Beiträge von Wackinho

    „Papiermasken/OP-Masken“ sind aber noch besser (schützt halt den Träger null).

    Es schützt einen selber nicht absolut vor einer Ansteckung. Macht diese aber ein wenig unwahrscheinlicher und wenn man sich ansteckt, dann nur mit einer geringen Viruslast. Was auch einen schweren Verlauf unwahrscheinlicher macht. Dieser hängt, wie man mittlerweile weiß, nicht nur von den Vorerkrankungen oder dem Alter ab, sondern auch von der Menge, die man an Virus abbekommt.


    In Ischgl und in Heinsberg haben sich nicht nur viele angesteckt, auch die Quote der Schwererkrankten war sehr hoch. Obwohl viele junge und gesunde Leute dabei waren. Das lag an der hohen Aerosolkonzentration in der Luft, weshalb die Leute alle ordentliche Mengen an Virus inhaliert haben.

    oder den ganzen Tag mit einer FFP3-Maske rumlaufen.

    Ich habe noch nie so ein Teil getragen. Atmet es sich da anders drunter ?

    Keine Ahnung. Habe da keine Erfahrung. Ich habe aber unter einer Alltagsmaske aus Stoff schon nicht gut atmen können, weshalb ich recht schnell auf OP-Maske umgestiegen bin. Da kommt mehr Sauerstoff durch.

    Ist das nicht der Minister, der Ständig mit dem Finger auf andere gezeigt hat...?

    Besonders Vertrauenserweckend macht ihn das nicht... Wenn nämlich der Gesundheitsminister, welcher für die Schutzmaßnahmen-Politik mitverantwortlich ist, sich schon nicht selbst schützen kann, wie soll es dann Otto-Normal vermögen, bzw. wie kann er verlangen, dass Maßnahmen eingehalten werden die Selbst ihn nicht haben Schützen können( also sofern er Sie denn eingehalten hat und nicht nur zu PR-Zwecken vor der Kamera, wie unser BP in seinem Österreich Urlaub)?

    Wenn du dich wirklich absolut vor einer Ansteckung schützen willst, musst du dich entweder einschließen oder den ganzen Tag mit einer FFP3-Maske rumlaufen. Das kann niemand und das will niemand. Weil man trotzdem versucht, so normal wie möglich weiter zu leben. Deshalb sind die empfohlenen Maßnahmen eine Risikominimierung, die insgesamt zu einem geringeren Infektionsgeschehen beitragen. Weil für jeden einzelnen das Risiko sinkt, sich anzustecken. Aber das ist kein absoluter Schutz und es besteht trotzdem noch die Möglichkeit, sich anzustecken.


    Von daher ist eine Ansteckung erst mal weder ein Indiz dafür, dass derjenige sich nicht an die Maßnahmen gehalten hat, noch dafür, dass die Maßnahmen nix bringen. Es kann auch trotz der Maßnahmen passieren. Nur passiert dies mit AHA weniger wahrscheinlich als ohne.

    Der Mann soll zurücktreten. Wer in eine solchen Funktion in der Öffentlichkeit gerade in der jetzigen Situation so etwas äußert, handelt mehr als grob fahrlässig. Leider war kein anderer Gast vom Fach da, der ihm die Stirn bieten konnte. Wenigstens hat Lanz das dann übernommen.

    Hab den Henke von seiner Art her noch nie leiden können.

    Und Ahnung hat er auch keine. Hat als Cheftrainer in Lautern das Talent von Neuzugang Axel Bellinghausen nicht erkannt, Dieser hat kaum gespielt, war oft gar nicht im Kader und zum Ende seines Cheftrainerdaseins hat er ihn sogar zur 2. Mannschaft abgeschoben. Bei seinem Nachfolger Wolfgang Wolf hat er dann seine Chance bekommen und ist durchgestartet.

    Ich bin mir sicher dass es so kommen wird falls, was ich hoffe und erwarte, Trump verliert. Leider. Quelle sind viele Freunde und Bekannte drüben.

    Bei ttt haben sich am Sonntag mehrere amerikanische Schriftsteller zu Wort gemeldet und ihre Sorge über die aktuewlle Situation zum Ausdruck gebracht. Ein Zitat einer Schriftstellerin: "Ich kenne Leute, die eine Bleibe suchen für November, weil sie Angst vor Bürgerkireg haben."


    https://www.daserste.de/inform…-buchmesse-video-100.html

    An den Mehrheiten hätte es doch vermutlich nicht gefehlt. Aber das Ego des Handelnden geht wohl vor effektivem Seuchenschutz.

    Ich glaube eher, der Naivität geschuldet, zu glauben, dass es kein Aufbegehren gibt, weil er im Zweifel ohnehin die Mehrheiten des Parlaments hinter sich hätte. Er hätte aber zumindest ahnen, wenn nicht sogar wissen können, dass die AfD da nicht mitspielt und entsprechende Schritte einleitet. So hat er sich unnötig angreifbar gemacht und lässt eine Nebendiskussion zu, die von dem eigentlich Problem, der Pandemiebekämpfung, ablenkt.


    BTW Wo ich den Namen Stephan Brandner als Justitiar der AfD lese. Das ist doch der Typ, der sich neulich erst in einer Zugtoilette vor der Polizei versteckt hat. :D

    Man beruft sich auf hunderte Virologen und Epedimiologen, die unisono die gleiche Meinung zu diesem Thema haben. dosti63 sagt : Stimmt nicht, weil ich kenne einen Orthopäden, der das anders sieht. Und der Orthopäde hat ja schließlich mehr Ahnung als der User, der die Mehrheitsmeinung der Wissenschaft zitiert.


    Ich bin raus. :rolleyes:

    Interessanter Beitrag gestern bei Frontal 21 zum Thema Corona-App

    https://www.zdf.de/politik/fro…orona-warnsystem-100.html

    Wie leider oft bei Frontal 21 sehr undifferenziert und boulevardesk (remember Relegation 2012). Es gibt ab und zu sehr gut recherchierte Beiträge dort, aber viele Beiträge sind nach wie vor sehr schlecht und tendenziös.


    Zunächst einmal ist die eigentliche Funktion der App, nicht, die Testergebnisse zu übermitteln. Das wurde nur als Feature mit eingebaut. Die Hauptfunktion ist, wenn jemand positiv getestet wurde, dass dann seine über die App in den letzten 2 Wochen gespeicherten Risikokontakte informiert werden. Das macht die App wesentlich schneller als die Gesundheitsämter, die das händisch recherchieren sollen.


    Das Problem bei der Nebenfunktion der Testergebnisübermittlung via App ist die mangelnde Kooperation vieler Gesundheitsämter. Die mangelnde Bereitschaft, bei der Digitalisierung mitzuwirken. Das ist ja nicht nur bei Gesundheitsämtern ein Problem in Deutschland. Hier kommt aber hinzu, dass sie derzeit an vielen Orten auf Anschlag arbeiten und dafür keine Zeit haben und vor allem selbst keinen Nutzen von der App haben. Denn die App nimmt ihnen keine Arbeit ab. Sie müssen trotzdem alle Kontakte jedes Infizierten nachverfolgen. Die App ist nur ein weiteres Tool, was unabhängig davon die Leute informiert.


    Man sollte das vielleicht klarer kommunizieren, dass die Leute sich nicht drauf verlassen können, dass die App zeirtnah über Testergebnisse informiert oder die Funktion direkt ganz rausnehmen. Vor allem sollte besser kommuniziert werden, was die eigentliche Funktion der App ist und dass dabei auch viel Eigenverantwortung und Eigeninitiaitve erforderlich ist.

    Aber in den positiven Zahlen, die durch alle Gazetten geistern, gelten alle als krank. Und das stimmt einfach nicht.

    Ich versuche es noch ein letztes mal auf sachlicher Ebene. Nicht jeder ist krank und die heute Infizierten sind auch heute noch kein Problem für die Krankenhäuser. Aber jeder Infizierte ist gleichzeitig ein Wirt, der das Virus weitergeben kann. Und somit ist jeder Infizierte Teil des Infektionsgeschehens, egal ob er selber krank wird oder nicht. Und je mehr Infizierte es gibt und je steiler die Zahl der Infizierten wächst, desto steiler wächst auch der Anteil derer, der davon krank wird. Und selbst wenn das nur 5 % aller Infizierten wären, sind das bei einem exponentiellen Anstieg der Infizierten in ein paar Wochen so viele, dass die Krankenhäuser voll sind.


    Es geht also bei den Infiziertenzahlen von heute um die Hochrechnung, wie die Zahl der Erkrankten in der Zukunft aussehen könnte. Wir haben wie schon im Frühjahr den Vorteil, dass wir in Deutschland hinterherhinken und viele Länder um uns herum schon weiter in der Infektionsverbreitung sind, so dass das nicht nur blanke Theorie ist, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt. Wir können dabei zugucken. Ich empfehle, häufiger mal den Weltspiegel oder das Auslandsjournal zu sehen.


    In Ländern wie Frankreich, Spanien, England und vielen anderen Ländern waren die Zahlen vor ein paar Wochen so wie heute bei uns. Da wurde die Inzidenz von 50 in vielen Regionen gerissen und auch da waren die Krankenhäuser noch leer. Mittlerweile sind dort die Krankenhäuser aber an die Kapazitätsgrenzen gekommen. Und jetzt reagieren die Länder erst mit schärferen Maßnahmen. Teilweise bleibt ihn en nur noch ein Shutdown.


    Es geht nicht um Panikmache, sondern darauf hinzuweisen, dass wir es jetzt noch im Griff haben. Und wenn alle mitmachen und sich in Sachen Party und anderen unnötigen Kontakten einschränken, können wir hoffentlich verhindern, dass es in ein paar Wochen bei uns ähnlich aussiieht. Es geht, darum, vorzudenken. Wenn wir erst reagieren, wenn die Krankenhäuser voll sind, ist es zu spät. Dann müssen wir wieder Geschäfte und Schulen schließen. Das will niemand.

    Das ist ja ohnehin kein offizielles Gremium. Von daher gibt es dafür auch keine feste Regeln. Da ist eine vom Grundgesetz nicht vorgesehenes Gremium, dass versucht, prafmatisch auf Bund-Länder-Ebene gemeinsame Entscheidungen abzustimmen. Weil das im Normalfall in einem föderalistischem System zu lange dauert, bis Entscheidungen fallen und man diese Zeit in einer Pandemie nicht hat.