Beiträge von Fortunanovesia

    Das Unglück wird sich zeigen, wenn klar ist, wie es um die finanzielle Situation des KFC in absehbarer Zeit bestellt ist. Der Verein steht vor laufenden Verpflichtungen, die auch ohne den scheidenden Investor weiterlaufen werden. Nicht umsonst droht dem Klub die Insolvenz. Sollte es tatsächlich zum Abstieg kommen, brechen dem Klub dazu noch weitere Einnahmen weg.


    Wie viel die 3-4 Jahre Höherklassig den Verein gekostet haben, wird sich dann zeigen. Vor dem Klub liegt mutmaßlich eine lange Zeit der Konsolidierung und Schadensbegrenzung, die man dem Aufstieg auf pump zu verdanken hat.


    Aber egal. Hauptsache der Fan konnte mal wieder den BVB im Pokal als Gegner bestaunen. Worth it.

    wofür soll man sich überstürzt in 8-stellige Kosten stürzen, wenn die Gefahr besteht, dass sich der Investor alsbald wieder verpisst, man ein 2-ligataugliches Stadion und entsprechende Kosten an der Backe hat und der Klub wieder ins Nirvana 4., 5., 6. Liga verschwindet?


    Ich kann voll verstehen, dass man seitens der Stadt entsprechende Verpflichtungen seitens des Investors haben wollte, bevor man in die Vollen geht. Da hat sich der Ponomarev aber immer schön in Zurückhaltung geübt und stattdessen den schwarzen Peter zur Stadt geschoben.


    Wie man sieht sollte die Stadt recht behalten. Und für 4.-5. Liga braucht es auch kein zweitligataugliches Stadion.

    Klassiker:


    "Geben Sie ihr Passwort ein"


    "123456"


    "Passwort falsch"


    "123456"


    "Passwort falsch - letzter Versuch"


    "Passwort zurücksetzen"


    "Geben Sie ein neues Passwort ein"


    "123456"


    "Sie dürfen ihr altes Passwort nicht als neues verwenden!"

    Auch so ein Thema, was sich für einige Unternehmen nach der jetzigen Krise stellen wird: Risiko-/Krisenvorsorge.


    Bei uns gibts nen Zelteverleiher, der für alle möglichen Veranstaltungen Zelte verleiht. Allein die ganzen Schützenfeste hier in der Gegend. Dazu noch andere Veranstaltungen wie Halloween, Karneval und was es noch alles so gibt. Über die letzten Jahre hinweg ne goldene Nase verdient und was macht man mit dem vielen Geld? Richtig, in Immobilien investieren. Über die Jahre hinweg ein 7-stelliges Immobilienvermögen auf die Beine gestellt - und jetzt ist die Krise da, es gibt keinerlei Veranstaltungen mehr und die Insolvenz ist nahe - da eben keine Liquidität vorhanden ist.


    Über Jahre hinweg gutes Geld verdient, aber null Krisenresistenz. Das trifft sicherlich nicht für alle Unternehmen zu, dennoch sollte das Thema Krisenvorsorge von einigen künftig mal ernster in den Fokus gerückt werden. Von den Warenhausversagern a la Karstadt/Kaufhof mal ganz zu schweigen, deren sterben auf Raten sich durch die Pandemie lediglich beschleunigt. In vielen Bereichen ist die Pandemie nicht die Ursache, sondern lediglich der Katalysator, der die Folgen der bisherigen Misswirtschaft beschleunigt zum Vorschein bringt.

    Und ich warte darauf, dass die Moderation wieder einen übergebraten bekommt, weil sie durch nen Thread gekärchert und sämtlichen OT entsorgt hat.


    Wie wäre es mal mit an die eigene Nase packen? Etwas OT ist ja in Ordnung, aber ständig in jedem Thread irgendwas zu posten, was nicht mal ansatzweise mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.


    Dann darf man sich am Ende auch nicht wundern, wenn eben doch irgendwann einer von uns den Kärcher auspackt.


    Ist jedes mal dasselbe: Im Thread xy beginnt der offtopic, manche meinen es immer weiter treiben zu müssen, wir räumen irgendwann auf und schon kommen die PNs "Wieso ist mein Beitrag raus?"


    Ja. Ist mir auch ein Rätsel.


    (Und der Ironie, dass das hier auch OT ist, bin ich mir durchaus bewusst)

    Bei Klaus frage ich mich, wieso unsere sportliche Leitung auf diesen Positionen, die Klaus spielen kann/gespielt hat, sucht und nicht auf den offensichtlich Schwachstellen: Rechter Außerverteidiger & kreative Zentrale.

    Pledl, Borrello, Peterson, bis vor kurzem auch noch gelegentlich Zimmer. Iyoha durfte am Montag direkt auf den Flügeln aushelfen genauso wie Ofori, der ja wohl eigentlich auch eher ins Zentrum statt auf die Flügel gehört.


    Und schaue ich mir unser Spiel - nicht zuletzt am Montag - so an, dann herrscht was Tempo und Kreativität angeht, auch auf den Flügeln durchaus Verbesserungsbedarf, will man bis zum Saisonende ganz oben mitspielen. Da kommt einfach zu wenig. Wenn überhaupt noch, dann über Peterson. Das Borrello bislang keinen Fuß auf den Boden bekommt hat man sich im Sommer wohl auch nicht ausgedacht. Folglich absolut nachvollziehbar, dass auf den Flügeln noch was getan wird/werden soll, um für Tempo und Ideen im Spiel nach vorne zu sorgen.


    Wenn ich mir insbesondere die Auftritte von Borrello so anschaue, dann würde ich durchaus auch einem Davor Lovren nochmal die Chance geben, sich erneut zu beweisen. Hat in der Hinrunde in der Zwoten gute Auftritte hingelegt und gezeigt, dass er gewillt ist. Und im Gegensatz zu Borrello hat er auch schon mal (bei uns) gezeigt, dass da durchaus etwas potential für Liga 2 vorhanden ist. Remember Braunschweig, Duisburg (Vorlage zum 0:2) oder Nürnberg.

    Zitat

    Weil der letzte verbliebende Interessent kurzfristig wohl nicht einsteigen will, könnten beim KFC schneller die Lichter ausgehen als gedacht. Immerhin die Jugendabteilung sei nicht in Gefahr, der e.V. könne wohl überleben, behaupteten die Bosse. "Wir tun alles dafür, dass der Verein in der höchstmöglichen Spielklasse erhalten bleibt", sagte Geschäftsführer Niko Weinhart und bat eindringlich: "Wir brauchen die Unterstützung eines Investors."


    Doch an den haben die Krefelder scheinbar längst selbst die Hoffnung aufgegeben. Es scheint, als bestätigten sich die düsteren Prophezeiungen von Ponomarevs Skeptikern.

    Schon toll so'n Investor. Geht echt vorwärts.

    Ich muss also Statt "Fortunen" streng genommen auch auch Fortun*innen schreiben? Die Boruss*innen? Die Alemann*innen? Die Armin*innen?


    Sieht also eine korrekte Anrede der Arminia an ihre Anhänger so aus? "Liebe Armininnen und Arminen..."?

    Danke für die Aufklärung Wacki und die Hintergrundinfos!


    Googelt man wiederum die Autorin des Beitrags im Freitag, so stößt man auf eine extrovertierte Energiewendeverfechterin, angestellt bei den Elektrizitätswerken Schönau im Schwarzwald, welche wiederum selbst im Kampf gegen die Atomenergie aktiv sind. Die Autorin wiederum kriegt ebenfalls an einigen Stellen ihr Fett weg - und u.a. von wem genau? Richtig, von Pro-Atomenergie-Vertretern.


    Letztlich ergibt sich daraus für mich lediglich, dass man wirklich immer zunehmend auch scheinbar zuverlässige Quellen prüfen muss - und letztlich auch die Hintergedanken und den Background der allermeisten Autoren.


    Am unaufgeregtesten bringt es da noch Harald Lesch im von dir geteilten Video rüber, der ja selbst von der Abwägung Atomenergie oder Kohleenergie spricht - beides darf jedoch nicht auf Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien gehen. Und damit dürften wir uns doch zumindest wiederum einig sein. Egal ob Fossilenergie oder Atomenergie - beides stellt keine Zukunftstechnologie dar.

    Wieso muss man die Abgase von Kohlekraftwerken eigentlich in die Luft blasen? könnte man nicht ein Filtersystem entwickeln, in dem die Schadstoffe herausgefiltert werden, bevor sie in die Luft gepustet werden. Die herausgefilterten Stoffe könnte man bestimmt wiederverwenden... Ich meine jede Zigarette hat einen Filter, um das gröbste rauszufiltern, warum macht man sowas nicht bei KKWs? Müsste doch eigentlich funktionieren?

    Es gibt doch Filter, die einen Großteil der Schadstoffe des Verbrennungsprozesses inzwischen rausfiltern, bevor das Gas nach außen freigegeben wird. Das betont die Kohlelobby ja auch immer wieder, die Kraftwerke seien über die letzten Jahrzehnte deutlich sauberer geworden. Und es stimmt ja auch, da kommt selbstredend nicht mehr der ganze Mock raus wie vielleicht noch in den 70igern oder 80igern. Aber es geht ja neben dem Ausstoß von Giftstoffen wie Schwefel oder Quecksilber auch um die Belastung durch das CO2 selbst, das vielleicht kein "Gift" im eigentlichen Sinne darstellt, in der Menge wie es aber global freigesetzt wird aber entsprechend mit dem Klimawandel einhergeht.

    und mit der anhaltenden Verstromung von fossilen Brennstoffen schaut das mit dem Vermächtnis anders aus?


    Stand heute wissen wir in der Tat nicht, wie es um die Endlagerung bestellt ist. Lediglich Finnland hat auf diesem Gebiet für sich Fortschritte gemacht. Vielleicht wird der technologische Fortschritt aber auch dafür sorgen, künftig mit den Endprodukten umgehen zu können. Mit Plutonium könnten wir dies schon heute, nur ist die Wiederverwendung in entsprechenden Kraftwerken wohl wirtschaftlich nicht tragbar.


    Argumentiert man aber rational, stellt sich die Frage, ob es nicht doch sicherer ist, die Abfallprodukt gesichert zu lagern, statt wie bei der Braunkohle sie einfach in die Atmosphäre zu blasen? Klar gibt es Filter und Kontrollen - aber Gesund ist das beileibe auch nicht.


    Auch geht es nicht um alte Kraftwerke. Es war völlig richtig, dass es nach fukushima ein Umdenken und eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der AKWs gegeben hat. Moderne Anlagen aber mit einem pauschalen "Tschernobyl" oder "Fukushima" totzuschlagen, führt aber am Thema vorbei, denn so klar und einseitig ist die Diskussion hinsichtlich Vor- und Nachteilen der Atomkraft nicht.


    Ist eine ähnliche Diskussion wie rund um die Flugsicherheit. Es sterben auch in relativen Zahlen jedes Jahr wesentlich weniger Menschen im Luft- als im Straßenverkehr. Dennoch halten viele - zumindest unterbewusst - das Flugzeug für unsicherer, weil "wenn es knallt, dann richtig".


    Also muss man schauen, was man tun kann, damit es gar nicht erst knallt. Abschalten/Stilllegung von überholten Anlagen ist ein richtiger Schritt. Aber ebenso die Modernisierung und ggf. Der Bau neuer, sichererer und effizientere Anlagen.


    Aber das geht nicht, weil "Fukushima". Atomkraft ist keine Zukunftstechnologie und keine Dauerlösung. Nichtsdestotrotz wird diese Debatte oft sehr einseitig geführt.

    Von der Atomkraft soll man bloß die Finger lassen und wer da anders tickt, der soll sich doch bitte mal mit Tschernobyl oder fukushima befassen...

    q.e.d.


    Genauso gerne befasse ich mich mit den 4 großen Braunkohlekraftwerken, die direkt vor meiner Haustüre stehen und nichts anderes als frische und klimafreundliche Waldluft ausstoßen.

    Grundlage all dessen ist aber eine rationale und sachliche Diskussion. Und daran scheitert es doch bereits an vielen Ecken. Beim Thema Atomkraft schaut man aber oft ausschließlich auf die zweifellos vorhandenen Nachteile sowie das Risiko einer Umweltkatastrophe im Störungsfall. Und diese Risiken sind ja auch durchaus vorhanden. Das wird doch wohl niemand in Abrede stellen. Es gibt ja auch einen Grund, warum wir bis 2022 aus der Atomenergie aussteigen woll(t)en. Gleichzeitig steht ein Fortschritt der Technik und eine Weiterentwicklung und Reife über Jahrzehnte den alten Kraftwerken gegenüber und hinsichtlich des Atommülls stellt sich die Frage, ob dieser uns nicht vielleicht - fürs erste - lieber ist, als eine anhaltende Zerstörung des Erdklimas durch CO2-Erzeugung bei der Energiegewinnung.


    Es gibt Für- und Widers in dieser Diskussion, umso wichtiger ist es eigentlich, eine solche auf sachlicher Ebene zu führen. Nur seit 2011 muss man sich teilweise hüten, was man sagt, wenn man das Thema Atomkraft in den Mund nimmt. Nur werden die Anzeichen dafür, dass eine Energiewende hin zur CO2-armen/neutralen Stromerzeugung ohne Atomenergie im notwendigen Tempo kaum realisierbar und auch für den Verbraucher kaum bezahlbar ist, immer größer. Angesichts der Risiken und folgen ist Atomkraft mit Sicherheit auch keine Zukunftstechnologie, nur ist sie nicht im Vergleich zu den Folgen der Braunkohle-, Öl- und Gasverstromung vielleicht das kleinere Übel?


    So wie es aber jetzt in den letzten 10 Jahren gelaufen ist, würde der Bund sich ja geradezu der Lächerlichkeit preisgeben, wenn er nun, da der lange in diesem harten Ausmaß umstrittene Ausstieg aus der Atomenergie so gut wie vollzogen ist, beschließen würde, zur Realisierung der Energiewende weg von fossilen Brennstoffen neue Atomkraftwerke zu bauen/zu fördern.

    ... und der Strom geht uns auch noch aus ...


    https://www.welt.de/wirtschaft…d-geht-der-Strom-aus.html

    Ist doch auch kein Geheimnis, dass der Ausbau unserer erneuerbaren Energien bislang ausschließlich die Lücke füllt, welche wir durch den eiligen Austritt aus der Atomenergie selbst geschaffen haben. Hinsichtlich der fossilen Energieerzeugung hat sich anteilig in den letzten 20 Jahren so gut wie gar nichts geändert. 2 Kilometer von hier in Roki hat man 2007 noch das zweitgrößte Kohlekraftwerk Europas ans Netz geschaltet.


    Im Gegenteil, in absoluten Zahlen ist die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen sogar noch deutlich gestiegen - und daraus wollen wir jetzt eigenständig bis 2038 aussteigen, verramschen gleichzeitig unsere EU-Zertifikate an unsere EU-Nachbarländer, damit sie weiter billig CO2 ausstoßen und entsprechend billigen Strom erzeugen können, nachdem man in der EU es gerade erst einigermaßen geschafft hat, den Zertifikatehandel wieder auf wirksames Preisniveau zu bringen. Das Thema Energiewende ist so unfassbar undurchdacht und von politischem Aktivismus angetrieben. Schon heute haben wir die teuersten Strompreise der Welt- und es glaubt doch wohl keiner, dass sich da angesichts der Pläne für die nächsten 20 Jahre kurz- bis mittelfristig was daran ändern wird. Ironisch wird es dann sogar noch, wenn wie im Welt-Artikel befürchtet, wir hier vor Ort abschalten und gleichzeitig im Ausland den Strom einkaufen müssen.


    Wir werfen es gerne anderen Ländern in der EU vor, aber an dieser Nummer zeigt sich mal wieder, dass Deutschland in der EU der König der Alleingänge ist. Und daran trägt letztlich nicht nur die Bundesregierung die alleinige Schuld. Allzu oft war ihr Handeln einfach nur getrieben von der gesellschaftlichen Stimmungslage. So bei Fukushima 2011 und bei der immer weitergehenden Vorziehung des Braunkohleausstiegs. Bei allem Verständnis für die Klimapolitik und die für die Menschheit durchaus wichtigen Ziele braucht es aber doch nur eines gesunden Menschenverstands, dass ein gleichzeitiger Ausstieg aus Kohle und Atomkraft binnen weniger Jahrzehnte einen riesigen Kraftakt darstellt, den man erstmal stemmen und dann auch (extrem) teuer bezahlen muss.


    Statt die Atomkraft seit 2011 zu verteufeln, hätte man sich vielleicht neben der Abschaltung der alten Anlagen mal Gedanken darüber machen sollen, inwieweit man moderne (!) Atomkraft mit erneuerbaren Energien verbinden kann, um den Ausstieg aus der Braunkohle und anderen fossilen Energieträgern aufzufangen. Atomkraft nicht als Zukunftstechnologie sondern um den Übergang zu realisieren.


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