Beiträge von Mexdus

    Eventuell liegt es eher an dem Unterschied des Forums zu diesem hier, dass es dort durchaus sinnvoll ist dies so zu machen.


    Diskussion kann beendet werden, zuviele Unterschiede in den Menschenklassen....

    Auch wenn ich verstehen kann, warum manche das interessant finden: Die einzige Ausnahme, die wir hier machen ist, dass wir einen seperaten Mitgliederbereich haben und alles andere spielt sich (Gott sei Dank!) von selber ein. Daher wäre es nur eine unnötige Verkomplizierung.

    Warum dürfen Gastronome ihre Ausgaben für die Außengastro nicht steuerlich geltend machen?

    Ich kann nicht jeden Einzelfall betiteln aber zum Teil, weil diese Außengastro in vielen Städten aus Coronagründen ausnahmebedingt ist/war. Es ist ja dann die Frage, das die Finanzämter als Kosten alles anerkennen - Stichwort Heizstrahler etc.

    Ich geh auch davon aus das wir noch 3 anstrengende Monate vor uns haben, die Zahlen müssen runter sein wie im Sommer und die Impfungen müssen beschleunigt werden.

    +1

    Im Sommer ist der große Fehler gemacht worden da hat man sich von den geringen Fallzahlen täuschen lassen

    Genau das, man hätte zwar nicht dicht machen müssen aber stringent die mindest-Hygienemaßnahmen durchsetzen müssen. Die Gastronomen haben ja für gut gelüftete Räume ja (siehe hier Bismarckstraße) alle teuer in gute, winterfeste Außengastro investiert, um zwei Wochen später gesagt zu bekommen "Ihr dürft zumachen". Auf den Kosten bleiben die auch sitzen - ohne mal die Möglichkeit dies steuerliche geltend zu machen.

    Wie würdest du es dann angehen das die ihre Arbeit wieder Aufnehmen dürfen?

    Hochwertige Hygienekonzepte mit Vorregistrierung und Abstand z.B. in großen Messehallen, die alle leerstehen. Dass es funktioniert, haben mehrere erfolgreiche Versuche u.A. mit Tim Benzko gezeigt. Auch in Bremen gab es letzte Woche wieder einen Test ... leider ohne Probanden/Zuschauer. Allein durch die Registrierung kannst du die Kontaktverfolgung sicherstellen, die aktuell eigentlich unser Hauptproblem ist. Übrigens steht das auch nur dann zur Debatte, wenn die Zahlen vor Ort nicht aus den Ruder laufen, sondern sagen wir mal bis maximal 100/100.000 gehen.

    Um Spekulationen vorzubeugen oder irgendwelchen Gerüchten zuvorzukommen:


    Es gab intern einige Gründe die dazu geführt haben das myfreexp aktuell keinen Moderatorposten mehr im Forum hat. Warum, aus welchen Gründen und wieso diese Entscheidung getroffen wurde möchten wir nicht in die Öffentlichkeit tragen. Nicht alles muss hier nach Außen getragen werden, auch aus Fairness gegenüber myfreexp als auch dem Team.


    Sobald intern alle Fragen geklärt sind wird es dazu sicherlich noch eine Informations von uns geben, bitte habt daher noch etwas Geduld.


    Dennoch gilt aber: Interna aus dem Team gehören nicht in die Öffentlichkeit und das wird auch so bleiben.

    Auch wenn Teile der Story nur selten so stimmen, sind jedoch einige Sachen drin, die ich unter "viele kleine sinnvolle Maßnahmen sind eine große Maßnahme" fassen würde: Anstelle den Verkehr und Menschenströme zu entzerren, passiert das Gegenteil. Anstelle dass man Hochrisikopatienten deutschlandweit Taxigutscheine für Arzt- und Supermarktbesuche gibt, lieber Taktbeschneidung im ÖPNV. Anstelle das Homeoffice voll steuerlich absetzbar und attraktiv für AG und AN zu machen: Mehr Bürokratie. Anstelle z.B. in Bayern die Supermärkte bis mind. 22 Uhr zu öffnen lieber alles bis 20 Uhr quetschen lassen. Aber am abendlichen Fernseher ergötzen für uns über eine Geburtstagsfeier eines einzelnen 50-Jährigen Mannes, der mit 8 Leuten feiern wollte. Das ist Deutschland. Alltagsprobleme ignorieren, große Pauschalmaßnahmen akzpetieren.

    Die Maßnahmen helfen, die Lage in den Griff zu bekommen und eine nationale Katastrophe abzumildern. Wenn man das als Bestrafung empfindet, dann muss man mal in sich gehen und sein grundsätzliches Verständnis der Lage überdenken.

    Frag mal die ganzen Kulturschaffenden, Barbesitzer oder kleine Boutiquenbetreiber, wie sie sich aktuell fühlen. Es wird dir vom Staat faktisch verboten zu arbeiten, ohne dass er dich aus Fairness möglichst 1:1 entschädigt. Gleichzeitig werden ganz andere Branchen (Lufthansa, TUI) vom Staat subventioniert.


    Ich sehe leider bei vielen Diskussionen genau nur deinen Vorwurf, man hätte gefälligst aus Gründen des Gesundheitsschutzes dies alles einfach so zu aktzeptieren. Ich bin auch mir sicher, dass ein riesengroßer Teil der Bürger, die aktuell schwer leiden auch Verständnis hat, sich aber zumehmend als ebenso "geopferte Bürger" sehen, da vom Staat sehr wenig Solidarität denen Gegenüber kommt, die gerade für diese Sonderlage den Kopf hinhalten.


    Ich habe z.B. wegen Corona meinen Job verloren und es werden seitdem kaum/keine jungen Absolventen mehr gesucht. Ich darf jetzt von etwas Ersparnissen leben und bekomme auch kein Geld vom Staat. Was ich allerdings auch nicht fordere, da ich ganz andere Menschen sehe, denen von heute auf morgen jegliche Verdienstmöglichkeit faktisch verboten wurde. In Deutschland beobachte ich zunehmend, dass Solidarität mehr und mehr Einbahnstraßendenken wird.


    Solidarität für den Gesundheitsschutz gerne - Solidarität für Existenzsicherung? ... Ne, zu teuer.


    Drosten hat heute noch gar nichts getwittert.

    Dann war es in der Tat gestern, ich war erst heute mal dort wieder mal drin.

    Was mir so zu den letzten Postings einfällt:


    1. Grundrechtseinschränkungen und Grundrechtseinschränkungen, weil sie UNSERE Grundrechte laut Grundgesetz sind. Dies zu relativieren hilft genau jenen, die Grundrechtseinschränkungen auch gerne für Terrorbekämpfung und Co. fordern - siehe Schäble und das Abschießen von entführten Passagiermaschinen. Euer Vergleich mit anderen Ländern dient nur eurer eigenen Argumentation, denn ihr meint wohl eher Menschenrechte!


    2. Irland ist ein Land mit viel mehr Grenz- und Flugverkehr als Neuseeland, welches von tausenden Kilometern Wasser je nach Himmesrichtung umgeben ist. Dazu ist, wie viele anmerken, dort aktuell Sommer und die Menschen halten sich wenig in geschlossenen Räumen (Aerosole!) auf. Irland hat gezeigt, dass du den härtesten Lockdown machen kannst, die Menschen dadurch aber so mürbe werden, dass sie bei jeder Öffnung/Lockerung alles auskosten - Ergebnis: Massive Infektionen. Ziel hätte dort sein müssen, schrittweise und immer mit Prüfung zu Öffnen, vielleicht wären sie so heute besser darstehend.


    3. Drosten hat heute morgen getwittert, dass er die Lage aktuell nicht als kritisch bewertet und auch die Mutationen für ihn aktuell kein heißes Thema sind. Daher wären heute verabschiedene "Nachschärfungen oder Schrauben festziehen" (grausame Wortwahl inzwischen) eigentlich heute ohne jegliche Grundlage. Die Zahlen sinken Gott sei Dank in der Fläche und anstelle jetzt den Menschen eine positive Perspektive zu geben, will man sie nochmals "bestrafen". Halte ich für falsch.

    Bin ich eigentlich der einzige, der da ein gewisses Sprengstoffpotential sieht?

    Ich würde nur dann "Privilegien" für diskutabel halten, wenn ALLEN Menschen der Zugang zu Impfstoffen gewährleistet wird. Man kann die Theorie auch drehen und sagen, dass jene zuerst geimpft werden sollten, die in ihrem Alltag die meisten Kontakte haben. Andere haben schon durch die Kontaktreduzierung/Tests/Hygienekonzepte einen guten Schutz.


    Was meinst du, wie schnell die Impfrate steigen würde, wenn man sagt, dass geimpfte ohne Maske wieder im Restaurant setzen dürfen - andere aber auch, jedoch mit Maske (also bei Bewegung)? Ich würde mich schon morgen impfen lassen, wenn es nur ginge.


    Aktuell wurden/werden ja täglich Impfdosen sogar vernichtet, weil Menschen nicht erreicht werden/erscheinen. Jeder geimpfte ist ein Schritt in die richtige Richtung - jede Dosis, die am Ende verloren geht ist ein Versäumnis von Behörden/Zuständigen.

    Von links und rechts zerquetscht von Grünen und der CDU, muss die SPD sich dringend wieder auf ein eigenes Profil besinnen.

    Vor allem aber sollte die SPD ihren Ursprung als Arbeitnehmerpartei wahrnehmen. Aktuell vertritt die ja mehr die Interessen von FFF als die von Arbeitnehmern - Beispiel Pendler, die keine Wohnung in den teuren Städten finden aber dort arbeiten - denen wird genüsslich immer mehr Geld ohne Gegenleistung weggenommen. Dass der Soli wegfällt ist dabei keine Errungenschaft der SPD sondern hätte schon aus Gründen der politischen Glaubwürdigkeit für Alle wegfallen müssen.

    Ich finde die FFP2-Maskenpflicht grundsätzlich schon seit längerem richtig. Wir sind im 11. Monat der Pandemie und haben als Aktivmaßnahme immer noch unzertifizierte, nie auf wirksamkeit kontrollierte Stofflappen im Gesicht, von denen einige (eigene Beobachtung) genausogut durch ein Haarnetz getauscht werden könnten.


    Das Einzige, was Bayern und NRW aber hätten machen müssen: Bereitstellung von genug FFP2 Masken (Abgabe in Apotheken, bei Ärzten oder Drogerien) und dann die Pflicht mit einer einwöchigen Übergangszeit einführen. So wie es aktuell ist, werden viele online bestellen und nach letzten Berichten schlummern besonders bei FFP2 und FFP3 Masken viele Fälschungen darunter, die genauso wirklich wie nen Geschirrspültuch sind.

    Deine Aussage versucht aber nahezulegen, dass ein Fusionsreaktor Zerstörungspotenzial hat, was eben nicht so ist. Genau das meine ich mit falschen Vergleichen, die u.a. auch in der Bevölkerung falsch Annahmen erzeugen. Ein weiteres Erklärvideo (auf wissenschaftlicher Basis) von Funk zeigt ganz genau: Es kann gar keinen zerstörerischen Unfall in einem Fusionskraftwerk geben. Es kann maximal eine äußerst geringe Menge radioaktiven Materials austreten was aber so wenig ist, dass es keinerlei Zerstörungspotenzial besitzt.

    Bis diese Methode halbwegs sicher ist, dauert es aber noch mindestens 10-15 jahre wenn überhaupt. Und wenn ein Fusionsmeiler hochgeht, dann gibt es vielleicht keine Strahlenwüste, dafür aber eine Kettenreaktion an Implosionen, die vergleichbar ist mit der Sprengkraft mehrerer Zarbomben.

    Quelle? - Meine sagt eher: Nein. Dazu ist eine Implosion keine Explosion, was bei einer Kernwaffe der Fall ist. Genau diese Art zu diskutieren, schadet der Diskussion im Gesamten.


    Auch wenn Kohlestrom dreckig ist, so ist er doch deutlich sicherer als Atomstrom

    Die Todesopfer aus der weltweiten Kohleverstromung sind höher zu bemessen als die wirklich verursachten Todesfälle durch Atomkraft.


    Und wenn ich mir die umweltlichen Hinterlassenschaften von Kohle so ansehe, ist das auch nicht besser als die Minimalchance eines GAUs, der bei modernen AKWs nochmals um ein vielfaches geringer ist.

    Die Welt finde ich mittlerweile fast noch unerträglicher als die Blöd. Ein Neoliberales Kampfblatt, dass hier Lobbyarbeit für eine Industrie macht, die keine Zukunft mehr hat. Große Teile der Wirtschaft haben längst verstanden, dass die Energiewende notwendig ist, Wer Ulf Poschardts Auftritt bei Hart aber Fair vor 1,5 Jahren zum Thema Klimawandel gesehen hat, den wundert nicht, dass die Welt sich auch noch im Jahr 2021 für solche Lobbyartikel hergibt.

    Ich gönne ja jedem seine Meinung aber Begrifflichkeiten wie "neoliberales Kampfblatt" in einer Zeit, wo weltwelt immer mehr Diskurs und Meinungsfreiheit unterdrückt werden, zu nutzen, finde ich etwas fragwürdig und unterstützt leider die Tendenz der gesellschaftlichen Verrohung. Dazu ist Neoliberal der meist falschzitierte Begriff aller Zeiten und viele zeigen durch eben diese Stammtischdefinition, dass sie keine Hintergrundinformationen dazu haben.


    Es gibt viele die auch sagen, dass die SPD nicht mehr sozialdemokratisch, die CDU nicht mehr konservativ und die Grünen nicht mehr ökologisch genug seien. Das alles zeigt doch, dass wir Gott sei Dank in einer Republik leben, wo man auch eigene Positionen infrage stellen kann. Allein dass manche jetzt Merz als Teufel an die Wand malen zeigt doch, dass du heute eigentlich aalglatt und eigenschaftslos sein musst, ob bloß nicht anzuecken. Dabei ist genau das für die Unterscheidbarkeit von Parteien sehr wichtig.


    Ich finde wie Rene, man MUSS in einer freien Gesellschaft immer um den richtigen Weg ringen, ihn auch bei Bedarf mehrmals korregieren, denn nur der demokratische Weg kann und muss das Ziel einer Demokratie sein. Ich könnte auch genug Artikel der TAZ, der SZ oder selbst der FAZ als Kampfartikel oder Hetzkolummnen betiteln. Nur mache ich das nicht, weil ich andere Meinungen aushalte und sie lieber auf faktisch-sachlicher Ebene seziere, als das stammtischlich Betiteln vorzuziehen.


    Ich lese übrigens - für viele wohl unerträglich - sowohl Artikel der Bild, der Welt, der FAZ, der Zeit, des Handelsblattes, der TAZ oder der SZ. Nur wer alle Positionen unvoreingenommen akzpetiert und dann für sich reflektiert kann in einer Demokratie wirklich mitreden ohne andere Menschen mit ihrer Meinung pauschal aus dem Diskurs auszuschließen.

    Statt die Atomkraft seit 2011 zu verteufeln, hätte man sich vielleicht neben der Abschaltung der alten Anlagen mal Gedanken darüber machen sollen, inwieweit man moderne (!) Atomkraft mit erneuerbaren Energien verbinden kann, um den Ausstieg aus der Braunkohle und anderen fossilen Energieträgern aufzufangen. Atomkraft nicht als Zukunftstechnologie sondern um den Übergang zu realisieren.


    Interessantes Video zum Thema

    Dazu kommt, das beide GAUs durch einmal Naturkatastophe und einmal durch menschliches Versagen zustande kamen. Nicht weil die Technik allein schuld war. Die neuste Generation von Kernkraftwerken kommt mit fast keinem Atommüll mehr aus und wäre bei der Effizienz der Energiegewinnung weit anderen Kraftwerken voraus. Besonders die von den Grünen pathetisch geforderte Abschaltung von Kohlekraftwerken reißt eine Lücke in den Energiemix, der ohne neue - leistungsstarke - Energietypen vollends problematisch wird.


    Ein Problem bei den neuen Kernkraftwerkstypen (Generation 4) - im Vergleich war Tschernobyl und auch Fukushima Generation 1 bzw. 2 - ist aber noch, dass vieles Theorie ist und kaum praxiserprobt. Und nach der Debatte um die GAUs wird die Bereitschaft zu "Experimenten" auch gering sein.