SC Rot-Weiß Oberhausen

  • Unser Gegner im Auswärtsspiel am 26.9.2007 heisst bekanntermassen RWO.


    RWO spielt am 2. August 2007 um 19.00 Uhr gegen den ehemaligen Verein von Lumpi, den TSV Norf. Norf ist ein Stadtteil von Neuss und meine Wohnstätte. 8)


    Wer also Bock und Lust hat, RWO mal im Vorfeld spielen zu sehen und zu analysieren, sollte sich das Spielchen Bezirksliga/Regionalliga im
    von-Waldthausen-Stadion nicht entgehen lassen.


    TSV Norf

  • Timmiiiiiiiiiiiiii! :D


    Ich hab schon ein Testspiel von denen gesehen. 0:2 für Oberhausen. Das 0:2 natürlich von Tim Kruse. :rolleyes:

  • Auf einen ähnlichen Gedanken bin ich auch schon gekommen, wobei ich das Spiel am 8.August gegen den WSV mir ausgeguckt hatte, weil die drei Tage später gegen uns spielen ...


    Na ja, mal schauen

    Als Zweiter nun längere Zeit Außenseiter - klingt komisch, ist aber so!

  • Laut WDR Videotext


    Das für den heutigen Abend angesetzte Freundschaftsspiel der Kleeblätter beim Bezirksligisten TSV Norf wurde nach ergiebigen Regenfällen wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Stattdessen wurde bei RWO trainiert

  • Schöner Bericht in der WAZ Oberhausen von morgen.
    Wer erinnert sich in F 95 noch an den bärenstarken Verteidiger ?


    Hammer starb vor 25 Jahren


    Oberhausen, 29.06.2008, Edmund Koch, 0 Kommentare, Trackback-URL


    Erich Juskowiak von RWO.











    Späte Versöhnung


    Mit Knut Hamrin


    Der Platzverweis des Erich Juskowiak hat möglicherweise Deutschland den
    Einzug in das WM-Finale 1958 gegen Schweden gekostet. Den Makel und
    andere Nackenschläge hat der Oberhausener wohl nie ganz überwunden.
    1980, 22 Jahre nach Schweden, war es zu einem Versöhnungstreffen
    zwischen Knut Hamrin und Erich Juskowiak gekommen. „Jus” wäre heute 81
    Jahre. Auf dem Waldfriedhof in Ratingen-Lintorf liegt seine letzte
    Ruhestätte. Edko


    Der eine erlebte ein strahlendes Hoch, der andere einen tiefen Fall.
    Für den 17-jährigen Brasilianer Edson Avantes de Nascimento ging 1958
    bei der WM in Schweden der Stern am Fußballhimmel auf. Sein deutscher
    Kollege Erich Juskowiak aus Oberhausen stürzte dagegen tief ab - und
    wurde zur traurigen Berühmtheit. Am 1. Juli 1983, also vor 25 Jahren,
    ist „Jus” im Alter von 56 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben. Eine
    Erinnerung an „Hammer”, wie er respektvoll aufgrund seiner Schusskraft
    genannt wurde: Für „Jus” endete die Fußball-WM vor 50 Jahren als
    Buhmann. Ihm wurde nach seinem Platzverweis das Aus des
    Titelverteidigers Deutschland im Halbfinale angekreidet. Eine schwere
    Hypothek, deren Last von ihm ein Leben lang nicht zu tilgen war. Pele
    führte sein Land zum WM-Titel. Er wurde vergöttert, war später Minister
    und ist als lebendes Denkmal eine Kultfigur. „Jus” überwand nie die
    Schmach, nach dem Krieg der erste deutsche Nationalspieler zu sein, den
    der Bannstrahl eines Platzverweises in einem Länderspiel traf. In einem
    WM-Halbfinale. Wer war dieser Erich Juskowiak, dessen Todestag sich zum
    25. Mal jährt? Perfekter Techniker, zweikampfstark, schnell,
    mittelgroß, ein Kraftpaket und Modellathlet mit Offensivdrang, links
    und rechts gleich schussstark, sicherer Elfmeterschütze, zu höheren
    Aufgaben berufen, 31-facher Nationalspieler, manchmal ein Heißsporn auf
    dem Platz. Ihm gebührt der Rang, Oberhausens erfolgreichster
    Fußballspieler aller Zeiten zu sein, gemessen an der Anzahl der
    Länderspiele. „Die gegnerischen Abwehspieler haben sich mir im
    Strafraum vor die Füße geworfen, damit ich nicht zum Schuss kommen
    sollte.” Das ist ein Zitat von „Jus” aus der Zeit als Mittelstürmer bei
    seinem Heimatverein VfR 08. Das Talent schaffte mit 20 Jahren den
    Sprung von der Bezirksklasse in die oberste Liga. Beim zweifachen
    Niederrheinmeister RWO war er im Kreis der Asse auf Anhieb ein Gewinn.
    Willy Jürissen, Fredy Lauten und Erich Juskowiak - um dieses
    Schlussdreieck wurde RWO beneidet. Im ersten Oberligajahr 1947/48
    spielte er 19mal für die Kleeblätter, 1948/49 20mal und 1949/50 25mal
    (7 Tore). In diesen drei Spielzeiten war sein Stellenwert derart
    gestiegen, dass er am 23.12.1951 als Zweitligaspieler (!) von RWO zu
    seinem ersten Länderspiel kam - beim 4:1 in Essen gegen Luxemburg, u.a.
    mit Fritz Walter und Helmut Rahn. Oberhausen hatte nach Willy Jürissen
    seinen zweiten Nationalspieler. Für die WM 1954 war „Jus” ein Kandidat,
    kam aber aufgrund einer Erkrankung nicht zum Zug. Sepp Herberger
    schrieb ihm einen väterlichen und trostreichen Brief mit dem Inhalt:
    Lieber Erich, sei nicht traurig, dass Du nicht dabei sein kannst,
    trainiere weiter fleißig. Deine Zeit kommt nach der WM. So war es auch.
    Am 19.12.1954 trug der zu Fortuna Düsseldorf gewechselte Juskowiak in
    Lissabon beim deutschen 3:0-Sieg zum zweiten Mal das Nationaltrikot.
    Der Strafstoßspezialist schoss gleich eines seiner vier Tore in der
    Länderelf. Fortan zählte der Oberhausener zum Stamm der
    Herberger-Truppe. Nicht immer bleiben Bilderbuchkarrieren makellos -
    wie bei Pele. Das erfuhr „Jus” ziemlich brutal am eigenen Leib. Beim
    WM-Halbfinale 1958 in Göteborg zwischen Gastgeber Schweden und
    Weltmeister Deutschland war die Atmosphäre aufgeheizt. Der routinierte
    „Jus” ließ sich nicht nur zum Entsetzen seiner Mitspieler von dem
    wiederholt unfairen Rechtsaußen Knut Hamrin provozieren. Nach seinem
    Revanchefoul schickte Schiedsrichter Istvan Zsolt aus Ungarn den
    deutschen Verteidiger wegen Nachtretens vom Platz. Der vor Wut
    schäumende „Jus” wollte den Rausschmiss nicht wahrnehmen. Er weigerte
    sich sogar zunächst, den Platz zu verlassen. Auf den Rängen kochte die
    Volksseele. Er ging erst, als Fritz Walter und Hans Schäfer ihn
    beruhigten und zur Außenlinie begleiteten. Deutschland verlor 1:3. Sepp
    Herberger warf ihm vor, es sei nicht seine Aufgabe gewesen, seinen
    Gegner für ein Foul zu bestrafen. Dennoch: Der Bundestrainer ließ den
    „Übeltäter” nicht fallen. Ein Jahr nach der WM spielte der 33-Jährige
    noch vier Mal in der Nationalmannschaft. Bei RWO hatte die Karriere des
    Ausnahmetalents begonnen. Bei Fortuna Düsseldorf setzte er sie zu einem
    Höhenflug fort. In der Oberliga West endete auch die erfolgreiche
    Laufbahn von „Hammer”, dessen Elfmeterschüsse wie ein Strich im Tornetz
    landeten. Willy Jürissen ließ grüßen. Erich Juskowiak blieb mit seiner
    Familie in Düsseldorf wohnen, wo später auch sein Sohn für Fortuna
    spielte. In der Landeshauptstadt führte „Jus” als Fußballpensionär
    einen Zeitungskiosk. Da war er allerdings längst nicht mehr der
    fröhliche Erich, wie man ihn hierzulande kannte.

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  • Einen Abstieg würden wir in Kauf nehmen


    "Nach zwei Abstiegen in Serie folgte im Eiltempo der umgekehrte Weg zurück in den Profibereich. Das Kunststück gelang bisher nur Fortuna Düsseldorf."

    Alledings mit einem Aufstieg in die erste Liga noch einen Tick qualitätsvoller.


    42na95, wehmütig

  • Es sieht so aus, als wäre der RWO langsam angekommen in der 2. Liga. Durch den Sieg gegen Augsburg hat RWO die Abstiegsränge verlassen.


    Nun sollte am Freitag in Osnabrück ein Sieg her. Dann wäre man wieder voll im Soll. Osnabrück hat drei Jahre zu Hause nicht verloren, aber alle kochen nur mit Wasser. Auch Osnasen.