Alles rund um den VAR

  • Für mich stellt sich nach gestern Nachmittag die Frage, wer trifft denn nun eigentlich die Entscheidung ob Tor oder nicht Tor? Bei beiden VAR Entscheidungen hat doch der Schiri letztendlich nicht die Entscheidungen getroffen, sondern der *ölner Keller. Die haben ihm doch mitgeteilt, einmal Tor und einmal eben nicht. Warum hat er sich nicht die Bilder angesehen und dann entschieden? Dann brauchen wir doch demnächst gar keinen Schiedsrichter mehr auf dem Platz. Und der Schiedsrichter kann hinterher noch sagen, aber ich hab das doch nicht entschieden. Ob Einwurf für die einen oder die anderen kann doch alles aus *öln bestimmt werden. Da braucht es doch nur noch einen an der Seitenlinie der die Pfeife in den Mund nimmt und verkündet, Foul oder Einwurf für Gelb oder Rot.

    Einmal Fortune immer Fortune.
    13.02.2012 SASCHA RÖSLER FUSSBALLGOTT


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  • Union wurde auch ein klarer Elfmeter verweigert, das Bremer Tor muss meiner Meinung nach zählen, bei Paderborn gegen Freiburg auch eine nicht Berücksichtigung durch den VAR. Über Bayern brauchen wir nicht reden. Hier könnte meiner Meinung nach nur Druck durch die Medien helfen. Aber in der Sky Zusammenfassung ist es beim Bayern Spiel bspw nur eine Randnotiz. So wird sich leider nichts ändern.

  • Die Entscheidung trifft immer der Schiedsrichter. Wenn ihm aber ins Ohr geflüstert wird, dass die Sache anhand der Bilder absolut eindeutig ist, dann kann er sich den Weg zum Monitor sparen. Die Frage, ob der Schiri zum Bildschirm rennen soll oder nicht, wird ihm also auch gleich vom VAR beantwortet. Und der Schiedsrichter entscheidet dann im Vertrauen auf die Richtigkeit der Ansage die er aus dem Keller bekommt.

  • Vor der Einführung des VARs gab es weniger Konflikte mit Schirientscheidungen. Es gab Fehler, die wurden aber letztlich toleriert.

    Die angebliche technische Objektivität scheitert an der dann doch folgenden Subjektivität der Menschen im Keller. Gleichzeitig wird die Autorität des Schiris extrem untergraben und die neue Instanz birgt auch eine weitere Manipulationsmöglichkeit. Wie schon in den ersten beiden Spieltagen werden wir weiter mit diesem System Fußballspiele sehen müssen, im Stadion ist es unerträglich, am TV nervt es und die Entscheidungen werden weiter nicht für alle einsichtig sein. Übrigens, nächste Neuigkeit sind die Trinkpausen, was wird da wohl bald bei Sky übertragen werden?

    O Fortuna velut luna status variabilis; semper crescis et decrescis;

  • Vor der Einführung des VARs gab es weniger Konflikte mit Schirientscheidungen. Es gab Fehler, die wurden aber letztlich toleriert.

    Die angebliche technische Objektivität scheitert an der dann doch folgenden Subjektivität der Menschen im Keller. Gleichzeitig wird die Autorität des Schiris extrem untergraben und die neue Instanz birgt auch eine weitere Manipulationsmöglichkeit. Wie schon in den ersten beiden Spieltagen werden wir weiter mit diesem System Fußballspiele sehen müssen, im Stadion ist es unerträglich, am TV nervt es und die Entscheidungen werden weiter nicht für alle einsichtig sein. Übrigens, nächste Neuigkeit sind die Trinkpausen, was wird da wohl bald bei Sky übertragen werden?

    Trinkpausen bei extremer Hitze gibt es allerdings schon seit einigen Jahren. Und das ist auch gut so.

  • Wieso ist nach dem gestrigen Spieltag dieser Fred nicht oben?

    Auf Schalke war der VAR überhaupt nicht auf der Höhe und beim 2:0 der Leverkusener wurde für mich wieder der Beweis erbracht, wie sehr der VAR dem Sport schaden kann.

    Unabhängig davon, dass wir das Tor kassiert haben, das soll an der Stelle überhaupt keine Rolle spielen, finde ich es absolut unsäglich, dass ein Tor vom Schiedsrichter abgepfiffen wird und es dann locker eine Minute dauert, bis irgendjemand weiß ob da gerade ein Tor gefallen ist oder nicht. Beim Fußball muss es einfach meiner Meinung nach sofort klar sein, ob ein Tor gefallen ist oder eben nicht.

    Den Schiedsrichtern wird damit ein Stück Verantwortung genommen, es ist ja bald egal was sie im Zusammenhang mit einer Torerzielung pfeifen, das kann man alles in den folgenden Minuten in Ruhe korrigieren. Das ist für mich nicht im Sinne des Erfinders. Fußball lebt von Emotionen und wir haben derzeit an Instrument an der Backe welches diese Emotionen häufig im Keim erstickt.

    Emotionen und Videobeweis, das schneidet sich


    Das Tor gestern von Alario war korrekt, es war wirklich der Oberkörper, Itrrich hat es aber zunächst zurückgepfiffen. Das Einschreiten des VAR war demnach richtig. Der hingegen braucht auch zunächst mal einen Moment, um sich das anzuschauen. Die Frage ist nur: warum hat Ittrich auf Hinweis aus Köln auf Tor entschieden und ist nicht selbst nach draußen geganhen und hat sich die Situation nochmal angeschaut? Er hat blind dem Keller vertraut und ist damit quasi überstimmt worden - und das sollte doch eigentlich nicht sein.


    Gestern gabs insgesamt so manche Situation. In Regensburg gabs in Hälfte 1 einen klaren Handelfmeter für Bielefeld. Bzw. Es gab ihn nicht, da weder Schiedrichter noch Videobeweis die Szene als solche gesehen haben.


    Beim Bayernspiel gab es zwei strittige Situationen, wo es handelfmeter hätte geben können/müssen und wieder ist det Schiedsrichter nicht mal rausgegangen und hat es sich angeschaut.


    Am härtesten fand ich aber gestern den Platzverweis für Bochum gegen Wiesbaden. Bochum macht spät den 3:3 ausgleich, Wiesbaden taumelt und die Bochumer wollen auf das 4:3 gehen Konter über die Flügel, der schneller Bochumer wird im Laufduell festgehalten, will aber weiterlaufen um richtung strafraum zu marschieren. Der Wiesbadener hält und klammert verzweifelt und in dem Moment als es Freistoß gibt reißt sich der Bochumer durch einen schubser nach hinten los um weiterzulaufen. Der wollte den Freistoß gar nicht, der wollte die mögliche konterchance. Schiri gibt freistoß Bochum, gelb für den Wiesbadener und Platzverweis für den Bochumer wegen einer tätlichkeit, was völlig überzogen gewesen ist. Der Bochumer wollte den Wiesbadener nicht umstoßen, sondern sich lediglich befreien. Eine gelbe Karte wäre hier vollkommen im ordnung gewesen, rot hingegen völlig deplatziert, denn es war keine tätlichkeit. Aber 93 Minute und entsprechend gab es keinen hinweis mehr und der schiri ging auch nicht an die linie um es sich nochmal anzuschauen.


    All diese Pausen töten natürlich auch die Emotionen. Wenn man es mir dem VAR aber richtig machen will, dann gehört das aber leider dazu. Kann aber nicht sein, dass jetzt wieder im Keller Entscheidungen getroffen werden, ohne dass der Schiedsrichter diese Situation nochmal selbst bewertet (wie bei uns)

    "Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach"

  • All diese Pausen töten natürlich auch die Emotionen. Wenn man es mir dem VAR aber richtig machen will, dann gehört das aber leider dazu. Kann aber nicht sein, dass jetzt wieder im Keller Entscheidungen getroffen werden, ohne dass der Schiedsrichter diese Situation nochmal selbst bewertet (wie bei uns)

    Ich finde es bei klaren Sachen schon in Ordnung, dass der Schiedsrichter dem Urteil aus dem Keller vertraut. So fand ich es total okay, dass das Tor gestern zählte ohne dass der Schiri nochmal zum Monitor lief. Das hätte dann auch noch länger gedauert und wäre aufgrund der Unstrittigkeit der Situation nicht nötig gewesen. Was ich eben nicht okay finde, ist, dass es überhaupt zu diesen Phasen der Ungewissheit kommt. Der VAR macht Dinge in Teilen gerechter, das ist wohl mehr oder weniger erwiesen. Aber wir zahlen dafür einen Preis der für mein Empfinden zu hoch ist. Nämlich den, dass dem Fußball elementare Dinge verloren gehen. Wie du schon sagst, VAR und Emotionen schneiden sich. Ich kann eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters gegen meinen Verein akzeptieren weil ich weiß, wie schwer es oft ist bei dem Tempo das auf dem Platz herrscht. Ich finde es aber sehr schwierig, einen offensichtlichen Fehler des VAR zu akzeptieren wie wir es immer wieder erleben. Ich erinnere an unser Spiel in Gladbach letzte Saison.

    Ich würde mich mit dem VAR vielleicht eher anfreunden, wenn er dafür sorgen könnte, dass Fehlentscheidungen nicht mehr vorkommen. Aber er führt auf der einen Seite zu weniger Fehlern, auf der anderen Seite ist er selbst imstande Fehler zu erzeugen die es ohne ihn gar nicht gäbe. Und der Preis den alle dann dafür zahlen, ist mir zu hoch.

    Den Beweise haben wir gestern gesehen. Alle Leverkusener Spieler bilden eine Jubeltraube nach dem Tor, die haben sich richtig darüber gefreut. Dann wird das Ding abgepfiffen und keiner weiß was los ist. Wir versuchen sogar einen Konter zu starten... dann auf einmal heißt es doch Tor und die Leverkusener freuen sich wieder. Aber wie? Die Luft war längst raus aus der Situation.

  • Wir müssen doch an der Stelle nicht ernsthaft über die Trinkpause sprechen, oder ist das ernst gemeint? Die war bei dem Wetter gestern absolut angemessen und dass eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme bei dem Wetter und erst recht wenn man dabei Leistungssport betreibt absolut notwendig ist, das kann man doch nicht ernsthaft in Frage stellen. Die Trinkpause ist nun wirklich nichts woran der Fußball aktuell krankt.

  • Ich finde es bei klaren Sachen schon in Ordnung, dass der Schiedsrichter dem Urteil aus dem Keller vertraut.

    Mich hat es gestört, dass sich Ittrich die Szene nicht noch einmal angesehen hat. Als Herr des Geschehens sollte er sich schon selbst ein Bild von der Situation machen.

    Nachts ging das Telefon und keiner weiß wohin und wann es zurückkommt.

  • Ich finde es bei klaren Sachen schon in Ordnung, dass der Schiedsrichter dem Urteil aus dem Keller vertraut.

    Mich hat es gestört, dass sich Ittrich die Szene nicht noch einmal angesehen hat. Als Herr des Geschehens sollte er sich schon selbst ein Bild von der Situation machen.

    So finde ich es auch richtig - nicht zuletzt auch für die Zuschauer, damit diese sehen, der Schiedsrichter hat sich das ganze selbst angeschaut und die Entscheidung darauf basierend getroffen. Eine Entscheidung aus irgendnem Keller hat immer so einen faden nicht transparenten Beigeschmack.

    "Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach"

  • Was ich nicht verstehe ist das jede Situation die zu einem Tor führt überprüft werden muss und Situationen ohne nicht, denn letztendlich ist ja im Prinzip jede Situation spielentscheidend.

  • dosti63 : Ist mir schon klar! Gibt es aber in der Form noch nicht so lange! Es heißt ja nicht, dass die Jungs nichts trinken sollen, es gibt übrigens seit der WM 2014 in Brasilien auch eine Kühlpause von bis zu drei Minuten. Aber mal ehrlich bei 30 Grad C gab es doch früher keine offizielle Trinkpausen, da wurden im Rahmen von Verletzungen Flaschen rumgereicht und gut wars. Jetzt geht es ja in den Herbst, aber wenn dann Massagepausen wegen der Kälte eingeführt werden, verstärken sich meine Bedenken doch.

    O Fortuna velut luna status variabilis; semper crescis et decrescis;

  • dosti63 : Ist mir schon klar! Gibt es aber in der Form noch nicht so lange! Es heißt ja nicht, dass die Jungs nichts trinken sollen, es gibt übrigens seit der WM 2014 in Brasilien auch eine Kühlpause von bis zu drei Minuten. Aber mal ehrlich bei 30 Grad C gab es doch früher keine offizielle Trinkpausen, da wurden im Rahmen von Verletzungen Flaschen rumgereicht und gut wars.


    Die reine Temperatur ist nicht das einzige Kriterium. Die Luftfeuchtigkeit spielt eine mindestens so große Rolle. Gestern (Sonntag) waren es z.B. 84%.

  • So, hier ist es wohl besser platziert!


    Ich bin dafür wie beim Football war es glaube ich oder Handball/Basketball???, jeder Trainer hat eine bestimmte Anzahl von Karten/Stimmen und diese können bei strittigen Szenen "geopfert" werden, damit sich der Schiri die Szene selber nochmal am Bildschirm anschauen und ggfs. korrigieren kann. Dann war es das mit VAR greift nicht ein weil keine klare Fehlentscheidung etc.