Beiträge von Nonchalant 73

    Aber wenn Stehplätze gesperrt sind?
    Man sollte lieber testen, ob Fußballspiele wirklich Epizentren der Viren sind

    Das Geld für die Studie kann man sich auch sparen - außer, man sieht es als Arbeitsbeschaffungsmaßname für Doktoranden an ODER die DFL gibt das in Auftrag mit einem gewünschten - sprich gekauften - Ergebnis.


    Es ist doch völlig unstrittig, dass Fußballspiele in allerhöchstem Maße riskant sind: mehrmaliges, dicht gedrängtes Anstehen (Einlass, Toilette, Bierstand); gemeinsames Singen und Gröhlen; Sich-um-den-Hals-Fallen bei Toren oder Torchancen...

    Der für mich größte vorstellbare Horror wäre ein Corona-Ausbruch in Moria, dem riesigen, halboffiziellen Flüchtlingslager auf Lesbos. Da schauen wir alle seit Jahren weg. Und wenn der Virus da ankommt, hilft niemand mehr. Dann wird man sich in Grund und Boden schämen müssen Europäer zu sein. 😔

    Das sowieso. Ich befürchte aber darüber hinaus, dass der finanzielle Schaden für DFL, DFB, Vereine und Sender zumindest mittelristig viel größer sein wird, wenn an diesem Wochenende auf Biegen und Brechen in einem unansehnlichen Rahmen und mit schlechtester Presse (!) gespielt wird. Aber das kriegt der ungebildete, neureiche Fußball-Proll natürlich nicht gecheckt - und Leute wie Bierhoff, Keller und co natürlich auch nicht.


    Möge die Blase platzen und diese Hackfressen von der Bildfläche fegen...

    Da hast du recht, aber ich behaupte einfach mal, die rechtliche Seite sieht in Frankreich, den Niederlande usw. nicht sehr viel anders aus. Aber dort kann man schneller handeln als die DFL.

    Das fängt alleine schon damit an, dass in den von dir genannten Ländern der Verband entscheidet. Hier ist es aber unterteilt und es gibt die DFL.

    Hier müssen eben ALLE Vereine entscheiden und die müssen erstmal zusammen kommen. Einige der Verbände unterhalb der DFL haben ihre Ligaspiele ja bereits ausgesetzt. Nun müssen die aber auch erstmal abwarten wie die DFL weiter vorgeht. Und danach können die ihrerseits ihre weiteren Entscheidungen treffen.

    Das stimmt so nicht. In Frankreich etwa gibt es die Fédération française de football (= DFB) und die Ligue professionnelle de football (= DFL).

    Lauterbach hat Epidemiologie in Harvard studiert. Eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ich glaube nicht, dass der Ahnung hat.

    Abgesehen davon, dass der Typ mich seit jeher ungemein nervt und um beim Thema zu bleiben: Solange der nicht im Kopp-Verlag oder im Apotheker-Blättchen publiziert hat, ist seine Expertise nix wert. Meine Meinung.

    Ich finde, man sollte eher diejenigen, die sich völlig geistesabwesend und unbekümmert vor den Stadien versammeln und dabei wie gestern in Mönchengladbach auch noch mit Karnevals- oder Halloween-Masken auftauchen, in Gewahrsam nehmen und dann prophylaktisch unter Quaratäne stellen.

    Es ist nicht immer einfach und schon gar nicht lustig, immer das Rechtsstaatsprinzip einzuhalten. Aber meiner Ansicht nach bleibt es als hohes Gut erstrebenswert.

    Das ist ja schön, dass Du das so siehst. Und wenn Du meinen Post ganz gelesen hast, wirst Du auch erkennen, dass ich Deine Ansicht teile. Also bitte zitier mich nicht so, als würde ich das Rechtsstaatsprinzip gerne ausgehebelt wissen... ;))shake

    Da gehts um Baskteball.

    Fußball läuft weiter !

    Glaube nicht:

    "La UEFA lo para todo

    12.27 A falta de que se haga oficial, la Champions League y la Europa League también se suspenden. Hoy tendrían que disputarse la ida de los octavos de final de la segunda competición europea, pero el coronavirus provocará la suspensión."

    Und was die Aufrufe der deutschen Vereine betrifft, nicht zu den Spielstätten zu kommen (Ich übertreibe jetzt mal bewusst):

    Alle hin da bis es zu Spielabsagen kommt unf die Behörden dieser Farce dann endgültig ein Ende setzen.

    Ich finde, man sollte eher diejenigen, die sich völlig geistesabwesend und unbekümmert vor den Stadien versammeln und dabei wie gestern in Mönchengladbach auch noch mit Karnevals- oder Halloween-Masken auftauchen, in Gewahrsam nehmen und dann prophylaktisch unter Quaratäne stellen. Dann hört der Quatsch schnell auf. Ist allerdings wohl eher nicht mit den Grundsätzen des Rechtsstaates, auf die wir auch sonst zu Recht bestehen, vereinbar. Dann aber wenigstens soziale Ächtung.


    Was für ein Dreckspack da vor den Toren der Stadien!!!:-I:-I:-I

    Dieses nun veröffentlichte Schreiben von den Fananwälten trifft es meiner Meinung nach auch sehr gut: Fananwälte


    Ein guter erster Schritt in Richtung des eingeforderten "Mehr Sachlichkeit, weniger Hysterie". Wenn dann aber von der 'anderen' Seite (Vereine, Sender, Sponsoren, DFB, Baslers & co...) nichts wesentlich Gehaltvolleres kommt, was geeignet ist dazu beizutragen, - ja, dann wird diese ganze Mischpoke demnächst in den Trümmern ihres Premiumproduktes aufwachen.

    Das Spiel wird garantiert abgebrochen und für Hoffenheim gewertet. Das kann unsere Mannschaft nun wirklich nicht brauchen.

    Es gibt ein ganz einfaches und vom DFB (und anderen Verbänden) unter der Hand empfohlenes Gegenmittel: Nazigesänge und Affenlaute untermischen. Dann kann das Spiel ganz sicher nicht mehr abgebrochen werden.🙄

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass City vor ein ordentliches Gericht ziehen muss. Meines Erachtens ist das alles eher ein abgekatertes Spiel, bei dem der CAS am Ende die Spielsperre aufhebt und die Geldstrafe erhöht. Dann kann die UEFA mit gutem Gewissen auf ihr hartes Durchgreifen verweisen und hat diesbezüglich einen Präzedenzfall (das reicht denen), City ist mit dem Schrecken davongekommen und der Fußballzirkus kann wieder richtig Gas geben. Niemals im Leben wird City nächstes Jahr nicht bei der CL dabei sein. Da würde ich alles drauf wetten, was ich habe.

    100 Euro, fürs Regenbogenland?

    Wir beiden? --- Abgemacht.:thumbup:

    Mir schwant da Böses. Wenn City jetzt vor ein ordentliches Gericht geht, kippt möglicherweise alles. Könnte ein gewollter Move sein. Wir nähern uns dem Ende der aktuellen Fussball Welt.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass City vor ein ordentliches Gericht ziehen muss. Meines Erachtens ist das alles eher ein abgekatertes Spiel, bei dem der CAS am Ende die Spielsperre aufhebt und die Geldstrafe erhöht. Dann kann die UEFA mit gutem Gewissen auf ihr hartes Durchgreifen verweisen und hat diesbezüglich einen Präzedenzfall (das reicht denen), City ist mit dem Schrecken davongekommen und der Fußballzirkus kann wieder richtig Gas geben. Niemals im Leben wird City nächstes Jahr nicht bei der CL dabei sein. Da würde ich alles drauf wetten, was ich habe.

    Der Unterschied ist ganz einfach: Bei Kahn wird sein Verhalten bzw. seine Körpersprache aufs Korn genommen. Bei dunkelhäutigen Spielern deren Herkunft. Verhalten kann man ändern, seine Herkunft nicht. Deshalb ist das bei Kahn eine (wenn auch sehr niveaulose) Beurteilung seines individuellen Verhaltens. Das hat nix mit Diskriminierung zu tun. Bei Spielern mit dunkler Hautfarbe wird pauschal deren Herkunft herabgewürdigt und nicht deren individuelles Verhalten. Das ist Diskriminierung in Reinkultur.

    Danke. Besser kann man es nicht sagen. --- So hätte ich es auch sagen wollen;--)j

    Sorry, nur um Missverständnisse auszuschließen...

    Wenn einem Kahn Bananen zugeworfen werden und Affenlaute imitiert werden ist das grundlegend anders als all diese Dinge mit z.B. einem Yeboah oder Kuffour zu veranstalten?

    Meiner Meinung nach ja, weil damit gewissermaßen von anderen 'geliehene' Klischees verwendet werden, die auf Kahn letztlich nicht zutreffen (auf die ursprünglich damit Adressierten NATÜRLICH auch nicht!). Kahn hat niemals unter Rassismus und Diskriminierung gelitten und niemand hat (zumindest bis heute) die Frage aufgeworfen, ob Blonde näher an Affen oder näher an 'richtigen' Menschen sind. Und ich habe ja geschrieben, dass das so oder so nicht in Ordnung ist.


    Also: grundlegend anders. Ja, unbedingt.