Hallescher FC

  • Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Da pöbelt der eigene anhang gegen potentielle Neuzugänge, bzw. einen.

    War doch bei den Bayern mit Neuer damals nicht großartig anders, jetzt jubeln sie ihm zu...

    "Fortuna-Fan zu sein, ist gelebte Lebenshilfe. Wer mit diesem Verein aufwächst, weiß dass Schmerzen, vielleicht nicht vergehen, aber, dass sie erträglich werden. Irgendwann. Insofern kann ich nur Eltern empfehlen nach Düsseldorf zu ziehen, um ihre Kinder mit der Fortuna aufwachsen zu lassen, weil solche Kinder einfach nachweislich resistenter durchs Leben gehen." Dieter Nuhr

  • jetzt jubeln sie ihm zu...


    Ähm..ja.

    Mag sein, kann mir aber keiner erzählen dass die sich nicht darüber gefreut haben, als er mit seinen Paraden den CL Titel mitgewonnen hat...
    Scheinheiligkeit halt!

    "Fortuna-Fan zu sein, ist gelebte Lebenshilfe. Wer mit diesem Verein aufwächst, weiß dass Schmerzen, vielleicht nicht vergehen, aber, dass sie erträglich werden. Irgendwann. Insofern kann ich nur Eltern empfehlen nach Düsseldorf zu ziehen, um ihre Kinder mit der Fortuna aufwachsen zu lassen, weil solche Kinder einfach nachweislich resistenter durchs Leben gehen." Dieter Nuhr

  • Und würde hier richtigerweise bei einem Kobiashvili, Niemeyer oder Lell genau so geschehen.
    Der Typ hat sich nunmal Fußball als seine Beschäftigung ausgesucht, und da zählt just nicht nur seine Fähigkeiten im Lebenslauf, sondern auch wo diese erworben wurden.
    So wie einem auch bestimmte Stempel im Reisepass das Leben schwer machen können oder Anstellungen in fragwürdigen Branchen (Tabak, Genforschung oder Rüstungsindustrie).
    Und dann gibt es am Ende des Tages Arbeitgeberwechsel die man machen kann, oder Arbeitgeberwechsel bei denen man mit den Konsequenzen leben muss.
    Ob dies dann für die HFC Anhänger in diesem Fall gegeben ist, müssen sie selbst entscheiden.

  • Hallescher FC verbietet jegliche Symbolk der Gruppe Saalefront


    Der Geduldsfaden reißt - Hallescher FC verbietet jegliche Symbolik der „Saalefront“


    Zitat

    Auf die Vorfälle beim Pokalfinale reagierte die HFC-Fanszene mit der Veröffentlichung eines Fan-Ethik-Kodex. Hierin fordern die Fans Respekt vor Gegnern, Spielern und Schiedsrichtern und distanzieren sich von jeglicher Form von Rassismus, sowie der Diskriminierung und Gewalt gegen Personen und Sachwerte im Rahmen von Fußballspielen. Außerdem stehen sie für ein Vermummungsverbot und den Verzicht auf Pyrotechnik entsprechend der Gesetzeslage ein. Diesem Ansatz wollte sich die Saalefront jedoch nicht anschließen und erklärte ihren Austritt aus der HFC-Fanszene. In der Begründung heißt es, der Kodex solle den „Wunsch nach einer nahezu sterilen Fanszene“ erfüllen, eine Einteilung in „Gut“ und „Böse“ sei nicht möglich. Woran sich die „Saalefront“ im Speziellen stört wird in der Folge deutlich: „Wer negative Emotionen ausschließen will, vergisst, dass er automatisch auch die positiven Emotionen bedroht“, heißt es da. Die Gruppierung befürchtet, dass das „scherzhafte Verunglimpfen des Gegners, welches in Maßen einfach zum Stadionerlebnis dazugehört“ hiermit abgeschafft werden soll. Wenn sich die „Saalefront“ durch einen solchen Ethik-Kodex in ihrem „scherzhaften Verunglimpfen“ gestört fühlt, ist leicht vorstellbar welche Art von Humor die Halleschen Ultras in etwa verfolgen.


    Beim Halleschen FC mag man sich anhand der Debatte wohl ähnliches gedacht haben. Nachdem die „Saalefront“ ihrerseits bereits lieber die Fanszene verließ, als sich dem erarbeiteten Kodex anzuschließen, griff der Verein schließlich zum letzten Mittel: Jegliche „Saalefront“-Symbolik ist im Rahmen von HFC-Spielen nunmehr verboten, der Ordnungsdienst ist angewiesen bei Zuwiderhandlungen Stadionverweise auszusprechen. In der Erklärung zeigt sich das Ende der Geduld auf Seiten der Vereinsführung. Mehrfach seien getroffene Absprachen missachtet worden, das Auftreten der Ultragruppierung trete der Vereinsphilosophie entgegen. Ein Wandel in der Halleschen Fanszene wurde nun unausweichlich, denn nun erkannte auch der Verein: „Der zwischenzeitlich eingetretene Imageverlust für den Halleschen Fußballclub und die Stadt Halle ist nicht mehr akzeptabel.“ Vielleicht ist dies ja der erste Schritt zu einer offenen und gewaltlosen Fankultur im Halleschen Erdgas Sportpark.

  • gute und offenbar überfällige Reaktion des Vereins. Wäre doch zu schön, wenn Cottbus, Union, Rostock und andere sich zu ähnlichen Schritten durchringen könnten.

  • gute und offenbar überfällige Reaktion des Vereins. Wäre doch zu schön, wenn Cottbus, Union, Rostock und andere sich zu ähnlichen Schritten durchringen könnten.


    Ist nicht nur ein Problem bei Ostvereinen. Schau dir nur die Schwachbirnen von der Crew 11 im Red Bullshitfaden an! :-w

    Als Haus wärst du ne Hütte
    als Nahrung trocken Brot
    als Pflanze Mauerblümchen
    als Raubtier schon längst tot!

  • ich bin ja nicht so fürchterlich tief in dem thema drin, aber die "saalefront" scheint ein eher semisympathischer haufen zu sein:


    (...) auch mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit kennt sich die Gruppierung bestens aus. Im Rahmen eines Testspiels sollen „Saalefront“-Mitglieder Anhänger des VFL Halle geschlagen und getreten haben, ein Opfer musste mit Brüchen im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Während dieser Attacke wurden die VFL-Fans immer wieder als „Juden“ betitelt und mit Aussagen bedroht wie: „Euch Scheiß-Zecken bringen wir alle um! Ich hasse euch!“ Auch der Nachwuchs der Ultras, die „Jugendbande Saalefront“ ist immer wieder durch offenen Antisemitismus aufgefallen. Angefangen bei Schmierereien und Parolen gipfelte dies schließlich in der Demolierung eines Asiaimbisses, der daraufhin mit dem Wort „Juden“ beschmiert wurde.