke Maskenverweigerer (sind das Alle, die keine Maske tragen) und mich in den selben Topf, dann wird mir schlecht.

    Natürlich gehören die nicht alle in den gleichen Topf, aber bedanke dich bei den Maskenverweigerern und nicht bei denjenigen, die sich an die Regeln halten um sich selbst und andere zu schützen und es daher kritisch sehen, wenn andere dies nicht tun.


    Ich trage die Maske um mich selbst ein bisschen und noch viel mehr die anderen zu schützen. Jetzt sehe ich in der Bahn einen ohne Maske sitzen. Der hat in aller Regel nicht auf der Stirn stehen, dass er die Maske aus Krankheitsgründen nicht tragen kann. Und damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere als möglicher Träger des Virus der Gefahr aussetzt.


    Was soll ich jetzt denken? "Der Arme ist bestimmt krank und hat deswegen eine Berechtigung die Maske nicht zu tragen" oder doch eher "Schon wieder einer, der keinen Bock hat sich im Interesse der Allgemeinheit an die Regeln zu halten."


    800.000, 1,3 Millionen, nein 3,5 Millionen Menschen haben vor 2 Wochen ohne Maske, ohne Abstand gegen die Corona-Diktatur protestiert. Da braucht man sich nicht wundern, wenn viele Normalos wohl doch eher der Gedanke beschleicht, du gehörst zu den Spinnern, denen der Schutz anderer egal ist, weil sie auf den ganzen Pandemie-Blödsinn pfeifen.


    Würden sich alle soweit möglich an die Regeln halten, wäre es offensichtlich, dass nur diejenigen es nicht tun, die es aus bestimmten Gründen nicht können. Diejenigen würden dann außerdem auch kaum noch ins Gewicht fallen, da der grundsätzliche Schutz der Allgemeinheit so stark und effektiv ist, da sich ja jeder der kann, so weit möglich an die Regeln hält. Ist ähnlich wie beim Impfen: Die Herdenimmunität hergestellt durch die Impfung schützt bei ausreichender starker Verbreitung der Impfung auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, weil das Virus gar nicht mehr zu ihnen durchdringen kann. Menschen, die keine Maske tragen können, sollten also eigentlich die größten Fans der Maske an sich sein.


    Übrigens bin auch ich der Meinung, dass man von denjenigen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, etwas mehr Rücksicht erwarten kann. Dass es Sonderregelungen hinsichtlich der Maskenpflicht bzgl. physisch oder psychisch kranker Menschen gibt ist absolut richtig und notwendig. Aber eigene Erkrankungen sind kein Freifahrtschein. Und genau dort, wo man aufgrund der eigenen Erkrankung eben beginnt auf die Rechte und Rechtsgüter anderer einzuwirken, hört der eigene Freiraum allmählich auf.

    Jo habe ich. Nicht zuletzt eben auch eine (unangemessene) Reaktion darauf, dass sich eben viele Leute auch nicht an die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz anderer halten.


    So war es ja auch im Artikel bzgl. C&A und der älteren Dame. Aufgrund zahlreicher Verstöße kam erstmal keiner mehr ohne Maske rein. Dennoch sehe ich nun, nachdem sich die Maskenpflicht seit einigen Wochen etabliert hat, kein wirkliches Problem mehr darin, sich in entsprechenden Fällen auszuweisen und am besten noch die gesetzliche Grundlage zur Hand zu haben. Und wenn mich der Laden dann immer noch nicht reinlässt, würde er mich jedenfalls nicht wiedersehen.


    Man ist eine Ausnahme zu einer Schutzmaßnahme die nicht nur einem selbst sondern auch allen Menschen gilt. Da man auch selbst betroffen ist durch das Verhalten des anderen, reagiert man naturgemäß empfindlicher, wenn dieser sich nicht an die Vorgaben hält, als würde der andere beispielsweise "nur" schwarz-fahren und einem selbst dadurch keinesfalls einen Schaden zufügen. Das rechtfertigt aber natürlich auch keine Beleidigungen, gar Übergriffe. Aber auch hier ist Welt wieder nicht schwarz weiß. Es hat in den letzten Wochen auch schon so manchen Vorfall gegeben, in dem derjenige Opfer eines Übergriffs wurde, der auf die Maskenpflicht hingewiesen bzw. zur Einhaltung aufgefordert hat.


    Andererseits kann man aber von den Menschen, die Ausnahmeregeln für sich geltend machen, meiner Meinung nach auch erwarten, dass sie sich auch entsprechend verhalten. Sofern dies möglich ist, muss ich nicht gerade zu Stoßzeiten den ÖPNV nutzen, sofern möglich sollte ich umso mehr auf Abstand achten und ich muss mich auch nicht gerade beispielsweise im Zug neben andere Leute mit Maske setzen, wenn noch anderweitig genug Platz im Zug frei ist.


    Ich habe eine Ausnahmegenehmigung bekommen, eine Befreiung. Aber das ist eben auch kein Freifahrtschein. Umso mehr kann man eigentlich verlangen, dass derjenige auch im Eigeninteresse noch mehr Rücksicht nimmt. Für sich und umso mehr für andere.

    Ich bekomme Panik- und Angstzustände, wenn ich mit dem Stoffetzen meinen 70 minütigen Fahrtweg zur Arbeit antreten muss. Ich war seit dem 13.3. erst 4 mal im Büro, dank meines Arbeitgebers kann ich von zuhause arbeiten, sonst wäre ich psychisch schon längst kaputt gegangen. Meine Mitmenschen in Bus und Bahn nur noch mit Maske zu sehen verursacht bei mir Panik- und Angstzustände, die sich im besten Falle mit Hyperventilation äussern. Die Mimik der Mitmenschen nicht zu sehen, kein Lächeln - das macht es mir unmöglich, das zu ertragen.

    Ich gehe nur notwendigst einkaufen, meide Plätze, wo man die Gesichtswindel tragen muss und auswärts essen geht nur draussen.

    Aber die betroffenen Personen, die im Supermarkt, in der Bildung oder in den Verkehrsbetrieben arbeiten, die müssen den ganzen Tag damit auskommen.


    Bis wann soll Eurer Ansicht nach die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel und ähnlichen Orten beibehalten werden?

    Ist eigentlich ganz einfach. Keine Regel ohne Ausnahme:


    § 12a Abs. 2 letzter Teilabsatz der Corona-Schutzverordnung NRW:


    Zitat

    Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) ersetzt werden

    Lass dir ne ärztliche Bescheinigung ausstellen und du brauchst das Ding nicht zu tragen. Und solltest im Anschluss umso glücklicher über all diejenigen sein, die eine Maske tragen können und dieser Pflicht auch nachkommen, weil sie auch dich dadurch mitschützen.

    Der Fritsch schlägt erstmal niemanden mehr, den hat man fürs erste suspendiert und prüft mit Recht disziplinarische Maßnahmen. Wer seinem Arbeitgeber ins Gesicht spuckt, indem er ihm vorwirft eine Diktatur zu sein, der braucht sich bei solch drastischen Verstößen gegen die Treupflicht der Beamten nicht wundern, aus dem Beamtenverhältnis entfernt zu werden.


    Zum Glück sind nur die wenigsten Polizisten solche Vollidioten.


    Und noch besser, dass solche Gestalten keine Exekutiv-Gewalt mehr ausüben können.

    Kannst du ja auch dann noch behaupten wenn die ersten Beamten ihre Befehle verweigern. Die gehören bestimmt auch nicht mehr zur Gesellschaft. Ansonsten müsste man sich ja fragen stellen warum, wieso, weshalb.

    Welche Art von Beamten meinst du damit?

    Polizisten, die ja angeblich auf der Demo in Berlin sooo kurz davor waren sich auf die Seite der Demonstranten zu schlagen und ihre Befehle zu verweigern.


    Übrigens sind auf der Demo auch zahlreiche Polizisten verletzt worden. Welch ironie.

    Dass es leider auch ein paar Polizisten gibt, die mit ihren Füßen doch nicht so recht auf den Grundfesten des Grundgesetzes stehen ist ja auch kein Geheimnis


    Ich bin manchmal doch recht froh ein Schlafschaf zu sein und fühle mich doch relativ wohl in der Merkeldiktatur. Darf ich diese Meinung haben? nur so zur Sicherheit.

    Apropos Nazi-Vorwürfe


    Polizei Hannover suspendiert Beamten im Rahmen eines Disziplinarverfahrens aufgrund seines Auftritts auf der Anti-Corona-Demo am Sonntag in Dortmund.


    Zitat

    Gleich zu Beginn betont er: „Ich bin Kriminalhauptkommissar (...) und ich habe mir jedes Wort reiflich überlegt.“ Dann holt der Staatsdiener zum 25-minütigen Rundumschlag gegen Corona-Maßnahmen und Co. aus.


    „Es gibt schon lange keine Gewaltenteilung mehr“, so Fritsch. Die Schutzmaßnahmen gegen Corona seien „unrechtmäßig“, Medien und Politiker seien Lügner.


    Und er zieht sogar einen Nazi-Vergleich: „Im dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte haben Regierende ihre Sicherheitskräfte schon einmal bedingungslosem Gehorsam unterworfen und sie für die grausamsten Verbrechen missbraucht (...). Heute habe ich Angst, denn mein Bauch sagt mir, dass sich alles wieder in dieselbe Richtung entwickelt.“


    Und da sage nochmal jemand, es gäbe Meinungsfreiheit in Deutschland....


    Meinungsfreiheit bedeutet seine Meinung frei äußern zu dürfen. Aber als Polizist ist er mutmaßlich Beamter und steht damit in einem besonderen Treue- und Fürsorgeverhältnis zum Staat. Das bedeutet nicht, den Staat nicht kritisieren zu dürfen, aber die Gewaltenteilung in Zweifel ziehen und Nazi-Vergleiche bzgl. der derzeitigen Situation in Deutschland ziehen. Da darf man sich halt nicht wundern, wenn man dem eigenen Arbeitgeber ins Gesicht spuckt und arge Zweifel daran aufkommen lässt, noch mit beiden Beinen auf den Grundfesten des Grundgesetzes zu stehen.


    Aber mal wieder ein Einzelfall unter all den vernünftigen und sachlichen Leuten auf den Demos. Sollte man halt nicht pauschalisieren.


    Ich weiß zwar immer noch nicht wirklich, wofür die da eigentlich demonstrieren, dass man sie und ihre kruden Ansichten ständig in Schutz nehmen muss, aber seis drum. Selbst Cymru mit dem ich ja in den letzten Tagen das ein oder andere mal aneinander geraten bin, hat gestern Beiträge geschrieben, die ich zum größten Teil bis voll unterschreibe, während ein weiter Teil der Demonstranten bereits das Wort "Hygienekonzept" als systemgesteuert ablehnt.


    Ist halt was anderes, wenn man ständig und immer wieder die Pandemie leugnet und die Diktatur herbeiredet oder wenn man sachlich debattiert.


    Da stellt sich die Frage, warum das auf diesen Demos nicht geschieht? Sachliche Kritik an Hygienemaßnahmen, Hygienekonzepten etc. Alternative Ideen. Stattdessen immer Corona-Diktatur und keine Freiheit mehr, blupp. Warum wird diesen Leuten nicht der Hahn abgedreht, wenn man doch sachlich debattieren will? Man könnte glatt meinen, dem ein oder anderen gehts da nicht ausschließlich nur um die Corona-Pandemie.

    JTM, das ist übrigens genau der Fehler den ihr immer macht. Und der die Gräben noch weiter aufreißt. Irgendetwas als unstrittig deklarieren. Ihr müsst mal langsam begreifen das in dieser gesundheitlich- gesellschaftlichen Debatte die uns alle betrifft überhaupt gar nichts unstrittig ist. Toleranz, die ihr ja gerne vorlebt, kommt ja schließlich von ertragen, aushalten, erdulden.

    Ich wage mal zu behaupten, dass die Tatsache, das wir in einer Demokratie und nicht in einer (Corona-)Diktatur leben doch eigentlich relativ unstrittig sein sollte. Wer sich diesbezüglich nicht ganz sicher ist, sollte mal einen Blick nach Weißrussland werfen, dort sieht man gerade eindrücklich wie eine wirkliche Diktatur im demokratischen Gewand ausschaut.


    Aber selbst diese Tatsache ziehen ja nicht wenige auf diesen Demos in Zweifel. (vgl dazu auch das wunderbare Video von Florian Schroeder). Und da hört dann für viele eben doch die Diskussionsgrundlage auf.

    statt sich breit zu machen hätten sie sich mal lieber vorbereiten sollen. Bringt halt auch nichts, wenn man das Spiel zu "locker" angeht.


    Andererseits: breitmachen, locker room. Mir ergeben sich gerade ganz neue Zusammenhänge wie sich die Teams wirklich auf die Spiele vorbereiten...

    Mal ein Blick in die letzten 2 Jahrzehnte hinsichtlich der Finalteilnahmen.


    Letzter italienischer Finalteilnehmer (und Sieger) im UEFA-Pokal/Europa League war AC Parma 98/99.

    In den letzten 15 Jahren hat allein Sevilla 5 mal gewonnen und damit 4 mal häufiger als überhaupt deutsche Teilnehmer in dem Zeitraum im Finale standen.


    00-19


    Spanien: 12 Teilnehmer

    England: 9 Teilnehmer

    Portugal: 6 Teilnehmer

    Deutschland: 2 Teilnehmer

    Frankreich: 2 Teilnehmer

    Niederlande: 2 Teilnehmer

    Russland: 2 Teilnehmer

    Schottland: 2 Teilnehmer

    Ukraine: 2 Teilnehmer

    Türkei: 1 Teilnehmer


    10-19


    Spanien: 7 Teilnehmer

    England: 6 Teilnehmer

    Portugal: 4 Teilnehmer

    Frankreich: 1 Teilnehmer

    Niederlande: 1 Teilnehmer

    Ukraine: 1 Teilnehmer


    00-09


    Spanien: 5 Teilnehmer

    England: 3 Teilnehmer

    Deutschland: 2 Teilnehmer

    Portugal: 2 Teilnehmer

    Russland: 2 Teilnehmer

    Schottland: 2 Teilnehmer

    Frankreich: 1 Teilnehmer

    Niederlande: 1 Teilnehmer

    Türkei: 1 Teilnehmer

    Ukraine: 1 Teilnehmer

    Schon ein Armutszeugnis für die Bundesliga, wenn man bedenkt, dass der letzte deutsche Finalteilnehmer Werder Bremen im Jahr 2009 gewesen ist und es seit den "Eurofightern" 1997 einzig der BVB 2002 neben Werder ins Finale geschafft hat.

    Ist für mich auf der einen Seite strategische Entscheidung und letztlich doch irgendwo ne Notlösung.


    So umstritten Scholz intern ist, so ist er der einzige SPD-Politiker, der außerhalb der Partei noch einigermaßen akzeptable Beliebtheitswerte hat. Auf der anderen Seite baut man dazu eine Brücke zu den Genossen, die beim Mitgliederentscheid eher auf der Seite Scholz und dem "Weiter so" gestanden haben.


    Und genau das ist das Problem. Jetzt wird ein Kanzlerkandidat ins Rennen geschickt, der in den letzten Jahren als Vizekanzler die Arbeit der Regierung maßgeblich mitgetragen hat. Gleichzeitig hat man es jedoch wie in der Legislaturperiode zuvor verpasst das eigene Profil zu schärfen. Man ist/war der Junior-Partner der CDU, der die Politik der Groko mitgestaltet hat.


    Und mit welchem Anspruch geht man nun in die Wahl? Man will mit Scholz eine Alternative zum neuen CDU/CSU Kanzler stellen, der aber die Politik der Union maßgeblich mitgetragen hat. Man macht sich doch selbst unglaubwürdig, will man die Arbeit der bisherigen Regierung bemängeln, wo man sie doch selbst gestützt hat. Gleichermaßen bringt es aber ebenson nichts, wenn man nun die in den eigenen Augen erfolgreiche Regierungspolitik für sich proklamiert, ist sie doch unter einer CDU-Kanzlerschaft abgelaufen.


    Paradox wird es dann, wenn man einen Kanzlerkandidaten ausruft und sich positiv zeigt, die 20% erreichen zu können, das bis dato schlechteste Ergebnis in der Geschichte der SPD.


    Man kann der SPD einfach nur wünschen, dass sie endlich, endlich, endlich den Weg für mindestens 4-8 Jahre in die Opposition findet, um sich dort neu sortieren und aufstellen zu können. Neue sozialdemokratische Persönlichkeiten zu entwickeln und zu fördern und vor allen Dingen endlich wieder sowas wie Glaubwürdigkeit zu entwickeln, durch stringent und vernünftiges Handeln.


    Ein erster Schritt wäre es, wenn es im dritten Anlauf nach der Wahl auch endlich mal beim vor der Wahl angekündigten "Nein zur Groko" bleiben würde.

    Dass die neue Parteiführung jetzt denjenigen zum Kanzlerkandidaten macht, den die Basis in der Mehrheit nicht als Parteiführung wollte, ist außenstehenden zwar nur noch mit Satire zu erklären.


    Aber ich sehs mal positiv. Wenigstens hat man im vergleich zur letztmaligen Rumeierei von Sigmar Gabriel diesmal relativ schnell Klarheit.


    Dann kann man sich jetzt auf den Wahlkampf konzentrieren, im Anschluss auf die Schulter klopfen, wenn man es geschafft hat wider erwarten doch zweistellig zu werden und macht im danach als kleiner Junior-Partner in der Groko weiter als wäre nichts geschehen.

    Geld ist nämlich die am weitesten verbreitete Religion Weltweit, wenn ich nicht ans Geld glaube und auch sonst keiner, dann hat es keinen Wert...

    "Geld" ist keine Religion, sondern ein gesetzlich festgeschriebenes Zahlungsmittel. In Deutschland/weiten Teile der EU ist es der Euro. Und das hat nichts mit Glauben oder Spiritualität zu tun, sondern mit demokratisch entstandenen Gesetzen, die für und gegen alle Menschen im Geltungskreis Wirkung entfalten.


    Wir leben in einer freien Gesellschaft. Und innerhalb von Recht und Gesetz kann in dieser Gesellschaft jeder tun was er möchte. Und wenn ihm Religion am Allerwertesten vorbeigeht, ist niemand gezwungen sie auszuüben. Es ist richtig, dass Menschen die einer religiösen Gruppe zugehören durch das Grundgesetz geschützt werden. Im Umkehrschluss kann aber auch niemand zu Religion und Spiritualität gezwungen werden.


    Dass die Esoterik aber dafür kämpft, eben dies in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken ist ja auch nichts neues. Lässt sich "Religion und Spiritualität", also der Glaube und das Gefühl der Menschen sehr leicht steuern. Nee danke, da bevorzuge ich doch lieber den Rechtsstaat auf Grundlage von Recht, Gesetz und Gesamtgesellschaftlichen Moralverständnissen auf Grundlage von Vernunft und Anstand im Geiste der Aufklärung, und nicht Religion und Spiritualität und andere Spielereien der Esoterik.